Beiträge von Trace

    Solche Geschenke sind echt klasse, bitte bitte erzähl dann, wie es dir gefallen hat! Also beides, das Seelenhaus und Winterhonig.

    Mache ich, wird aber noch ein bisschen dauern, vermute ich. xD Bin gerade nach an "Die Herzen der Männer" (gefällt mir, mir fehlt nur irgendwie ein bisschen mehr Spannung, ein bisschen MEHR einfach), danach lese ich erst Das Geheimnis der Muse und dann kann ich mit einem von den beiden anfangen.

    Ich muss auch unbedingt überlegen, was mitkommt in den Urlaub (Samstag geht´s los). Ich dürfte eigentlich auch ganz gut zum Lesen kommen, also muss das gut überdacht sein. |) Zum Glück kann ich auf dem Kindle auch noch ein bisschen Auswahl mitnehmen.

    Wenn du das möchtest, kannst du dich im Bücherthread gerne anschließen. 'Winterhonig' ist gerade auf Wanderschaft dort. =)

    Habe jetzt bewusst noch abgewartet, weil es auf meiner Wunschliste stand... und tada, es wurde mir heute geschenkt. =) Richtig schön. Außerdem gab es noch "Das Seelenhaus" obendrauf.

    Achso, bevor ich es vergesse: Runa gibt es seit ein paar Tagen auch als Taschenbuch. Den Titel haben sie geringfügig geändert in „Runas Schweigen“.

    DAS hab ich auch gesehen und ahhh - nein, nein, ich hab jetzt erstmal genug. Wirklich. |) :pfeif:

    Regenmäntel für die Hunde. Für Elliot ist es jetzt der erste Mantel, Kimi hat theoretisch einen Regenmantel. Aaaaber für Elliot kaufe ich jetzt einen "guten" von Wolters, womit man ihn dank einem Eingriff auch am Geschirr anleinen kann. Kimi hat sowas nicht, also musste sie natürlich den gleichen bekommen. :pfeif: :hust: Man ist schon ein bisschen verrückt. |)

    Ich vermute, das wird Elliots einziger Mantel bleiben. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der jemals friert.

    Also Experte würde ich mich jetzt absolut nicht nennen, aber meine Kimi hat seit zweieinhalb Jahren eine Pankreasinsuffizienz, die wegen einer extremen Bauchspeicheldrüsenentzündung aufgetreten ist.

    Ich kann dir nur sagen, was ich weiß und es kann sein, dass ich manches davon beim TA mal falsch verstanden habe oder so. Bei der Ernährung hast du die Wahl zwischen Enzymen oder angepasster Ernährung. Wobei die Ernährung auch mit Enzymen angepasst werden muss. Kimi darf nur Futter/Leckerli/was auch immer unter 8% Fett. Das ist die magische Grenze und darüber gibt es nichts. Ich hatte mal eine zeitlang für sie gekocht, zu der Zeit hat sie auch noch Enzyme ins Futter bekommen. Aus diversen Gründen sind wir dann umgestiegen auf spezielles Futter (das Dog Intestinal von Vet Concept), das eben für solche Kandidaten konzipiert wurde und seitdem bekommt sie auch keine Enzyme mehr. Das haben wir langsam ausgeschlichen und sie verträgt es.

    Was mich noch interessieren würde: Wie sieht denn der Amylase-Wert aus? Soweit ich weiß, hängen die beiden Werte bei der BSD zusammen. Mal zum Vergleich, Kimi hatte während der akuten Entzündung folgende Werte: der Amylase-Wert wäre bis 1264 noch im Rahmen gewesen, bei Kimi betrug er 13.486. Der Lipase-Wert hätte bei unter 298 sein sollen, bei ihr war er bei 9.464. Spezifische Prankreaslipase wurde ebenfalls überprüft, sollte unter 2.000 liegen und war nicht mehr messbar. (Jedes Mal, wenn ich das wieder lese, kommen mir die Tränen und ich frage mich, wie sie das überlebt hat...)

    Mehr von dem Futter zu geben, sollte eigentlich kein Problem sein. Allerdings muss Kimi ihre Portion auf mindestens drei Portionen am Tag verteilt bekommen, weil der Magen das sonst einfach nicht schafft. Also kleine Mengen pro Mahlzeit und dafür eben öfter füttern. Mit Futterumstellungen müssen wir ganz vorsichtig umgehen. Allein Joghurt musste ich über mehrere Wochen anfüttern, damit sie es wieder vertragen hat. Hüttenkäse (der fettarme natürlich) geht auch wieder.

    Generell würde ich für "Notfälle" immer Enzyme im Haus haben (Kimi hat letztes Jahr z.B. eine Maus gefangen und gefressen, da gab es dann zwei Kapseln gratis von mir obendrauf). Generell gilt, dass man von den Enzymen auch nicht zu viel geben kann, was nicht gebraucht wird, wird ausgeschieden (sagte mir so unsere TÄ). Also im Zweifesfall lieber etwas mehr geben.

    Wenn man die Ernährung entsprechend anpasst und auf ein paar Sachen achtet, kann der Hund damit wirklich gut leben. Es ist schon ein ständiges Optimieren und ein ständiges Feilen an der Ernährung (jedenfalls bei uns) und manchmal ermüdend und nervenaufreibend, aber ich finde, das ist ein vergleichsweise sehr geringer Preis.

    Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen, ansonsten frag einfach. =)

    Ich hab in der letzten Woche "Die Erfindung der Flügel" und "Wie Treibholz im Sturm" fertig gelesen.

    Von Ersterem war ich ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht. Nicht, dass es nicht gut gewesen wäre, aber meine Erwartungen waren irgendwie zu hoch. Dafür, dass ich viel erwartet hatte, war es mir zu sehr wie ein runtergeschriebener Bericht. Die Zusammenhänge wurden auch nicht so richtig klar (fand ich), also hätten es fast auch zwei voneinander völlig unabhängige Geschichten sein können. Zu viel Thema in zu wenig Zeit. :ka:

    Von "Wie Treibholz im Sturm" war ich dagegen sehr begeistert. Das musste ich jetzt auch wirklich erstmal sacken lassen, um darüber schreiben zu können. Puh... ich hab mir nie so richtig viel Gedanken über die Flüchtlinge nach dem 2. WK gemacht (obwohl sogar meine Oma dazu gehörte, große Verfehlung meinerseits) und es hat mich doch sehr mitgenommen. Ja, ein bisschen Kitsch hier und da, fand ich aber nicht schlimm, da es einen für mich nötigen Kontrast zum Rest bildete. Die Autorin hat wirklich ein Geschick dafür, schlimme Dinge so feinfühlig zu formulieren, dass man die Ernsthaftigkeit erkennt und darüber nachdenkt, es einem aber nicht im Hals stecken bleibt. Riesiger Pluspunkt. Ihr anderes Buch werde ich auf jeden Fall auch noch lesen.

    Angefangen habe ich jetzt "Die Herzen der Männer", relativ neu erschienen und bis jetzt bin ich noch nicht so richtig drin. Habe aber auch ein Hundebuch dazwischen geschoben, von dem ich bis jetzt wirklich angetan bin: "Auszeit auf Augenhöhe". Und "Das Geheimnis der Muse" wandert jetzt auch zu mir, darauf freue ich mich auch sehr. =) Ich muss meine freie Zeit unbedingt noch zum Viel-Lesen nutzen.

    Die Art und Weise des Todes...

    Anfangs war ich eigentlich recht entspannt und hab mich mit sowas nie groß auseinandergesetzt. Dann brach Kimi innerhalb einer Stunde komplett zusammen, konnte nicht mehr stehen, nichts ging mehr. Vom gesund geglaubten Hund zum Häufchen Elend, dem Tod näher als dem Leben, innerhalb von zwei Stunden (sie hatte eine heftige Bauchspeicheldrüsenentzündung). Abends dann noch eine Eklampsie, beim TA erbrach sie Blut diret auf mir. In dem Moment dachte, wir müssen sie einschläfern, das war kurz vor ihrem dritten Geburtstag.

    Seitdem quälen mich die Erinnerungen daran und ich habe laufend Angst, dass sich so etwas wiederholen könnte. Dass ich dann nicht da bin, ihr nicht helfen kann, sie nicht direkt zum TA bringen kann.

    Außerdem die Angst, dass meine Hunde von anderen Hunden angegriffen und tödlich verletzt werden. Die Angst davor, dass sie einen unschönen Tod sterben müssen. Dass ich ihnen nicht helfen kann.

    Seit wir einen Todesfall in der Familie hatten wegen Krebs, ist das für mich auch eine Horrorvorstellung geworden. Letztens dachte ich, Kimi hätte einen Knoten an der Gesäugeleiste und bin in Tränen ausgebrochen (war zum Glück nur eine angeschwollene Milchdrüse).

    Wenn beide ein, ich sag mal, "angemessenes" Alter erreichen, in Ruhe und friedlich einschlafen dürfen - ob nun natürlich oder künstlich herbeigeführt - bin ich zufrieden.

    Mit solchen Threads wie diesem muss ich echt aufpassen. Ich darf nicht zu viel hier mitlesen, weil mir sonst noch andere Horrorszenarien durch den Kopf gehen. Seit Kimi so krank war, erwische ich mich sowieso viel zu oft dabei, darüber nachzudenken, was wäre, wenn... statt einfach den Moment zu genießen.

    Mit dem Pudel seid ihr da schon genau richtig, finde ich. Meine Zwerpudelhündin liebt den Dummy, wenn ich den raushole, fangen die Augen an zu leuchten. Und auch mein KP Rüde hat von Anfang an alles rumgeschleppt und apportiert, wobei ich mit ihm da noch nichts trainiert habe (er ist 7 Monate alt).

    Ich würde dann an eurer Stelle aber nach einem Kleinpudel im größeren Format schauen, die sind meist doch stabiler gebaut. Mein Rüde ist z.B. so ein Kleinpudel im Endmaß, er hat jetzt 10kg und bolzt mit Labrador über die Wiese, ohne dass man sich in irgendeiner Form Sorgen machen müsste. Der geht wirklich nicht so schnell kaputt. Es gibt aber auch deutlich zierlichere, schmalere KPs, die 6-7kg auf die Waage bringen, bei denen wäre ich dann vorsichtiger.

    Da muss man sich einfach umschauen und sehen, was man mag bzw. was man haben möchte.