Soweit ich es mitbekommen habe, muss ein Wolf/Rudel erst auffällig sein und dann dürfen die Behörden erstmal diskutieren ob er/es denn wirklich auffällig ist oder nicht und dann wird ggf eine Vergrämung angeordnet- wenns dem Tier nicht schadet, was auch nochmal diskutiert werden muss. Im Munsteraner Fall sahs dann ja so aus, dass da extra einer eingeflogen wurde, der dass schonmal getan hat. Der wiederum streifte ne Weile durch den Wald, traf den Wolf nicht und stellte fest "scheu, alles gut". 
Wir sind ja alle Hundehalter... wenn wir sehen der Hund taxiert den Abstand zu unserem Steak auf dem Teller und hegt da eindeutige Gedanken, warten wir dann bis er's eingesackt hat? Und falls wir das naiverweise wirklich tun, kreisen wir dann drei Tage um den Esstisch und lauern auf den nächsten Versuch um dann buh zu sagen?
Also bei mir würde es aber richtig rappeln in der Kiste- schon bei dem ersten Gedanken an "Diebstahl" . Und Wölfe sind nicht dümmer als Hunde, nur jetzt im Winter hungriger, da kein Futternapf hingestellt wird morgens und abends.
Für mich würde vernünftig vergrämen heißen, dass in Nähe von Koppeln/Häusern usw immer jemand sitzt, der neugierigen Nasen Gummigeschosse um die Ohren pfeffert- oder was auch immer . Wäre natürlich teuer und personalaufwendig und ich glaube da liegt der Fehler... es ist nicht umsetzbar und bezahlbar. Schiebt man die Verantwortung lieber zum Tierhalter /Spaziergänger/Radfahrer und sagt im Zweifelsfall "siehst haben wir doch gleich gesagt" oder der andere Klassiker "das war bestimmt nur ein großer Fuchs/Hund/Dachs." 
Ach und sagt Dna eindeutig Wolf dann heißt es ganz patzig "naja hatte eben Hunger, gönn dem armen Würstchen doch auch was". 