Beiträge von cazcarra
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Ja, Aleysha, bitte berichte. Und arbeite dich einfach auf diese Weise langsam näher und bestätige ihn so, dass deine Anwesenheit am Napf positiv für ihn ist - so kommst du relativ bald dahin, dass du den Napf berühren und was hineintun kannst, ihn hochnehmen und was hineintun kannst und ihn schlussendlich auch ganz wegnehmen und was hineintun kannst (oder eben, im Zweifelsfall auch mal nicht - whatever).
Zu dem, was DSH Bauer da so miteinander verquirlt und verquickt:
Och nö - dafür ist mir der Samstagabend zu schad.
cazcarra
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Da stellt sich zunächst mal die Frage, wie stark der Befall derzeit ist.
Probleme mit häm. E.Coli usw. usf. kenne ich mit Gizmo leider auch nur zu gut.
In schweren Fällen kommt man oft um eine Antibiose nicht rum.
Insgesamt geht es aber darum, dass Immunsystem zu stärken - da gibt es verschiedene Präparate.
Dann den Hund zu stabilisieren und in manchen Fällen (bei uns hat das zumindest auch zu Ruhe in dieser Beziehung beigetragen), das Futter umzustellen.Ich kann dir in Bezug auf eure Problematik meine THP wärmstens ans Herz legen. Wenn du magst, schicke ich dir die Telefonnummer und Adresse.
Du solltest allerdings deine mail-Adresse freischalten, da ich keine Nachrichten verschicken kann.LG
cazcarra -
Lieber DSH Bauer - du hast nicht ansatzweise verstanden, um was es mir geht. Deine Erläuterungen und Zitate zeigen es.
Und was "brennende Gebäude" und ähnliches angeht: Wir sprachen hier nicht von Notsituationen, die passieren können oder eben auch nicht, sondern die TS hatte eine einfache Frage in Bezug auf Napf und Knurren.
Nicht mehr, nicht weniger.
Viel Spaß noch beim Komplizieren
cazcarra -
Interessant, wie das, was ich geschrieben habe, nämlich dass es auf das WIE des Vertrauensaufbaus ankommt, ignoriert wird.
DSH Bauer schrieb
ZitatVertrauen ist nichts, was einfach da ist. Das muss aufgebaut werden. Zu diesem Lernprozess gehört aber auch, dass man erst einmal Dinge tut, denen das Gegenüber skeptisch eingestellt ist. Und mit jedem Erfolgserlebnis Marke "Der hat mich ja gar nicht betuppt" wächst das Vertrauen. Dann funktioniert das nämlich nach dem Motto "Der hat mich noch nie betrogen, also macht er es jetzt auch nicht".
DAS ist z.B. nicht bei jedem Hund eine gute Idee. Was ist so schwer daran, den für den Hund logischeren Weg zu gehen, indem ich ihm beibringe, dass meine Anwesenheit im Dunstkreis des Napfes positiv ist und wenn ich dieses Vertrauen aufgebaut habe, auch in der Lage bin, ihm den Napf mal eben kurz wegzunehmen und wieder hinzustellen (wenn es auch zu den recht unnötigen Dingen des Lebens gehört)?
Und nun komm mir nicht mit der Pfotenkontroll-Geschichte. Auch die kann man positiv verknüpfen, ohne dass man den Hund anfänglich überfordert und hofft, dass er die Verknüpfung herstellt.
Wie gesagt, es kommt ganz sicher auf den Hund und die Ursache an. Grundsätzlich gehe ich persönlich aber lieber den für den Hund angenehmeren Weg, was sich dadurch auszahlt, dass das Vertrauen deutlich schneller wächst.
cazcarra
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Zitat
Ich weiß zwar nicht, ob ich direkt gemeint bin, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass diese Einstellung in meinem Eingangspost übermittelt wird. Eher Verunsicherung darüber, wie man sich denn nun richtig verhält. :)
Du doch nicht!
Aber lies dir mal die Beiträge in Ruhe durch... mir wird da schwindlig...
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Das kommt noch erschwerend hinzu...
Amen.
cazcarra
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Ach - ich vergaß...
Ich Weichei mach doch tatsächlich ne freundliche Ansage in Form eines sehr deutlichen "Nein", wenn sich ein Junglümmel in die Nähe meines Tellers wagt, solange ich damit beschäftigt bin. Stimmt.
Dann kann ich auch akzeptieren, dass der Junglümmel mich anknurrt, wenn ich seinem Napf zu nahe komme. Und dann bring ich ihm eben bei, dass ich nicht unterwegs bin, um ihm notwendigerweise was zu klauen.
Es könnt so einfach sein...
cazcarra -
DSH Bauer
Hat irgend jemand was gegen "von Beginn an beibringen" gesagt? Nö.
Die Frage ist doch lediglich wie.Wenn man allerdings auf dem Standpunkt steht, unsereiner muss sich seinen Rang über den Hunden erkämpfen (als wüssten Hunde nicht, dass wir keine Hunde sind, und als wäre unser Standort nicht eh schon allein durch die Tatsache bestimmt, dass Hunde im Regelfall absolut von uns abhängig sind - was so manch HH auch hervorragend auszunutzen weiß), dann kommen ganz gern mal die im Großen und Ganzen knackigen Tipps zur schnellen Einnahme der Alphastellung.
Wär's nicht so traurig (für das Bild vom Menschen), könnt ich mich ömmeln.
cazcarra
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Ich bin immer wieder überrascht, wie viele (auch durchaus junge Menschen) den Eindruck haben, sie werden persönlich (PERSÖNLICH) vom knurrenden Hund bedroht und dürften das auf keeeeeeiiiiiinen Fall dulden...
Da muss dann natürlich auch ein Machtwort gesprochen werden. JAWOLL!
Ehrlich - mit Ruhe und ein wenig Geduld und so, wie es hier auch mehrfach beschrieben wurde (Bonus hinzu, Entfernung verringern) verliert man nicht gänzlich das Vertrauen seines Hundes, sondern gewinnt höchstens noch an Vertrauen hinzu.
Im übrigen meine ich gelesen zu haben, dass das Tauschen bereits kein Problem mehr darstellt.
Also geht es um Zuhause, um den Napf oder um Kausachen.
Der Hund muss noch lernen, dass die Anwesenheit seines Menschen nicht bedeutet, dass er sein Futter verteidigen muss. Das dauert beim einen länger, beim anderen weniger lang und manche haben damit von Anfang an kein Problem. So ist das Leben.
cazcarra