Beiträge von nepolino

    Ich glaub bei Anyou ist einfach Zeit und Gewöhnung der Faktor. Sie steigert sich nicht so rein wie Nepi. Oder auch Cati, die ist ja ähnlich veranlagt... Ich sag nur Strand und bööööser Nepo. Grins..

    Ich weiss ja das sauer sein nicht hilfreich ist :tropf: , oft kann ich das noch gut überspielen und trotzdem "ooohhh Nepi tooolll!" flöten- das war gestern nicht mehr drin. Es ist auch gar nicht mal, das man unbedingt auf den Hund sauer ist- eher auf die Gesamtsituation, auf sich, auf das Unvermögen die Situation zu lösen.
    Deswegen hab ich gestern nur noch neutral gepfiffen und ihn sonst ignoriert um erstmal runterzufahren. Aber Ignoranz des Neps ist leider nicht hilfreich, nur Ignoranz des furchtbaren Objekts/ der furchtbaren Situation- halt einfach so tun als obs zum Gähnen ist. Das hat mir Josy schon beigebracht, da bin ich Profi drin.

    Aber von heut hab ich positives zu vermelden. :jump:

    Daheim Würstchen geschnippelt und nett eingepackt. Schönfüttern im klassischen Sinne funktioniert zwar nur bei Josy wirklich aber Würstchen sind ein guter Indikator für den Stresslevel auf dem Nep grad ist. Nimmt er mir Würstchen nicht mehr ab, ist jegliches weiterüben zwecklos, dann ist der Stress zu groß.
    Zudem wer frisst entspannt, konzentriert sich in dem Moment auf das Objekt der Begierde- zumindest zu einem gewissen Teil. Stress also etwas unterbrochen.

    Daheim schon bisschen geübt, Würstchen in meiner Hand und ein Blick zu mir = "mmmh" und Wurst. Josy fand natürlich nur gucken ist doof, Frauchen so dicht als möglich auf die Pelle rücken und Würstchenbeutel hypnotisieren schien erfolgversprechender. Grins. Wars aber nicht. Auf dem Weg zum Auto auch, Blicke zu mir mit "mmh" gesummt und mit Wurst belohnt. "Mmmh" soll unser Markerwort werden.

    Da die Koppel sehr positiv belegt ist, wir da die letzte Woche viel gespielt haben, Leckerlis gefischt und derlei Dinge, begann Training heute da. Rauf, große Freude und mit Würstchen und "mmmh" ging es in Richtung Pferdchen. Zwischendrin gejoggt, gehupft und Nep samt Josy total aufgedreht und albern. :D

    Pferdchen geangelt und wieder gabs Würstchen- wenn Herr Nep fröhlich zu uns guckte, wenn er fröhlich um uns rum hupfte. Pony animiert mit mir zu traben- Nep völlig ausgelassen um uns drum gehupft- das war Würstchen und große Party wert. Nochmal Trab aber irgendwie dämmerte ihm dann doch, das er das ja eigentlich komisch findet. Joggendes Frauchen und trabendes Pony- im ersten Jubel wars ihm glaub ich nicht aufgefallen. Hihi.

    Cognac hab ich Futter hingestellt, Pony geschnappt und so gingen wir auf die Traberbahn für Trainingseinheit eins. Er ahnte worauf es hinauslaufen sollte. War aber noch recht entspannt. Pöny wollte so ohne Cognac nicht gern antraben- alles komisch. Kurz dem Kind erklärt, das ich Chef und wenn ich traben sage, traben wir. Punkt. Nep beobachte mich und wusste nun definitv worauf es hinauslaufen soll. :pfeif:

    Ihm war der Zwiespalt "lauf ich mit, bleib ich allein, ist Frauchen weg oder..." direkt anzusehen. Bevor also Stress aufkommt, ihn freundlich zu mir gerufen und der hilfesuchende Blick zu mir wurde mit "mmh" und Wurst belohnt. Leine ans Geschirr und im Schritt los. Blicke zu mir wurden belohnt. Versuche zu hängen, wurde mit neutralem "komm" und "vor" begegnet. Derweil Pony auf der anderen Seite zappelte und Kinderblödsinn veranstaltete. Die nächsten Haustiere sind Flöhe.

    Da dies so gut klappte, sind wir angetrabt und es war wesentlich entspannter als gestern. Allein weil ich Nep die Entscheidung mitlaufen oder nicht schon abgenommen hatte, war eine große Last von ihm genommen worden. Auf freundliche Ansprache kam sogar zu 90% ein Blick zu mir, der natürlich belohnt wurde.
    Zwischendrin galt es das wilde Pony zu zähmen, da natürlich die Pferde auf der Koppel, an der wir lang trabten, wilde Spiele spielen mussten. Grr. So übten wir auch gleich, dass zappelnde und hupfende Ponys was völlig normales sind. Frauchen fand das zumindest und Nep liess sich durch ein aufmunterndes "komm" und "vor" dann auch davon überzeugen. Obwohl er der Sache nicht so hundert Prozent traute.

    So war Trainingseinheit eins, eine Trainingseinheit für Pony in Sachen "wir ignorieren andere Pferde und achten auf Frauchen", eine Trainingseinheit für Nepi in Sachen "Frauchen hat alles im Griff, keine Sorge" und für mich in "halte das Pony im Schach ohne Nep zu verschrecken und versuche dabei Josys Gekläffe auszublenden". Spannend.

    Trainingseinheit zwei dann mit Cognac. Cognac ja nun wesentlich älter und souveräner als das Kleinteil. So war es für mich entspannter, ich musste nicht im Sekundentakt zwischen "wags dir" und "oohhh alles toll" Körpersprache und Stimme wechseln. Nep erst auch wieder ohne Leine, als es Richtung traben ging, wieder die Unsicherheit, also keine Diskussion- Leine. In Ruhe angetrabt und er war super entspannt. Fast fröhlich trabte er neben uns her. Wo bei Payka nur ab und an mal im Trab ein selbstständiger Blick zu mir kam, den ich belohnen konnte, waren es bei Cognac viele und regelmässige "ey Frauchen alles ok?" Blicke die ich belohnen konnte.

    Ich glaub der Weg ist super. Wenn ich Cognac auf dem Platz reiten will können wir vorher ja die heutige Runde traben, dann ist er warm, ich auch- müssen wir halt erstmal improvisieren. Payka tut ab und an auch ein Einzelründchen gut... Wenns einzeln gut klappt, gehts weiter mit beiden Pferdchen gemeinsam und Leine und vielleicht sind wir im Frühjahr dann bei ohne Leine ganz entspannt gemeinsam.

    Manchmal tut mir der Kleine ja etwas leid. Was er schon alles an Unsicherheiten und Ängsten überwinden musste, nur weil ich mir was in Kopf gesetzt habe. Manchmal denk ich, woanders hätte er es leichter gehabt, als bei uns. :ops: Andererseits- wenn er sich heute in meinen Arm kuschelt und dort völlig entspannen kann- wer weiss zu was es doch gut war.

    Hallo, ich brauch man paar Denkanstösse, etwas Hintergrundwissen. :-)

    Bin grad wieder was ratlos mit meinem Nepi. Nepi ist in Situationen die er komisch findet, der Typ Hund der sich komplett zurückzieht, meidet, im allerschlimmsten Fall in Starre verfällt.

    Im Großen und Ganzen vertraut er mir inzwischen soweit, dass ich ihn zu mir rufen kann wenn ihm etwas komisch ist, komplette Starre hatten wir ewig nicht mehr.

    Aktuell hab ich ein Problem mit ihm bei unseren Pferden. Pferde waren am Anfang sehr komisch und sobald ein Pferd nur stolperte sass er im Busch und ich musste ihn an die Leine nehmen und da raus führen. Darüber sind wir aber schon lange hinweg. Unsere Pferde sind ok, andere macht er großen Bogen drum- völlig ok für mich. Beim Ausreiten läuft und wedelt er voran solang wir Schritt gehen, im Trab läuft er lieber hinter den Pferden, doch zu 90% ist er auch da entspannt. Falls die Pferde mal Stress machen, er nicht recht weiss ob ich alles im Griff habe, dann fängt er an sich abzuducken, geht im Wald in Deckung. Mit einem netten, aufmunternden Ton ihm gegenüber kann ich ihn dann aber da rausholen und beruhigen. Guckt zwar meist noch Moment was misstrauisch aber es ist ok.

    Schwieriger wirds wenn ich mit mehreren ausreite, da neigt er zum Hängen und schleichen- je nach Stresslevel in der Truppe. Wenn ich hinten bleibe um für ihn "präsent" zu sein, ist es ok. Meist geh ich aber allein raus, von daher ist das nicht so relevant.

    Ich kann mit den Pferden spazieren gehen und Hunde holen sich zwischendrin Leckerlis ab, machen Tricks- alles super. Was aktuell echt schwierig ist- joggen mit den Pferden. Ich hab halt ein Pferd rechts, eins links und sobald wir antraben lässt er sich nach hinten fallen und schleicht in immer größer werdenden Abständen hinterher. Ranrufen klappt nur insofern, das er im Schneckentempo kommt. Das schlimme ist- ich weiss nicht warum. Heute haben wir es erst das dritte Mal probiert.
    Versuch eins hab ich ehrlich nicht so auf ihn geachtet, weil er ja meist hinter mir ist beim Traben. Vermutlich hatte er schon da bissl Stress weil Frauchen so schlecht erreichbar für ihn. Ich glaub das Grundproblem ist, wenn ich für ihn nicht genug präsent bin, ihm das Gefühl geben kann, da zu sein, alles im Griff zu haben- obwohl er andererseits ein Hund ist, der sehr viel "streunert"/ allein umherstromert ud Blümchen zählt. Letztes Mal wars dann schon ähnlich wie heute- extrem geschlichen, hab ich ihn vorgeschickt ist er eher davon gelaufen, war ebendso im Stress.

    Ich bekam nun den Tipp, ihn mittels markern aus dem Stress zu holen. Clickern fällt aus, weil einen Clicker bekomm ich bei den Pferden nicht sortiert. Wie genau würde ich das aufbauen? =)

    Nepi therapieren tu ich seit drei Jahren. Und Josy seit viereinhalb. :hust: Alle was komisch bei uns... Einzeln Payka und Cognac werde ich morgen mal probieren. Ich vermute fast, das geht.

    Ansonsten ist spazieren gehen kein Thema. Woher er ahnte das heut kein Spaziergang wird, weiss ich nicht- die Schuhe haben mich wohl verraten. :D Reiten war am Wochenende völlig entspannt- mit traben. Die Pferde von der Koppel holen und wild um sie rumtoben- auch völlig entspannt. Ganz dicht neben den Pferden sitzen und Leckerlis betteln geht auch. Nur joggen findet er absolut grausam. :???:

    Beim Markern nur füttern oder zb wie beim Clickern erst ein Signal positiv belegen und dies dann verwenden?

    Danke dir! =)

    Oh ja das Zuggeschirr sieht toll aus an Aimee. :gut:

    Die Polsterung sieht "flacher" aus als bei meinem damals. *Unbedingt Erpaki anschreiben muss*

    Und Ich war der, der nach Panfoto gefragt hat. :D

    Ui der ist so süß, wie ich ihn in Erinnerung hab. :herzen2: Sieht irgendwie immer noch nach Baby aus. =)

    Nu erzählt doch nicht soviel von Rollern. :D Da bekommt man ja direkt Lust... aber meiner steht seit einem Jahr halb auseinander genommen im Keller und wartet auf Reparatur. :ops: Aber mit Hänger? Nee ich glaub die Idee ist nicht wirklich prickelnd... :lol:

    Meine Vorstellungen gaukeln mir auch ab und an Dinge vor, für die ich mich im Anschluss verfluche. Mit Fahrad und Hänger hab ich sogar schon Crossrunden unternommen aber naja empfehlenswert würde ich es auch nicht nennen. :hust: Habs mir aber auch völlig easy vorgestellt. :pfeif:

    Ich denk bis du soweit bist, konditionstechnisch, lange Strecken zu rollern, sind es die Wuffs auch. Ihr fangt ja quasi gemeinsam an und die Hundis müssen ja nur laufen, nicht kicken.

    Eine Woche Wohlfühlprogramm rund um die Pferde, gespielt, getobt, Würstchen gefangen- zwecklos. Irgendwie muss dieser Hund Ahnungen haben. Schon als wir vom Hof spaziert sind, Schwanz unten und ganz unsicher vor mir her getänzelt... :-/

    Nochmal angehalten, Leckerlirunde, gekrault, Fröhlichkeit verbreitet und wir haben den ersten kurzen Trab versucht. Sofort in Deckung gegangen der alberne Kerl, sofort hinterher geschlichen. :sad2: Nochmal ran gerufen, nochmal "alles ist cool" Runde. Im Schritt los, ruhig in Trab- keine Chance.

    Gut dachte ich, lass ihn mal hinterher tapsen, vielleicht merkt er ja selbst es ist albern was er da tut. Endergebnis- Abstand wurde immer größer, nach ca einem Kilometer musste ich etliche Male pfeifen und paar Minuten warten ehe Herr Nep angeschlichen kam. Rangerufen, gelobt, wieder los, wieder Meideverhalten pur. Ich weiss er machts nicht absichtlich aber ehrlich- ich war sauer. :ops:

    Und bevor ich ihn das merken lasse- was es nicht besser macht, bin ich weiter getrabt, nur ab und an gepfiffen. Naja irgendwann war er nicht mehr zu sehen und wir haben gewartet und gewartet und ich wurde kalt und von Nep keine Spur. Gut, hat er wohl die Abkürzung genommen, dacht ich mir. Also Richtung Stall weiter getrabt und noch paarmal gepfiffen und irgendwann kam er tatsächlich angeschlichen, robbte auf mich zu. :???: Abkürzung genommen und vermutlich irgendwann so in seinen Wahnvorstellungen gefangen gewesen, dass er irgendwo gesessen hat. Na zumindest kommt er irgendwann an, wenn er mich hört.

    Hab Pferde geparkt, ihn wortlos in Empfang genommen, krz gestreichelt und angeleint. Dann sind wir noch Runde weiter gejoggt. Gezwungen zu sein, recht nah an den Pferden zu laufen war ihm natürlich alles andere als lieb aber es ging.
    Zum Ende hat er sich sogar bisschen, ansatzweise entspannt. Denke anders werde ich es vorerst nicht gelöst bekommen. Da ich keinen Helfer habe, bleibt mir nur die Variante. Angeleint Joggen, zwischendrin anhalten, Ruhepause, knuddeln, Leckerlis und hoffen das diese Strategie die Situation von Anfang an deeskaliert. So ähnlich hab ich am Anfang auch agiert und es hilft ihm zumindest insoweit, weil er mit muss und nicht selbst aktiv werden soll. Das überfordert den merkwürdig Nep völlig und macht die Situation nicht besser.

    Anstrengend nur für mich, da ich natürlich höllisch aufpassen muss, dass er nicht unter die Pferde gerät. Leine hab ich nur mit Finger gehalten um schnell loslassen zu können im Notfall. Grad heut war auch Pony wieder sehr lustig drauf und überlegte abwechselnd ob man so beim traben nicht Cognac gnabben kann (der dann auch überlegt zurück zu zanken) oder mich oder "ooohhh der lustige Hundepuschel vor der Nase"... den könnte ein Pony doch auch fangen.

    Flohhaufen ist harmlos dagegen. :dead: Und dabei noch entspannt joggen- also wirklich schön war es heut nicht. Eher eine Übungsstunde in Selbstbeherrschung. Naja mal sehen, wenn ich nächstes Mal wirklich von Anfang an den Schissbeutel an die Leine tue und wir gar nicht erst den Stress haben...

    ich möchte dann ein Bild vom Endwerk. :ugly: Sorg dafür, dass du viel gesehen wirst, dass viele Kameras auf dich gerichtet sind...

    Und warts ab... paar Wochen später beim nächsten Rennen...Wenns geschickt anstellst, wird man dich demnächst dafür bezahlen, dass du modische Tipps für Läufer gibst. Ein sicher nettes Nebeneinkommen. Reicht gewiss für neue Schuhe und so. =)