Wenn du einen souveränen Ersthund hast, denk ich ist es schon mal kein schlechter Anfang. Ansonsten solltest du dir wirklich bewusst sein, das es Zeit braucht, wie schon geschrieben, sowie viel Überblick & vorrausschauendes Verhalten (man lernt aber auch dazu
). Rückschläge solltest du verkraften können.
Helfen tun viele tapfere Freiwillige, die sich auch von einem Bluffen oder Knurren nicht erschrecken lassen & Hundebegegnungen mit souveränen Hunden, sowie den Schisser, langsam soweit es tagesbedingt geht, überall mit hin zu nehmen.
Entschädigt wird man dafür (wenn man weitestgehend alles richtig macht oder das zumindest glaubt
) mit einer besonderen Hund/ Menschbeziehung, die geprägt ist von einem besonders tiefen Vertrauen.
Wir haben unsere Hündin jetzt 3 Jahre. Mein tollstes Erlebnis in letzter Zeit? Josy auf einem Schlittenhunderennen. Viele Hunde (arge Bürstengefahr)- sie blieb weitestgehend entspannt.
Fremde Leute in Massen. Menschen soweit sind wir im letzten Jahr gekommen, werden nicht angemacht- lässt du mich in Ruhe lass ich dich in Ruhe so das Motto bisher. 
Da waren aber Menschen die sie riefen & zu sich locken wollten- bis jetzt absolut nicht denkbar (knurren, verbellen- komplettes Programm). Doch Josy nur kurz gebrummt, bisschen Rute eingezogen- das fremde Mensch lockte erneut & Josy zögerlich wedelnd hin gegangen & sich kraulen lassen. Ich stand breit grinsend da & hätt heulen können. :wolke7: Tja & es hat bei mehreren fremden Leuten funktioniert. „Halbfremde“ die sonst nur toleriert wurden sind seitdem schon Kumpels- mein Opa wurde letztens sogar zum Spielen aufgefordert, meinen Bruder das Ohr abgeleckt…