Exakt das ist der Punkt.
Es werden zu gern Äpfel mit Birnen verglichen.
Wenn es um ERZIEHUNG geht, kann man sehr wohl über positive Verstärkung arbeiten.
Wenn es um plötzlich auftretende Situationen geht, die (noch) nicht trainiert u./o. gefestigt sind, ist Management gefragt - da geht es manchmal nicht ohne ein Eingreifen (Hund von der Straße ziehen) oder eine klare Ansage oder einen Körperblock. Die Grenzen muss hier jeder selbst setzen.
Was immer wieder vergessen wird: Management ist so lange nötig, wie etwas nicht erlernt wurde.
Das heißt aber auch im Umkehrschluss für den HH: AGIEREN statt reagieren. Dann kann ich gewisse Dinge im Vorfeld positiv lösen. Siehe u.a. Stellas Beitrag.
Was die mehrfach erwähnte "Unfähigkeit" von AL-Trainern angeht:
Fly, ich kann dir eine lange Liste derer geben, die richtig gute Trainer sind. Und dann gibt es da - wie in jedem Berufsbereich - die Ausfälle. Die, die mit dem erworbenen Wissen praktisch nicht umgehen können, denen die Lebenserfahrung fehlt, um mit dem Menschen zu arbeiten usw. usf.
Wie oft höre ich den Satz: Ich will irgendwas mit Hunden machen. Am liebsten Hundetrainerin.
Ganz großes Kino! Wenn denen dann erläutert wird, dass Hundetraining eigentlich in allererster Linie Menschentraining ist (auch und vor allem im sog. "Problemhund"-Bereich), dann gucken sie mit großen Kulleraugen aus der Wäsche. Und viele lassen sich dennoch nicht davon abbringen - und sind später schlechte Trainer. So einfach ist das manchmal.
LG
cazcarra