Ich wusste doch, was ich damit los trete.. 
Ich wollte nur mal anregen, Dinge die man aktuell nicht ändern kann etwas entspannter zu sehen. Klar lebt man dadurch mit einem gewissen Risiko aber dass tu ich auch in Bezug auf viele andere Dinge die ich noch schlechter beeinflussen kann als die Figur meiner Tiere. Und ne die haben keine Wahl.
Wenn ihr Futter alle ist ist und sie Hunger haben, dann sind sie drazf angewiesen, dass wir was geben - oder nicht. Sie sind ja von uns abhängig.
Klar ist es "leichter" die Figur der Tiere zu beeinflussen als die eigene. Wenn man Hunger hat nicht zum Kühlschrank zu gehen ist schwerer als dem Hund zu sagen, dass er seine Ration schon weg hat. Pferd ist noch leichter. Ist ja im Stall und "weit" weg. Guckt nichtmal sichtbar hungrig.
Ich für mich möchte zb nicht dahin wo ne Bekannte ist. Ok ich könnte mir es auch finanziell nicht leisten aber...
Kurz umrissen.. Selbstversorger weil in Pensionsbetrieben unzufrieden. Und weil Rehe kam als sie es "perfekt" gemacht hat, werden die Pferde jetzt alle 3 Stunden mit kleinsten Heumengen gefüttert. Die kann nie weg, außer kurz einkaufen, Wiese wird per Hand von jedem Kraut befreit, dass eventuell Rehe verursachen könnte und ähnliches. Dass finde ich auch extrem und nicht erstrebenswert.
Im Pensionsstall- und auch als Selbstversorger hat man nicht unendlich viele Stellschrauben. Alles muss irgendwie im Rahmen der machbaren Möglichkeiten bleiben. Und wenn dann eben 20/30kg zuviel sind, dann muss ich sagen lebe ich persönlich damit bevor ich mein Leben nur noch dem Pferd widme.
Und Reserven - heutzutage nicht mehr unbedingt nötig jepp aber der Körper versucht doch sie anzulegen, ob wir wollen oder nicht. Für unseren Warmblüter wars tatsächlich gut mit etwas zuviel in einen Wanderritt zu gehen. Der hatte nach 2Wochen so arg abgebaut, dass man fast 3Monate gebraucht hat um ihn wieder auf normal zu bekommen.