Pingi schrieb:
dazu muss man normalerweise einmal dem Hund zeigen , dass man es ernst meint und einmal nach der Warnung den Hund kurz " erschrecken " ( Phase Rot ).....
Zitat
diese Erschrecken macht man z. B. mit einem Tuch oder Schal , den man vor dem Hund durch die Luft wedelt , sich mit der Leine auf die eigene Jacke schlägt ( Geräusch ) oder mit der Leine oder etwas Anderem auf den Boden schlägt , also den Hund selbst wird nicht berührt nur erschreckt durch diese Aktionen ......
dadurch wird er aufmerksam , guckt her und wird sofort eingeladen herzukommen oder mit sanfter Stimme das Kommando gegeben und ausgiebig gelobt .....
und man beginnt mit dem Üben , wenn der Hund an der Leine ist , am besten eine 2,5 bis 3 m Leine und erst das klappt wird ohne Leine trainiert .....
Ob ich den Hund nun beim Erschrecken berühre oder nicht, ist doch gar nicht ausschlaggebend. Abgesehen davon: Beginne ich mit einer 2,5 oder 3m m Leine, ist er sehr nah bei mir, dem HH, zu dem er unabdingbares Vertrauen haben sollte.
Natürlich kann ein Hund lernen, dass er NUR bei sog. Fehlverhalten Phase Rot bekommt, so dass er über die Phase Gelb mit seiner Eigeninitiative nicht mehr hinauskommt.
Aber ist das denn überhaupt notwendig? Ist das Sinn der Sache? Schreckreize können wunderbar nach hinten losgehen - es braucht nur mal ein Hund dabei zu sein, der eben kein normal gutes Nervenkostüm hat, weshalb auch immer. Die Gefahr ist einfach viel zu groß.
Zu lesen und zu sehen bekommt man selbstverständlich immer nur von den Hunden, bei denen es nicht zu Komplikationen gekommen ist....
cazcarra