Beiträge von Trace

    Kimi geht es Gott sei dank sehr gut. Sie bekommt seit November jetzt nur noch das Intestinal von Vet Concept, damit ist mir am wohlsten und sie frisst es gut und verträgt es.
    Die letzten Blutbilder waren alle super, seit dem großen Zusammenbruch waren die immer im Rahmen.
    Aktuell frisst sie nicht soo gut, aber ich denke, das liegt am Wetter. Folsäure füttern wir weiter zu, wird auch so bleiben.
    Ich hoffe so unendlich, dass es jetzt für immer so gut bleibt.
    Und wir haben alle gelernt, damit umzugehen. Ich persönlich habe eine ganze Weile gebraucht um einzusehen, dass sie chronisch krank ist und sich daran nichts mehr ändern wird. Aber solange das „nur“ ihr Futter betrifft, ist es ja auch noch total in Ordnung. Man hofft halt doch immer noch, dass ein Wunder geschieht - dabei hat sie das Wunder schon wahrgemacht, indem sie diese Katastrophe überlebt hat.

    Soo mit "Morgen kommt ein neuer Himmel" bin ich fertig. Sehr schön zu lesen, nicht zu nachdenklich, nicht zu kitschig, eher was Leichtes. Aber ich finde, auch in solchen Bücher steckt immer etwas, das einen nachdenken lässt, manchmal auch über sich selbst. Das ist so ein Buch.


    Jetzt kommt "Der Gefangene des Himmels". :herzen1: Mit Himmel hab ich es irgendwie gerade. :hust:

    Im Nachhinein habe ich jetzt auch gesehen, dass das wohl auch Bestseller (2017?) war (verfolge sowas eher nicht). Wundert mich total. xD

    Aber ich finde es wirklich sooo schade. Ich hatte Peter Prange eigentlich als recht fähigen Autor in Erinnerung und die Idee war gut und dann kommt sowas. Muss man halt jetzt so abhaken. :dead:

    Ja bitte, das würde mich sehr interessieren. Das Buch habe ich noch auf dem SUB, aber wenn deine Kritikpunkte auch meine wären, dann würde ich es mir sparen. Also bitte, berichte mal ganz genau, was dich gestört hat.

    Puh... wo fange ich an? Ich pack´s mal in einen Spoiler, möchte ja vllt nicht jeder lesen.

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    Also wie gesagt, die Idee des Ganzen gefiel mir sehr. Es geht um 6 Charaktere, die zur Währungsreform alle jeweils 40 DM bekommen und was sie dann daraus machen.

    Die ersten 300 Seiten lesen sich auch noch recht gut. Spätestens ab der Hälfte nimmt es dann stark ab. Geschichtliche Fakten werden durcheinandergeworfen oder gänzlich verfälscht, passieren im falschen Jahr, o.Ä. Zum Ende des Buches hin wird auch noch schnell der 11. September auf drei Seiten gebracht, von dem aber nichts näher beleuchtet wird. Ein Charakter ist zu der Zeit in NY und bis auf die Tatsache, dass sie drei Tage lang vermisst wird, kommt da sonst gar nichts. Keine Reflexion, keine Anteilnahme, nichts. So geht es mit manch anderen Geschehnissen weiter.
    Die Charaktere entwickeln sich nicht wirklich weiter. Sie machen nach den erzählten 40 Jahren immer noch dieselben Fehler und handeln vorhersehbar. Ein Charakter erreicht ein in dem Fall ziemlich unwahrscheinliches Alter, müsste zum Zeitpunkt der Erzählung mindestens 100 sein.
    Gruselige Sexszenen.
    Der Autor erzählt von sich selbst, wobei seine Figur einfach nur unnötig und nichtssagend ist und mit der Geschichte an sich nicht das Geringste zu tun hat.
    Es leben Klischees! Davon findet man im Buch sehr, sehr viele. Spanier sind Machos, Türken fühlen sich immerzu in ihrer Ehre verletzt... und Spanier sind Machos. Ach und die Türken und ihre Ehre. Und so weiter.
    Sehr schade, finde ich. Von der Grundidee wäre das genau mein Geschmack gewesen. Nur die Umsetzung eben so gar nicht.

    Zwei Bücher von ihm habe ich noch hier und werde sie auch lesen. Eins hatte ich schon gelesen und hab das auch als gut in Erinnerung ("Ich, Maximilian, Kaiser der Welt"). Aber danach war es das dann.

    Ich hab mich jetzt durch Peter Pranges "Unsere wunderbaren Jahre" gequält. Fing vielversprechend an, nahm dann aber stark ab und letztlich hab ich es nur fertig gelesen, um es eben fertig gelesen zu haben... Die Idee war gut, die Umsetzung für meinen Geschmack bescheiden. Bei Interesse berichte ich auch genauer. =)


    Jetzt kommt erstmal was Leichteres: "Morgen kommt ein neuer Himmel". Da hab ich schon angefangen, es liest sich sehr schön flüssig und macht immerhin auch ein bisschen nachdenklich. =)

    KEIN Welpe MUSS alle 1-2 Stunden vor die Tür, KEIN Welpe muss rund um die Uhr „bewacht“ werden. Im Gegenteil... Dieses ständige Fokussieren auf den Welpen führt eher dazu, dass der Welpe vollkommen überdreht und später nicht entspannt alleine bleibt.

    Doch, meiner. Wir sind mit ihm teilweise innerhalb einer halben Stunde zweimal raus und selbst das hat mitunter nicht gereicht. Der hat manchmal einfach ständig gepinkelt, egal, wie oft man mit ihm draußen war.
    Trotzdem war er dann so mit 16 Wochen quasi vom einen auf den anderen Tag stubenrein und hält mittlerweile gut auch ein.

    Im Übrigen bleibt er ohne großes Training alleine, sowohl mit meiner Hündin zusammen als auch ganz allein. Und das, obwohl ich seit seinem Einzug zuhause bin.

    Hm, jetzt bringt ihr mich aber auch ins Grübeln. :???:

    Wir fahren Ende September nach Oberstdorf und wollen dort natürlich auch wandern gehen. Die Runden werden natürlich etwas angepasst sein daran, dass wir einen jungen Hund dabei haben, Elliot wird bis dahin fast 8 Monate alt sein. Ich dachte eigentlich, wenn das für eine Woche im Urlaub mal ist, kann das doch so schlimm nicht sein. Wir haben die Möglichkeit, ihn in der Zeit von der Züchterin betreuen zu lassen, aber die meinte auch, das sei kein Problem. :ka: