Beiträge von cazcarra

    Möchte noch hinzufügen:

    Ich habe hier nirgends gelesen, dass ein 3-Jähriger in Tauschgeschäfte eingebunden werden soll. Ganz richtig: Das Kind hat dabei nichts zu suchen.

    Ressourcen verteilen du, dein Mann und fertig. Sollte Sohni mal mit nem lecker Keks in der Gegend rumlaufen, holt sich Hundi den Keks, weil er bekommt ja von Sohni sonst auch was.

    Lass das Kind aus diesen Situationen raus. Tauschgeschäfte kannst du gerne üben, aber beim vorliegenden Problem geht es eben in erster Linie darum, dem Hund die Sicherheit zu vermitteln, dass er das, was er von dir bekommen hat, auch ungestört fressen darf.

    cazcarra

    Wieso gehst du davon aus, dass das im Nacken packen nicht so schlimm ist als wenn du ihn zudem noch schütteln würdest?

    Der Angriff ist der Gleiche, nur eben ohne Schütteln.

    Wenn ein Hund frisst und zudem noch ein junger, unsicherer Spund ist, dann sollte man ihm vermitteln, dass er immer und unter allen Umständen das, was der HH ihm gegeben hat, behalten und in Ruhe fressen darf.

    Tauschgeschäfte aufzubauen ist eine gute Sache - vor allem für Notfälle, wo der Hund mal was aufnehmen könnte, was nicht so gesund für ihn ist. Hat aber m.E. mit der angesprochenen Situation nichts zu tun und ist eine getrennte Baustelle.

    Der Hund braucht einen Rückzugsort, wo er solche Ressourcen in Ruhe zu sich nehmen kann und das Kind nicht hingeht. Kann man auch 3-Jährigen vermitteln.

    Dass er dir auf eine Aktion hin beim 2. Mal ohne zu knurren sein Leckerchen überlassen hat... Schön. Nur leider aus den falschen Gründen. Positiv besetzt hast du deine Person damit für ihn nicht.

    Ein Hund mit vollstem Vertrauen zu seiner Familie braucht nicht zu knurren - das bedeutet jedoch, dass man ihm vermittelt, er kann Vertrauen haben. Durch einen Griff in den Nacken und Wegnehmen der Ressource geschieht das nicht.

    cazcarra

    Knochen können sowohl zum extrem festen sog. Knochenkot als auch zu Durchfall führen. Je nach Hund.

    Eine Entfernung der Analdrüsen ist - wie hier schon erwähnt - keine "kleine Sache". Die Gefahr, dass der Schließmuskel verletzt wird, ist vorhanden. Jeder Hund ist ein wenig anders gebaut und auch der beste Chirurg hat da schon danebengeschnibbelt. Ich erfreue mich des Kontakts zu einem wirklich guten Chirurgen, der diese OP jedoch ablehnt, solange nicht ALLE anderen Möglichkeiten (u. a. auch homöopathische) ausgeschöpft sind.

    Abgesehen davon kann ein chronisches Analdrüsen-Problem auch durch eine manuelle Schädigung hervorgerufen werden.
    Meine Shima muss alle paar Wochen zum TA zum Analdrüsen leeren . Es hat sich rausgestellt, dass einer ihrer Analdrüsengänge einen Knick hat und verkalkt ist. Dies ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass einmal beim Ausdrücken jemand zu deftig zugedrückt hat. Der Gang wurde verletzt und nun hat die Kleine den Salat. Shima hat grundsätzlich einen Output, der Hasenkötteln gleichkommt (im übertragenen Sinne) - also sehr fest und garantiert dazu geeignet, die Analdrüsensekrete von allein loszuwerden. Nichtsdestotrotz werden wir wohl ihr Leben lang (was noch lange währen möge) regelmäßig den TA aufsuchen müssen.

    Ich mach das definitiv nicht selbst, da eh schon mal was schiefgegangen ist - ein Laie also besser die Finger davon lässt - und es ihr jetzt natürlich extrem weh tut, wenn die geschädigte Drüse entleert werden muss.

    LG
    cazcarra

    Soll vorkommen :D

    Hunde verstehen unter einem anständigen Parfum halt was andres als wir.

    Mein Gizmo wälzt sich vielleicht 1-2 Mal im Jahr - dann aber richtig. Meine Shima - das ist ne andere Nummer. Wenn ich nicht ständig ein Auge auf sie hab - sie findet alles... Hunde-, Katzen-, Menschenkot, Aas jeglicher Form - was halt gerade so "in" ist.

    Eau de Chien eben.

    Augen auf und rechtzeitig abrufen, bevor der Hals über den Boden schubbert. Das einzige, was hilft.

    LG
    cazcarra

    Die Frage ist auch, was die schlechten Nierenwerte insgesamt verursacht. Möglicherweise nicht nur ein Fütterungsproblem.

    Hast du dich mal mit dem Leishmaniose-Forum in Verbindung gesetzt? Die können dir, wenn du denen sämtliche Labordaten zukommen lässt, sicherlich weiterhelfen. Die verschiedenen "Baustellen" deines Opis können - müssen nicht - miteinander zusammenhängen.

    Seine Arthrose ist möglicherweise altersbedingt, vielleicht liegen aber auch Gelenkschäden vor, auf die sich die Arthrose draufgesetzt hat. Habt ihr ihn dahingehend schon einmal anschauen lassen?

    (Übrigens - von wegen "relativ hoher Leish-Titer". Mein Gizmo lief noch nie unter 1024 rum. Allopurinol kann er nicht mehr kriegen, da er dann Xanthin-Steine bekommt. Sein Immunsystem hatte die Leish dennoch gut im Griff. Bis diesen Sommer. Der Titer war zwischenzeitlich auf 16.384, nun ist er wieder bei 4096. Nur wenige Symptome (er hat die cutane Form) glücklicherweise. Solange es so läuft, stärke ich lediglich sein Immunsystem (der Schub erfolgte aufgrund einer längeren Antibiose-Gabe).

    Ich drück euch ganz fest die Daumen!!!

    LG
    cazcarra

    Ja, hat sie. Sie hat auch geschrieben, er hat kein Fieber.

    Wäre also wirklich möglich, dass es ihm im Haus zu warm ist. Oder dass er draußen einen Tick zu viel tobt. Oder dass er doch irgendeinen Infekt hat (hat das mit dem Auge schon vorher angefangen?).

    Ich würd halt lieber mal zum TA gehen und ihn sicherheitshalber durchchecken lassen. Im besten Fall bist du die Sorge los und im anderen Fall kannst du was unternehmen.

    Gute Besserung der Fellnase und lg
    cazcarra