Beiträge von nepolino

    Pferde haben eben auch ihren eigenen Charakter und Willen und ich sage immer Ponys ganz besonders. Grad die ursprünglichen Ponyrassen. Dass sind für mich immer die Terrier unter den Pferden. Muss man mögen, dann aber auch mit Haut und Haar und Dickkopf. :herzen1: Humor hilft viel und solange sie nicht wirklich völlig kopflos werden oder einen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln in die Botanik befördern wollen, solange ist Hopfen und Malz nicht verloren. Vielleicht hilft dir auch mal im Kopf die Situation losrasen durchzugehen und im Kopf auszuprobieren, was du tun könntest. Mir hilft solch mentale Vorbereitung oft, dass ist aber Typsache.

    Ich denke auch, dass es halt nochmal ein ausprobieren ist. Auch Pferde brauchen ne Weile eh sie beim neuen Besitzer ankommen und naja manchmal werden die "Unarten" erst dann richtig ausgepackt, die Grenzen nochmal ausgetestet, wenn man ne Rückgabe auf keinen Fall mehr übers Herz bringt. :D Meine kleine Jagdsau hat nen dreiviertel Jahr gewartet, bis er mir seine Schwäche gestanden hat. :lol:

    Oder deine Maus hatte eben einfach wirklich nen schlechten Tag, auch dass gibt's ja. Sind nunmal keine Fahrräder. Hat Payka auch manchmal. Dann fordere ich noch ganz kurz ansatzweise in gut, was ich wollte und bevor der Ponydickkopf richtig rot wird, machen wir Ponyquatsch. Dann darf sie ihre ganzen Lieblingskunststücke zeigen und die Welt ist wieder ein Ponyhof. :hust:

    Ist sie beim losschießen denn selbstmörderisch veranlagt oder noch klar im Kopf? Bei letzterem denk ich immer an eine schnelle Karusselrunde.

    Mein erstes Pony hat dass im Gelände gern gemacht, um dann an der nächsten Kreuzung mit Karacho nach Hause abzubiegen. Kleine Mistbiene diese. Ich hab sie zwei Jahre lang jedes mal wenn ich sie gebremst gekriegt hab, umgedreht und wir sind wieder zurück - ich war einfach hartnäckiger. :D Irgendwann war sies leid.

    Mein Senior (1,80 klein) war leider immer ziemlich selbstmörderisch.. im Gelände waren diese losschießen Aussetzer nicht witzig. Auf Baumschonungen, Stacheldraht, Abhänge oder Gräben zu, völlig nicht ansprechbar, da bin ich zwar oben cool geblieben aber nach dem absteigen braucht ich nen Stuhl. :tropf: In der Halle hat ers auch probiert, um seinen Willen durchzusetzen aber da hab ich ihn bekommen, indem ich ihn zwei, dreimal kurz vor einer Ecke wo er auf die kurze Seite abbiegen wollte, am abbiegen gehindert hab und er somit mit Karacho gegen die Hallenbande gescheppert ist. Ich war aufs bremsen eingestellt, er nicht. :D Einmal wars direkt beim Reiterstübchen, alle die vorne saßen und wahrscheinlich dumme Kommentare schnakten, sprangen von ihren Stühlen auf.. :lol:

    Versuch wirklich locker und souverän zu bleiben, auch wenns schwer ist. Dass ist die halbe Miete bei solch Problemen.

    Esui, deswegen sind diese Hunde auch so unglaublich selbstständig. Ein warmes Bett, regelmäßig Futter- coole Sache aber sie brauchen ihre Freiheit. Mein Nepi brauchte beim Spaziergang immer mal Phasen zum "streunern", Momente, wo er in einem weiteren Radius als üblich sein Ding machen konnte. Hat man ihm die verwehrt war er regelrecht bockig und unlaunig- sonst eigentlich ein absoluter Sonnenschein- und hat sich bei nächster Gelegenheit in Luft aufgelöst. Da konnte man gucken und aufpassen, wie man wollte, plötzlich war er vom Erdboden verschluckt. :ka: Und spätestens nach ner halben Stunde wieder da. Glücklich und zufrieden. |) Außer er kam bei Kindern vorbei, dann konnts länger dauern. An Straßen hat er selbst abgewartet und geguckt usw- der brauchte mich nicht aber was ich ihm zu bieten hatte (ein weiches, warmes Bett und Futter :D ) , hat er schon gern mitgenommen. Und manchmal hat er aus Sympathie für mich auch mal was getan, was er eigentlich als unnütz eingestuft hat. :lol:

    Und ne ich sag ja nicht, dass wer nen psychischen Schaden hat, nur weil er spielt. Ich denke, der Grund, warum es vei Haushunden mehr vorkommt als bei erwachsenen Straßenhunden, ist der erlernte Faktor. Sie werden von anderen fern gehalten, wenn diese ernsthafter werden, tw früh kastriert- die lernen Spiel wahrscheinlich eher als "normale" Kommunikation, werden nie richtig erwachsen. Müssen sie ja auch nicht.

    Dass halte ich auch für unwahrscheinlich, da sie es meist nicht anders kennen - die Straßenhunde. Ich hatte ja einen Streuner, der vier war als ich ihn bekam. Die Kommunikation mit anderen Hunden war erstaunlich. Er konnte wunderbar deeskalieren aber sich auch völlig "unsichtbar" zwischen vielen - auch unverträglicheren- Hunden bewegen. Aber auf viele deutsche Hundewiesenhunde hat er immer völlig fassungslos reagiert. Soviel Unhöflichkeit und Distanzlosigkeit. :ugly:

    Er war normal ein Schaf aber denen hat er doch mal erklärt, dass es so nicht geht. Völlig klar und souverän, ohne Zähne aber selbst dass war vielen Besitzern schon zuviel. Ich denke, ein Hauptproblem ist, dass vielen Hunden von anderen Hunden nie Grenzen gesetzt werden (und manchmal auch nicht von den Besitzern). Weil seine Herzensdame so reinrasselnde Hunde jedesmal an den Rand des Nervenzusammenbruchs aus "wie geh ich mit der Situation nun um" gebracht haben, hat er irgendwann fremde Hunde immer schon auf Distanz geblockt. Hat mir das Leben sehr erleichtert, denn wenn er dass gemacht hat, hat sie ihm völlig vertraut und war entspannt - ich krieg dass so nicht hin. xD

    Mittendrin, wie kommst du darauf, dass man sich um Zahlungen drücken will. :pfeif: Niemals..

    Aber Mensch- wenn die Wölfe in Sachsen nicht über 9ocm gehen, dann kann der Schäfer aus Brandenburg doch wunderbar seine fast neuen Netze nach da verkaufen - vielleicht so mit 30% Rabatt, kassiert die Förderung für die neuen Netze und stellt dann einen Helfer ein, der ihm hilft, diese riesen Dinger von a nach b zu wuchten. Auch noch Arbeitsplatz geschaffen. |) Find nur mal wen, der bei Wind und Wetter draußen arbeiten will fürn Mindestlohn. Daran könnte es scheitern..

    Blubb wir haben auch mit wanderführen und dabei einfach fremd übernachten angefangen, ich finde, dass ist ein super Einstieg.

    Wir wollen dies Jahr nochmal eine Woche in die Schorfheide mit Huibuh und Payka, Sternritte von zwei verschiedenen Stationen aus. Wie weit diese werden, wie flott, dass hängt dann von Josy- der alten Hundedame- ab. Ich würde gern August /September, dann kann man in den zahlreichen Seen auch gut baden gehen. Mal gucken. =)

    Sonst? Payka in der Ausbildung weiter bringen.. in der Bahn ausbalanciert galoppieren, Hinterhand mehr untern Schwerpunkt bringen- und viiiiiel kuscheln und schmusen. :herzen1:
    Huibuh vielleicht doch nochmal auf dem Platz reiten können. Er hat da ein bisschen ein "Trauma", denkt immer er wird zusammen geknebelt, wirklich locker war er da nie, obwohls besser wurde. Deswegen war ich letztes Jahr auch nur draußen mit ihm oder hab ihn longiert oder wir haben Spiel ind Spaß gemacht. Physio war jetzt mal dran, an der Longe ist er viel lockerer und er kann sich auch besser dehnen, vielleicht war dass ja der entscheidende Punkt , der uns vorwärts bringt. Sonst bleibt es eben bei Spiel und Spaß vom Boden oder wir gehen ins Gelände. Da hat er ja nun schon riesen Fortschritte gemacht. Der große Held mit dem seidenen Nervenkostüm. :herzen1:

    Ich sammel mal Argumente für die Teilnahme.. :applaus:

    ...wenn du nur tief, dann rettet dich vermutlich ein gutaussehender Rettungsschwimmer...

    ...bei halbtief- perfekt. Unter Wasser ist man schneller. Nur ab und zu auftauchen, zum Luft holen, sonst Argument eins...

    ...wenn du doch so halbwegs auf Wasserlinie bleibst und eben der langsamste Schwimmer ever bist.. cool, hast beim laufen ganz viele Hasen vor dir. :hurra:

    Also ich bin dafür. :dafuer:

    Ich habe es leider auch nicht mehr geschafft ein Abschlussvideo zu machen.Waren von Mittwoch bis Sonntag nicht Zuhause. Es ging definitiv nur mit Umweg in die Hand aber am Ende hat Madame mit etwas Überredungskunst auch Locher aufgehoben. Zeitung blieb nicht ganz heile. |) Aber wie ihr da soviel Ruhe drin habt ist mir ein Rätsel. Josy kann nur hektisch und übereifrig. :lol: