Ein passendes x-Back, da liegt das x im Stand nur locker auf dem Rücken, da ist keine Spannung. Wölbt der Hund im Galopp den Rücken auf sieht es so aus als ob es auf Spannung ist, es liegt in dem Moment aber nur an um ein Verrutschen des Geschirrs zu verhindern, um etwas mehr Halt rein zu bringen. Bitte nicht falsch verstehen- ein passendes Geschirr würde wohl auch ohne x nicht verrutschen, jedenfalls nicht signifikant, das x stabilisiert nur noch ein wenig mehr.
Es wird gesagt, das manche Hunde dieses leicht anliegende mögen, das sie sich in dem Geschirr "sicherer" fühlen als mit einem Freeback- ich denke das ist möglich. Meinen ist das glaub ich egal, die mochten beim Faster den engen Halsausschnitt nicht. Beim Faster schön ist die breite Auflage auf der Brust. In Kombination mit dem Halsteil und den breiten Schulterriemen liegen diese Geschirre vorne sehr "eng" am Hund, packen ihn da ein. Ob die Schulterriemen drücken, auf Dauer stören, darüber scheiden sich die Geister. ;-)
Euer "Druckpunkt" liegt immer erstmal vorne. Die Geschirre, egal welches, sind immer darauf konzipiert über die Brust zu ziehen. Der Hund zieht wenn mans genau überlegt aber nicht mit der Brust.
Roxy aus dem Reitsport solltest du es wissen, dass ein Pferd um den Reiter tragen zu können, über die Hinterhand die Kraft über den Rücken! nach vorne "transportiert" wo die Kraft vom Reiter durch Paraden abgefangen wird, das Pferd sich im Hals aufwölbt, mehr auf die Hinterhand setzt und Vorderhand entlastet. Ganz so stell ich es mir beim Zughund nicht vor, sonst würde man irgendwann mit stolz tippelndem Wuff nicht mehr von der Stelle kommen. 
Aber doch erstmal vom Anfang sehr ähnlich. Motor hinten. Motor überträgt Kraft über den locker schwingenden Rücken nach vorne, wobei der Rücken auch viel Kraft ausgleichen muss. Man kann sehen wieviel indem man man vergleicht welch vergleichbar "breites" Kreuz Hunde haben, die zb dreimal die Woche vorm Rad eine Stunde laufen, im Gegensatz zu Hunden die diese dreimal nur frei laufen. Hunde im Zugtraining haben mehr Rückenmuskulatur als freilaufende Hunde. :-)
Vom Rücken geht die Kraft dann nach vorn und indem der Hund mit der Vorhand kräftig "abstösst" kommt "Druck" aufs Geschirr über die Brust und diese Bewegungsenergie merkt man am Ende vom Seil- je nach Hund, Gangart und Tempo unterschiedlich stark. Auch bei diesem Transport der Bewegungsenergie spielt der Rücken wieder eine Rolle, der Hund läuft ja gegen Wiederstand und hier muß der Rücken und die ihn umgebende Muskulatur stabilisieren.
So mal ganz grob, ganz in eigenen Worten.
Hoff es ist verständlich. Von daher meine Meinung nach wie vor Roxy- Zugsport mit rückenkrankem Hund? Nein.