Tag 7 wurde auch ein wenig länger geschlafen, doch um 8 rum plagte mich dann doch die Frage ob Cognac und Nessi ok wären und das Gewissen mahnte, das sie sicher Hunger hätten. So aus der warmen Koje gekrabbelt und zwei völlig entspannte Pferdis vorgefunden.
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Naja oder auch nicht „was mach ich denn jetzt damit Fraule??“ Ich hab meinem Josytier dann auf die Sprünge geholfen, nachdem wir ein wenig um die „Beute“ gekämpft hatten wurde auch angefangen drauf rum zu kauen und Wuff hatte verstanden.
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Im Laufe des Tages galt es noch die Schuhe und Hosen und das Sattelzeug vom gröbsten Motter zu befreien, ein wenig zu entspannen, lustige Teestunde abzuhalten und am frühen Abend gingen wir mit allen Vierbeinern nochmal spazieren. Cognac hatte sich gut erholt und war sehr aufgeregt.
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Nepo und Josy tobten wie zwei Junghunde übers Strohfeld- immer brav über die Strohschwaden hüpfend. Leider sind die Bilder alle unscharf geworden weil ich Trottel Landschaft drin hatte. Zwischendrin hab ich die Wilden aber mal kurz abgelegt und dabei ist dieses Foto entstanden.
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Und noch das Ortsschild- gestern Abend war es ja zu dunkel.
Abends haben wir uns noch was Leckeres auf dem Herd gezaubert, im Kerzenschein auf der Terrasse gegessen und sind etwas erholt schlafen gegangen. Nachdem beide Pferdis sich so munter und unternehmungslustig über den Tag gezeigt hatten, Hunde auch was zum Schlafen gekommen waren, sollte es den nächsten Tag weiter gehen- so schnell wollten wir nicht aufgeben.
mmhh Schorfheide so knapp 500, Borsberg wird sich in ähnlichen Dimensionen bewegen, bei Pueppys Läufen weiss ich nicht- sind aber in der Regel die "kleineren" Landschaftsläufe, die da unproblematischer sind. Doch auf so eine Massenveranstaltung wie die Stadtmarathons meist sind, würd ich Wuffs eh nicht mitnehmen. Da hat man auch öfter Läufer denen es wirklich nur auf die Zeiten ankommt und die am Start dementsprechend rücksichtslos sein können. :/
Die Landschaftsläufer sind da eher entspannt, da kommts auch auf "die Strecke erleben" an.
juhu es geht weiter *vollfreu* kann ich gleich wieder schön weiter träumen
ohje, da hattet ihr aber eine ganz schöne etappe vor euch!!! sumpf ist ja auch nicht ganz ungefährlich, ich finds ganz toll wie ihr vorallem auf eure 4 beiner acht gebt! alle daumen hoch! und euren bungalow, samt piknickkorb und dusche habt ihr euch mehr als verdient! bin mal gespannt ob ihr noch muße habt um weiter zu wandern, seit ja nun schon weit gelaufen....durch so tolle landschaften, die ganzen seen...ganz toll! danke fürs knipsen, und das man da den anschluss verlieren kann kenn ich seeeeeeeehr gut *hust*
welche zugeschirre haben deine 8pfötler da an?
lg und gespanntes warten....
Zuggeschirre, also x- Backs sind das und das schwarz/orange von Nepo ist von Huskytec und Josys rot/gelbes ist ein altes Peerline. Nach Tag 5 hab ich mich gefragt, warum wir es uns die ganzen Tage so unnötig schwer gemacht haben. Im Geschirr konnten Wuffs vorweg laufen, hatten eine Aufgabe und unsereins die Hände frei.
Sumpf ist supergefährlich ja. Hab mich selbst gescholten für die Dummheit da durch zu gehen- auch wenn gesagt wird es sei machbar, wenn man sich nicht auskennt sollte man es bleiben lassen. Und natürlich gibt man auf seine Vierbeiner acht, da hängt doch soviel Liebe dran... ich glaub sie durch eigenen Leichtsinn zu verlieren wäre das schlimmste was passieren kann.
Und ich kann dir verraten- es wird weiter gehen. Eine warme Dusche, was Schlaf, muntere und unternehmungslustige Pferdeaugen am Morgen bewirken schon viel.
Das freut mich. Will gar nicht wissen was du mir angedroht hättest, wär dem nicht so gewesen... *zitter*
Nach paar Tagen Pausen, weil ich Montag erstmal mit allen möglichen Impfungen übersät wurde- es war so raus gekommen, das ich nicht mal mehr Tetanus hatte , schon verrückt bei den Viechern achtet man darauf höchst penibel und bei sich selbst... Naja gut, jetzt bin ich wieder up to date! So war ich heute endlich wieder mit Wuffs joggen gewesen, Berge wollt ich finden- und hab es geschafft galant drum rum zu laufen.
Und als ich schon gar nicht mehr dran glaubte und doch noch einen Berg sah, bin ich doch tatsächlich freudestrahlend hinauf und auch wieder hinab. Dabei kloppte schon die Stimme der Vernunft an den Euphoriekasten „ey du siehst aber das es immer zugewucherter wird oder??“ - egal!!!
Wir hatten einen Berg und Josy war endlich wach geworden (ist mal wieder im Babyglück) – was schert einen da ein wenig Unterholz?? Schlussendlich standen wir ernüchtert in einer recht feuchten Wiese, GPS meinte es gäbe da einen Weg- mit viel Fantasie war ein Trampelpfad durchs hüfthohe Gras erkennbar… Gut, da ich aus Prinzip nicht gern umkehre, denn dem Trampelpfad gefolgt und irgendwann wieder auf dem Weg gelandet, den ich vorher freudestrahlend verlassen hatte.
Im Bestreben abzukürzen, mal wieder Umwege gelaufen… - also alles wie gehabt. Nur dass es diesmal aus rund 15 geplanten Kilometern 22 wurden. Das bei ca. der Hälfte sehr sandigem Boden bzw. Wiesen mit hohem Bewuchs, die ähnlich kraftraubend sind- ich befürchte ich werde es morgen bereuen, nicht den Rest einfach spazieren gegangen zu sein. Haben aber 5 Päuschen zum Trinken eingebaut, also vielleicht bereue ich auch nicht und morgen ist alles schick.
Spinnermina, das erinnert mich an "meins, meins, meins- Möwen"- doch ja es gibt sofort mehr! *lol*
Bevor ricka wirklich die Peitsche auspackt...
Kommen wir mal zum Tag des Zweifelns, Tag 6. Kann euch heute nur eine Karte der geplanten Route liefern, mein GPS hätt ich den Tag am liebsten im See versenkt, deswegen irgendwann ausgeschaltet. Doch dazu später mehr. Da wir einfach zu weit vom 66 Seen Weg entfernt waren, als das es Sinn gemacht hätte heute wieder darauf zurück zu kehren (wären so bis zur nächsten Nachstation wieder um die 40km geworden, das hätten alle nicht gepackt) haben wir wieder „improvisiert“.
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Bilder sind leider auch nicht soviele, da der Akku ziemlich am Ende war- auch wenn unser Nachtquartier sehr paradiesisch war, Strom gab´s mitten auf der Wiese leider nicht.
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Noch ordentlich Gras mümmeln bevors wieder los geht- und nebenbei immer vor Frauchens Putzversuchen entfleuchen. Putzen ist ja toll, solang nicht immer am Bauch oder der Brust geschrubbelt werden würde… Mädchen! Grad da liegt ja nun mal Sattelgurt und vorne das Vorderzeug, also muss ich da ja schrubbeln.
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Im Hintergrund ist der Logistiker schon wieder am Werk. Anschließend auf den Packsäcken sitzend ein nettes Frühstück mit Blick über die Wiesen und auf die Pferde genossen.
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Den Job übernahm heute nochmal die Kleine. War der letzte Tag an dem sie die großen Säcke angehängt bekam. Bei ihrem Malibaud Sattel einfach zu wackelige Konstruktion, wir mussten immer super sorgfältig alles dran tun und den Sattel ungewöhnlich fest ziehen- etwas das sie nicht sehr mochte als alter Patient von Sattelzwang. Hatte man alles austariert ging es zwar gut und sie lief auch ohne Probleme doch glücklich waren wir als Menschen nicht. Bei Cognac war es- abgesehen vom Stockmaß und dem erstmal „drankommen“ wesentlich einfacher, es lag alles einfach besser.
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Immer den Trampelpfad lang, da ist es ok…
Leider schien es da mehrere Trampelpfade zu geben, jedenfalls steckten wir irgendwann fast im Sumpf fest und suchten danach verzweifelt nach einem Weg wieder raus- gut wenn man die Orientierung ziemlich verloren hat und gerade dann die Technik versagt. Um es den Pferden so leicht als möglich zu machen komplett alles runter genommen, per Hand durch das Feuchtland geschleppt und dabei gleich einen gangbaren Weg gesucht (Schuhe und Hosen sahen aus) – fast 3 Stunden haben wir gebraucht um von Kilometer 4 zu 5 zu gelangen. Danach brauchte es erstmal eine Pause für die Nerven am See… Am entspanntesten waren noch die Vierbeiner, auch wenn den Pferden was Nervosität zwischendrin anzumerken war, waren sie doch die ganze Zeit super händelbar.
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Doch kurz vor Ziel hab ich mit dem Handy noch diese 2 Bilder eingefangen.
Aus gemütlichen 4-5 Stunden waren ziemlich 9 geworden und wir mit den Nerven am Ende. Klar hatte somit auch der Supermarkt schon zu und wir waren vorratstechnisch komplett am Ende- außer Hundefutter, das hatten wir noch. Doch auch hier wurden wir wieder von der Gastfreundschaft unserer Unterkunft überrascht. Hatten natürlich angerufen und Bescheid gegeben, dass es spät wird und wurden schon sorgenvoll erwartet. Mit eine der ersten Fragen war ob wir denn noch was hätten für Abendbrot und so, wir gestanden nein und fragten ob in der Nähe ein Imbiss oder ähnliches- gebracht wurde uns ein Picknickkorb voller Leckereien.
Diese Nacht galt es kein Zelt aufzubauen, wir nannten einen kleinen aber super gemütlichen Bungalow unser eigen- mit Dusche! Genau das brauchten wir jetzt, eine heiße Dusche… Zuerst wurden Pferdchen versorgt und nochmal gründlich abgeschwammt und mit Pferdesalbe eingerieben. Es gab leckerstes Heu, Kraftfutter erst später wieder. Nach unser Dusche und was für den Magen von Hund und Mensch und Pferden ging´s ins Bett. Dicht aneinander gekuschelt schliefen wir tief und traumlos ein. Die Entscheidung ob es weiter gehen würde, wurde auf den morgigen Tag verschoben, an dem wir pausieren wollten.
Ohhh haben wir dich ganz im Jubel vergessen... Sorry!!!!
Ja es war ein normaler Volkslauf und in der Ausschreibung stand halt nichts mit Wuffs oder sonstiges verboten. Also haben wir ganz harmlos angefragt ob wir mit Hunden starten dürfen- nichts von Canicross erwähnend. Wegen ebend diverser Probleme mit der Anmeldedatenbank, mailten wir vorher nochmal mit dem Veranstalter und es wurde ein superlieber und netter Gedankenaustausch. Es war grosses Interesse an "unser" Art des Laufens da und so wurden wir als Besonderheit angekündigt. Echt toll!
Am 3. Oktober ist ja Borsberglauf, da haben wir auch einfach gefragt und das ok bekommen.