Mir geht es da ganz ähnlich wie dir, ich wünsche mir und plane einen zweiten Hund, aber so richtig stichhaltige Argumente!?
Ich mag einfach den Umgang mit Tieren sehr und wünsche mir daher, mich um zwei Hunde kümmern zu können bzw. mich mit zwei Individuen befassen zu können, auf unterschiedliche Charaktere eingehen, unterschiedliche Dinge beachten, usw. Klar kann das auch anstrengend sein, aber mir macht das in erster Linie Spaß.
Kimi ist aktiver und agiler beim Spaziergang, wenn noch ein zweiter Hund dabei ist. Im letzten Jahr, in dem ich mit Kimi bei meinen Eltern gelebt habe, hatten die auch noch eine Hündin, sodass ich quasi auch immer zwei Hunde hatte (die Hauptarbeit habe ich da übernommen).
Bei zwei Hunden gibt es mehr Kommunikation und allein das zu beobachten ist schon spannend. Ich bin nicht darauf angewiesen, mich mit anderen zu treffen, um meinem Hund Kontakt zu anderen Hunden zu ermöglichen. Ich habe ein weniger schlechtes Gewissen wenn ich weiß, dass zumindest zwei Hunde gerade allein sind. Aber eben zusammen allein.
Als Kimi letztes Jahr schwer krank war und wir nicht wussten, ob sie das überlebt, stand für mich dann endgültig fest, dass ein zweiter Hund einzieht. Ich möchte nicht einen Hund verlieren und dann ganz ohne Hund sein, ich glaube, DER Schock ist noch wesentlich größer, als wenn man zumindest im Hundehalter-Alltag bleibt.
Und nicht zuletzt möchte ich später in der tiergestützten Pädagogik (und ggf. Therapie) arbeiten, wo es natürlich auch Sinn macht, mehr als einen Hund einsetzen zu können.