Beiträge von Trace

    Meine Hündin hatte letztes Jahr eine Pankreatitis mit extrem erhöhten Werten. Fünf Tage lang schwebte sie in Lebensgefahr, drei davon war sie am Tropf. Nach zwei Wochen konnten wir wieder spazieren gehen und nach etwa vier oder sechs Wochen waren die Werte wieder im Normbereich. Bis dahin hatte sie allerdings auch Diätfutter bekommen. Bei ihr ist leider eine Insuffizienz geblieben, sodass sie lebenslang Schonkost und Medikamente benötigen wird. Also... alles braucht seine Zeit.

    Man gehe in ein Forum, schildere eine Krankheitsgeschichte inklusive dem Verlauf und erhalte viele Meinungen, die sagen, nein, das stimmt sicher nicht. :roll: Solange ich den Hund nie gesehen habe und nicht weiß, was wie wo wann abgelaufen ist (denn bei einer solchen Schilderung, wie sie auf der ersten Seite geschah, lässt man immer TAUSENDE Kleinigkeiten aus, die eben Kleinigkeiten sind, aber vllt wieder ein anderes Bild ergeben), werde ich nicht anzweifeln, ob das nun ein Impfschaden ist oder nicht, geschweige denn direkt THP als Abzocker hinstellen. Na ja.

    Jedenfalls hilft ihr die Behandlung der THP ja und wie hier schon jemand schrieb: Recht hat, wer hilft. Oder nicht? Zählt nicht am Ende der Erfolg? An Placebo glaube ich beim Hund nicht.

    Und die Vergleiche zu früherer Hundehaltung: Ja, früher wurden die Hunde lange nicht so umsorgt und verwöhnt wie heute. In diesem ominösen "Früher" wäre meine Hündin wenige Tage vor ihrem dritten Geburtstag an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung gestorben. Da hätte man gesagt, okay, irgendwas war da wohl faul und fertig. Heutzutage konnte ihr geholfen werden und sie lebt jetzt ein ganz normales, "gesundes" Leben weiter. Zwar mit Medikation, aber ihr geht es gut. Vieles mag früher besser gewesen sein. Aber alles darauf zu schieben, dass Hunde so etwas früher nicht hatten... na ja. Ich lebe lieber im heute, wo wesentlich mehr Hunden geholfen werden kann und eben nicht eingeschläfert wird, weil es keine Behandlungsmöglichkeit gibt. Nur so viel dazu.

    Persönlich kenne ich einen Hund mit Allergien, wo nie genau bekannt war, was er nun hatte. Das ging so lange, bis er einen allergischen Schock hatte. Danach wurde ein Allergietest gemacht und seitdem nur das gefüttert, was er verträgt. Dem Hund geht es erst jetzt wirklich gut und auch im Verhalten merkt man SO viele Unterschiede zu vorher. Was soll das sonst sein, wenn nicht Allergien?

    Ich drücke euch auf jeden Fall alle Daumen, dass es irgendwann erträglich wird. Für euch und vor allem für Engine. Dass ihr einen Weg findet, mit dem alle gut und schmerzfrei und möglichst sorgenfrei leben können. Ihr habt das so sehr verdient. Für mich bw. meine (zukünftigen) Hunde wird es auf jeden Fall einen Unterschied machen, weil ich bewusster darauf achten wird.

    Eine Frage dazu: Wann sollte man TW wiederholen? Bzw. würdest du generell vom jährlichen Impfen absehen mittlerweile oder hat das damit nichts zu tun?