Beiträge von cazcarra

    Ich halte es so wie du, souma. Kotprobe und erst im Fall eines Wurmbefalls Medis.

    Eine befreundete THP mit zwei (gesunden) Hunden arbeitet mit pflanzlichen Wurmkuren und prüft anhand von Kotproben das Ergebnis.
    Es funzt. Ganz sicher nicht bei allen Hunden mit jedem Mittel, aber immerhin.

    cazcarra

    Wie gesagt, dann könnt ihr nur dafür sorgen, dass sie einen Hund bekommt, für den diese Art der Haltung tatsächlich das Paradies auf Erden bedeutet.

    Auswahl gibt es da genug.

    LG
    cazcarra

    Dann such doch mal in euren TH in der Umgebung und notfalls im Internet nach einem passenden Gefährten.

    Und, Gott - ja, wer will schon zugeben, dass er wirklich älter wird....? Doch mit 75 sollte man sich darüber im Klaren werden, dass ein Junghund Bedürfnisse hat, die man selbst nur noch schwerlich erfüllen kann, wenn überhaupt.

    Red nochmal mit ihr. Ein älterer Hund, der nicht mehr sooooo bewegungsfreudig ist, aber womöglich erst kürzlich seinen HH verloren hat, wird glücklich sein, noch einmal Wärme und Geborgenheit zu erleben.

    Viel Glück
    cazcarra

    Danke, Cafedelmar, da bin ich ja beruhigt. Hätt mich doch sehr gewundert, wenn ich irgendwie den Eindruck vermittelt hätte.... Das ist das Letzte was mir liegt.

    Natürlich gibt es unter den (angehenden) Al-Trainern Leute, die gerade im Hinblick auf Humanpsychologie und Pädagogik noch viel zu lernen haben. Ich war ja schon einen Tacken älter bei Beginn meiner Ausbildung und ich denke schon, dass sich die gesamte Lebenserfahrung und auch die beruflichen Erfahrungen, die sich im Lauf der Jährchen ansammeln, in gewisser Weise darauf auswirken, wie ein HT mit ganz unterschiedlichen Menschen klarkommt und Lerninhalte vermittelt.
    Der Witz ist, dass CvR eindeutig die Schüler zu eigenem Denken anregen will. Ob sie dabei immer und überall den richtigen Ton trifft, sei mal dahingestellt. Grundsätzlich liegt es jedoch an jedem selbst, damit umzugehen. Draußen triffst du auch nicht nur auf nette, alles mitmachende HH, sondern wirst oft auch heftig kritisiert, bevor sie den Sinn des Ganzen verstanden haben :roll: . Somit stellt sich an sich schon in der Ausbildung hier die erste Hürde... "Wie gehe ich mit jemandem um, (gewünschtes einsetzen) a) vor dem ich Angst habe, b) der nicht zuhört, c) den ich nicht so sympathisch finde, d) vor dem ich in Ehrfurcht erstarre, e) der mich mit seinen immer wieder gleichen Fragen zur Weißglut bringt usw. usf.

    @ naijra

    Zitat

    Jeder Hund, der ein Nein kennt, jeder, der schon mal durch eine Leine begrenzt wurde hat nicht nur positive Bestärkung erlebt. Und sogar während einer reinen Clickersession erlebt der Hund nicht nur positive Bestärkung. Jede entgangene positive Bestärkung (weil der Hund nicht das gewünschte Verhalten gezeigt hat) ist gleichzeitig lerntheoretisch eine negative Strafe. Da nützt alles "nur-positiv-beteuern" nichts. Ich finde es bedenklich, wenn sich Trainer der negativen Einwirkungen und Einflüssen nicht mal bewusst sind. Denn dadurch können sie natürlich auch nicht bewusst und sinnvoll damit umgehen.

    Ich habe nie das Gegenteil behauptet und mir sind die Lerntheorien durchaus bekannt und bewusst. Darum ging es hier aber nicht wirklich. Vielleicht liest du den Fred doch nochmal durch.

    cazcarra

    @ Cafedelmar
    Kann höchstens sein, dass das Informationen sind, die neueren Datums sind bzw. ist es so, dass ich mich später, nach der Ausbildung, nicht mehr mit ihr über Oskar unterhalten habe. Als ich im Oktober vor Ort war, kam das einfach nicht zur Sprache. Wir haben ihn lediglich besucht und mit ihm gespielt.
    Vorstellbar ist es m.M. nach schon.... würde auch seine ganz extrem wölfischen Verhaltensweisen erklären, die er in gewissen Situationen an den Tag legt. Aber das ist meinerseits reine Spekulation.

    Ansonsten möchte ich dich gerne fragen, ob ich für dich wie einer "Sekte" angehörig rüberkomme.... Das würd mich nun wirklich interessieren.

    cazcarra

    Zitat

    Also höre ich raus, dass bei AL der Hund niemals etwasfalsch macht

    Wo du das gelesen hast, weiß ich nicht. Ich habe mich lediglich auf den Aufbau des Distanzkommandos bezogen. Und wenn ich das nicht ordentlich aufbaue, muss ich mich wohl an die eigene Nase fassen.

    Natürlich macht jeder Hund mal was falsch, wie jedes Lebewesen - auch du und ich. Und wenn du dich recht erinnerst, gibt es auch bei al sehr wohl ein Abbruchsignal. Meine Güte. Also was nun?

    Ganz abgesehen davon bin ich durchaus der Meinung, dass es mein Fehler ist, wenn ich was verpenne.

    Wir sind uns doch alle einig, dass vor allem zu Anfang, also mit einem Welpen und Junghund oder einem Hund aus 2. Hand, vermehrt Arbeit anfällt für den HH und dass der Hund erst einmal lernen muss. Dem Ausbildungsstand des Hundes angepasst sollte ich mich als HH auch verhalten. Problematisch wird es gerne dann, wenn HH von seinem Hund zu früh zu viel verlangt. Dazu gibt es Aberdutzend Beispielfreds hier im Forum.

    cazcarra