Beiträge von cazcarra

    Hallo Sabine,

    ich bin zwar nicht Markus, aber ich glaub, ich kann dir ein bisschen helfen.

    Der psychische Hänger ist übrigens normal für unsereiner mit implantiertem Hund :/ Mach dir nichts drauß.

    Das Danach: Wenn du die 2 Wochen Leinenspaziergänge hinter dir hast, sollte es ans allmähliche Aufbauen der Muskulatur gehen. Dafür ist z.B. ein Wasserlaufband bei der Physio nicht schlecht, es gibt aber auch noch einige andere Möglichkeiten.

    Eine ganz einfache und recht wirkungsvolle Variante ist es, täglich ein paar Minuten mit dem Hund einen steilen Berg raufzuGEHEN, also wirklich langsam. Vorsicht beim steilen Abwärtzslaufen, dann bitte auch langsam und möglichst nicht kerzengeradeaus den Berg runter, sondern lieber im Slalom. Sonst tuts weh.

    Hast du eine Physio? Das wär insgesamt nicht schlecht, die kann dir auch noch Massage- und Entspannungstechniken für die Muskeln zeigen.

    Wenn die Muskulatur gut aufgebaut wurde, ist es auch kein großes Drama, wenn Fussel mal Kobolz schlägt ;) Die Muskulatur stützt ja den Knochenapparat und schützt ihn somit auch.

    30 Minuten - hm - wenn ihr langsam unterwegs seid, müsste das eigentlich okay sein. Wann war die GI? Gleich danach ist es ein wenig viel, aber so nach ner knappen Woche - why not?

    Und wegen der Panikgeschichte: Shit happens. Ist nun nicht mehr zu ändern, wird aber sicherlich nicht den kompletten Erfolg der GI zunichte machen!

    Gute Besserung dem Fusseltier!
    cazcarra

    Ups - überschnitten mir Markus :smile:

    @ dog-heart
    In einem stimme ich dir rückhaltlos zu: Da sollte dringend jemand draufschauen, am besten ein GUTER Hundetrainer.

    lieblingstier
    Angst hat deine Hündin allemal, das wird aus deiner Beschreibung deutlich.
    Ressourcenverteidigung wie Spielzeug ist auch nichts ungewöhnliches und kommt vor - deshalb gibt es draußen dann eben kein Stöckchenwerfen mit anderen Hunden. Fürs Erste jedenfalls.

    Hundebegegnungen meiden wäre letztlich auf Dauer fatal. Dabei lernt deine Hündin nichts.

    Trainieren sollte man das allerdings unter kontrollierten Bedingungen und mit Hilfe eines Trainers, der weiß, welche Hunde für solche Trainings in Frage kommen.

    Schau mal hier http://www.ibh-hundeschulen.de, ob da jemand in deiner Nähe ist. Oder schreib, wo du genau wohnst, damit du bzgl. eines passenden Trainers, der auch Einzeltraining macht, was in eurem Fall dringend angeraten ist, Tipps bekommen kannst.

    Viel Glück und alles Gute
    cazcarra

    Nein, da gebe ich dir Recht.

    Eine leichte HD festzustellen ist nicht so einfach, wie zu sehen, dass eine Pfanne Schrott ist.

    Ich lehn mich aber jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass es nicht unerheblich a) vom Röntgengerät (technischer Standarf), b) der Qualität des Bildes und c) nicht zuletzt der diagnostischen Fähigkeiten des Arztes abhängt, ob ein Bild gelesen werden kann oder nicht.

    In dieser Beziehung durfte ich mit ein und derselben Aufnahme bei unterschiedlichen Ärzten durchaus schon ganz gruselige Erfahrungen machen...

    Dann noch: Wer geht denn überhaupt mit seinem (Jung-)Hund überhaupt zum Röntgen?

    Da wären diejenigen, die eine Zuchtzulassung benötigen (siehe früheres Posting - so be it)
    Dann jene, die Wettkämpfe bestreiten wollen und sich aus diesem Grund für einen bestimmten Hund einer bestimmten Rasse entschieden und darin investiert haben. (Siehe oben)

    Im Regelfall (sprich in der Masse) sind es doch eher jene, deren Hund "seltsam läuft" oder mehr oder minder plötzlich Probleme hat.

    Grundsätzlich geht mein Gedankengang dahin, dass ich - wenn nicht absolut nötig - keine Narkose für einen Hund will. Sollte sich also ein Hund friedlichst röntgen lassen (z.B. im Beisein des HH), dann sind hier durchaus herovrragende Röntgenergebnisse möglich (abhängig von den o.g. Komponenten).

    cazcarra

    Ich weiß ja nicht, was ihr für ein seltsames Röntgengerät habt, aber der Bildausschnitt ist im Vergleich zum Hund in der Regel relativ klein - und außerhalb dieses Bildausschnittes lässt sich der Hund, ohne zurückzutreten, durchaus locker fixieren.

    Ich würde deiner Argumentation folgen wollen, wenn eine Ganzkörperaufnahme gemacht würde, was aber in sich schon Schwachsinn ist, da die einzelnen Gelenke ja in eine bestimmte Stellung gebracht werden müssen.

    Du wirst lachen, network - ich würd meine Kunden vorher fragen :smile:

    Sorry - ich habe ganz klar geschrieben: Wenn es um Zuchtzulassung usw. geht - kein Thema.

    Aber nicht, um schlicht und ergreifend nur festzustellen, ob eine HD / ED vorliegt oder nicht. Ob es sich um eine schlimme Variante handelt oder nicht.

    Zudem sind wir uns doch wohl einig: Wie stark auch immer ein Gelenk geschädigt sein mag: Es hängt immer vom Hund ab, ob dieser nun lahmt oder nicht.

    Ich habe hier Fälle gesehen, da denkst du nicht im Traum dran, dass dieser Befund solche Schmerzen bereiten könnte. Bei anderen, deren Hüfte nun wirklich im Eimer ist (siehe Gizmo), wundert man sich, dass die noch jeden Tag aufstehen, laufen, sogar traben und galoppieren - freiwillig, versteht sich.

    Um eine Idee davon zu bekommen, ob ein Hund gesund ist, ob man mit ihm einen bestimmten Sport machen kann, ob man ggf. mit Zusätzen usw. usf. gegensteuern muss - dazu genügt es durchaus, ohne Narkose zu röntgen, VORAUSGESETZT, DER HUND BLEIBT RUHIG LIEGEN WIE MAN IHN HINLEGT!

    Abgesehen davon, dass es überhaupt kein Problem darstellt, mit 2 Personen den Hund in der Stellung zu fixieren, um anständige Bilder zu bekommen. Jeder Mensch, der sich im Bereich des Röntgengerätes aufhält, bekommt sowieso einen Bleimantel an. Da braucht man auch nicht zurückzutreten...

    Ich bekomme nächste Woche die Bilder von Gizmo auf den Stick - könnt ihr euch dann gerne anschauen. Glasklar und überdeutlich - die Pfannen sind im Arsch und da brauch ich keine Überstreckung/Eindrehung mehr dazu.

    cazcarra