Beiträge von Trace

    Ich würde den Rückwärtsgang einlegen, wenn irgendwo zwei große Hunde, egal welcher Rasse, alleine rumliefen.

    Das ist auch eigentlich meine erste Reaktion: Dort nicht mehr lang gehen.

    Also meine würde garantiert gucken kommen.Wenn es Hofhunde sind, kann es schon sein dass die das gewohnt und nicht sonderlich interessiert sind.

    Deswegen frage ich. Könnte ja auch sein, dass solche Hofhunde sowas dann ignorieren. Aber klar, verlassen will ich mich nicht drauf.

    Mal eine Frage an die DSH-Kenner: Hier gibt es einen Hof, an dem ich zum Gassi oft vorbeilaufe. Dieser Hof ist umzäunt und es gibt zwei DSH, die jeden melden, der vorbei geht. Gestern morgen kam ich dort vorbei und die beiden DSH liefen frei ohne Aufsicht auf dem angrenzenden Feld, es war niemand dabei.

    Wie besorgt muss ich sein, dass die zu mir und den Hunden laufen? Oder erkennen sie das an als "nicht ihre Sache"? Die Entfernung zwischen den Hunden und dem Weg, auf dem wir laufen, beträgt höchstens 100m.

    Elliot ist jetzt fast 9 Monate alt und er wächst und wächst... :ugly: Mittlerweile hat er (als Kleinpudel) 48cm und fast 11kg. Eigentlich hätte bei 45cm Schluss sein sollen. |)

    Momentan arbeiten wir viel am Rückruf. Er kann ja von mir aus eigentlich machen, was er will, solange er abrufbar ist.
    Samstag waren wir mal allein unterwegs. Wir haben zwei andere Junghunde getroffen, mit denen er jeweils richtig schön spielen konnte. Es kann so leicht sein, wenn man einen gut verträglichen Hund ohne Ängste hat... der zweite Hund war aber selbst Elliot ein bisschen zu wild und er hat das soo toll gemacht. Sich selbst zurück- und rausgenommen, die Interaktion ausgebremst, z.T. bei mir kurz Schutz gesucht bzw. Pause gemacht. :bindafür:

    Hab eben "Das Seelenhaus" beendet. Wow. Sehr bedrückend, sehr düster und ich könnte nicht mal wirklich benennen, wie die Autorin diese düstere Stimmung schafft. Bedrückend ist natürlich das Thema, aber auch die Art und Weise der Erzählung... in dem Moment, in dem man zu verstehen beginnt, hört auch schon alles auf.
    Als großer Island(pferde)fan hat mich die Szenerie natürlich sowieso beeindruckt und ich war richtig froh, als einmal ein Pferd "zum Tölt angetrieben" wurde. :D

    Jetzt geht´s weiter mit Winterhonig, darauf bin ich sehr gespannt.

    Bei uns war das immer so, dass irgendwann der Tag kam, an dem der Hund einfach allein bleiben musste und es klappen musste, weil es einfach nicht anders ging. Und es war auch bei beiden Hunden so, dass das den Durchbruch brachte und Allein bleiben kein so großes Thema mehr war. Wobei es für Elliot nie ein Thema war, Kimi kam ja mit Verlustängsten zu mir. Bei ihr war der Weg lang und hart und nicht immer schön, aber wir haben es geschafft.

    Ab November (bzw. ab Freitag) müssen sie auch wirklich länger allein bleiben... zwar nur wenige Tage im Monat (hoffe ich, im schlechtesten Fall wären es zwei Tage die Woche), aber trotzdem lang. Vormittags 4-4,5 Stunden, dann ist eine Stunde mein Freund Zuhause und dann nochmal 4 Stunden. Aber das werden sie schaffen, da bin ich absolut sicher. Wir haben ja zum Glück auch noch die Schwiegeroma im Haus, die zumindest ab und an mal nach dem Rechten sehen kann.

    @Trace: Mithilfe eines Trainers, kleinschrittig. Eine Stunde hatten wir schonmal. Richtig wohl gefühlt hat er sich dabei nicht, aber es ging und er ist nicht ausgeflippt.

    Dann gab's einen Rückfall und er hat alles vollgepinkelt... Zweimal.

    Seitdem Versuche ich zu erreichen, dass er sich wohler fühlt und aufhört, sich mental wegzubeamen. Seit wir die Kamera haben, ist eben auch klar, dass er sich nie entspannt, auch nach 2 Stunden ohne Sichtkontakt nicht und darin sehe ich das Problem.

    Auch Müdigkeit hilft da nicht.

    Also so erstmal 30sec raus, dann 1min, 2min, usw.? Wie hat er sich dabei verhalten? Auch immer gewartet? Und wenn er jetzt allein bleibt, wartet er immer stehend, bis du wiederkommst?

    Ich kenne tatsächlich auch keinen einzigen Fall, wo sich das abgeguckt wurde :ka:
    Klar gucken sich Hunde viel voneinander ab.
    Aber gerade bei etwas wo der Leidensdruck so groß ist, wie bei so einem Stresskeks sind die Halter meist so sensibilisiert für die Problematik, dass der Zweithund zum einen nach anderen Kriterien ausgesucht wird und zum anderen von Beginn an gegen Stressanzeichen sofort gegengearbeitet wird.

    War hier auch so. Ich hab mir von Anfang an alle Mühe gegeben, dass Elliot sein ruhiges Gemüt behält. Und so ist es auch. Klar hat der Energie für fünf, er ist acht Monate alt! Aber er hat so eine grundlegende Ruhe, die Kimi wohl niemals haben wird. :hust:

    Ersten richtigen Kontakt mit der Züchterin hatte ich letztes Jahr im Oktober, Anfang Dezember wurde die Hündin gedeckt, Anfang Februar Elliot geboren und Mitte April haben wir ihn dann abgeholt. Aber ich habe deutlich länger gewartet. Die Züchtersuche und auch irgendwo die Rassewahl zog sich ewig hin und ich bin froh, dass das ein Ende hat. |) So schön die Vorfreude sein kann, aber irgendwann ist mal gut. :ugly: