Ich war auch schon ganz oft kurz davor die grünen Tomaten zu ernten aber es wird ja immer wieder warm und es werden nach wie vor welche rot. Langsamer als im Sommer klar aber solang noch kein Frost angekündigt wird, bleiben die Tomaten am Strauch. Aber gut zu wissen mit dem Apfel. Dann hab ich schon einen Plan.
Ich überlege noch ob ich meine Erdbeerableger- die ich noch in Töpfe tun werde, drinnen überwinter. Also so bei zehn Grad etwa. Sind dich dann noch so zart. Auch ob die anderen Erdbeeren - in Ampeln- diesmal überleben.. ich weiß nicht ob die vom letzten Jahr erfroren oder vertrocknet sind. :|
Beiträge von nepolino
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Diese Tage sind ja eher nicht die Regel. Wenn, dann Abschwitzdecke drauf und eben spazieren, bis er trocken ist. Oder noch Sattel sauber machen oder...bleibt dann eben nur warten oder klären, ob die Decke am nächsten Morgen abgenommen werden kann.
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Kommt auf die Versicherung an. Es gibt Versicherungen die reiten ohne Helm versichern, ohne Sattel ist in der Regel egal. Ohne Gebiss nicht immer. Wenn sie Unterricht gibt gegen Geld, dann sollte dort eher eine gewerbliche Versicherung greifen, wenn sie es denn korrekt angemeldet hat.
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Wie schon fertig?
Werden wir jetzt auf der Zielgeraden ungeduldig?

Sozialkater?
Befällt einen nach längeren Aufenthalten in der Wildnis allein mit Hund und Auto oder wie?
Ich mein ok ich bin eh nicht soooo der Mensch für Partys, Menschenaufläufe und so.. ich kann mit menschlichen Wesen aber ich finde es auf Dauer anstrengend, stundenlang an einem Tisch miteinander sitzen ist mir seit jeher suspekt- in der Zeit könnte man auch zusammen wandern gehen oder sowas
- aber so schlimm, so unangenehm waren mir andere Menschen noch nie. Obwohl die Stadt wirklich schön war. Ich hab echt ein wenig an meiner Sozialkompetenz/tauglichkeit gezweifelt. 
Womit wir bei den Erinnerungen sind.. es sind nicht nur Erinnerungen, diese Reise hat mich auch wieder sehr geprägt. Mehr als ich erwartet hatte. Ich hab wieder gemerkt, mit wie wenig man auskommt und auf wie wenig Raum man glücklich sein kann. Zuhause hab ich es bis heute nicht geschafft mehr Räume als Wohnzimmer und Küche und Bad zu bewohnen. Zuviel Raum.
Letztes Jahr hat diese Phase nach vier Wochen nach gelassen, jetzt dauerts schon vier Monate... Ich brauche eine kleineres Heim.. 
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So und da ich heut fleißig bin..

Tag 27, Abschied von der hohen Küste und weiter gen Süden
Eigentlich hatten wir Sonnenaufgang auf dem Gipfel gucken wollen aber dass wäre schon kurz nach drei gewesen.
Es hatte sich im Laufe der Nacht jedoch zugezogen und auch etwas Wind war aufgezogen, so war die Versuchung sich wieder einzukuscheln einfach zu groß, ein richtiger Sonnenaufgang wäre es eh nicht geworden. Um sechs krabbelten wir dann aber doch aus dem Zelt und da war es auch schon wieder etwas aufgeklart. Noch vor sieben waren wir unterwegs zum Gipfel. Erst über den Küstenweg hinauf zum Badebergsee mit der idyllischen Hütte von vorgestern. Dieser Morgen lud allerdings nicht so ganz zum baden ein. Es war frisch. Aber eine Pause machten wir doch und nutzten sie für ein kleines Frühstück mit traumhafter Aussicht.Diesmal gingen wir von der anderen Seite in die Schlucht, die um diese Tageszeit ganz anders wirkte. Ich behielt die Wände auch nicht mehr so misstrauisch im Auge, war aber immer noch fasziniert von den Kräften, die hier getobt haben mussten. Direkt hinter der Schlucht geht es dann links hinauf. Steil aber gut laufbar. Bis so kurz vor dem Hochplateau. Ich hatte es befürchtet, da von der Ebene gestern schon zu sehen war, dass der obere Teil aus viel Geröll/Felsen besteht. Ungefähr 5m hinauf über riesige Felsbrocken. Josy geschnappt, jeglichen Protest ignorierend und auf den ersten Absatz befördert. Rouven ebenso. Danach schaffte Rouven Teil zwei alleine, Josy hob und schob ich wieder hinauf. Na hoffentlich wird runter nicht noch spannender dacht ich so.
Find ich immer schwieriger, da die Hunde einem dann ja von oben in die Arme plumpsen müssen und wenn sie dass nicht wollen, hat man ein Problem. Klettern mit zwei großen Hunden. Welch Traum am frühen Morgen. 
Die Kletterei hatte sich allerdings gelohnt. Von hier gab es nochmal ganz andere Ausblicke, als von den anderen Hochebenen. Auch wenn es nach wie vor etwas bewölkt war, so war diese bleierne Farbe der Ostsee und der sich darin spiegelnden Wolken doch trotzdem schön. Auf eine mystische und geheimnisvolle Art.
So hatte ich die Gegend noch nicht gesehen. Als wir da so versunken in Gedanken saßen und ich sinnierte, kam eine Joggerin übers Plateau gehüpft. Joggen? Hier oben? Beziehungsweise den Weg mit dem Geröll und den Wurzeln rauf?
Ich war froh, dass ich wandernden Fußes dort heil hoch und runter kam und diese Dame joggte. Sofort fühlte ich mich unsportlich und deprimiert. Zwei Minuten später hatte mein positives Ich wieder die Oberhand. Motto: "Wir könnten ja auch joggen, nur wir haben ja Urlaub und wollen genießen, deswegen sitzen wir hier jetzt so friedlich und starren aufs Meer, während die Dame nur kurz einen Pulli auspackt und weiter hüpft und gar nicht die Schönheit des Augenblicks genießen kann ohne ihre Pace zu versauen."
Den Einwand des Miesepeters, dass wir blau und um Luft ringend oder mit kaputtem Fuß, in irgendeiner Spalte liegend, elendig sterben würden, ignorierte ich.
Mir gefiel die positive Einstellung, man könnte ja auch selbstverleugnende sagen aber dass wäre ja schon wieder miesepetrig. Und dass soll man im Urlaub nicht sein. Und auch sonst nicht.

Runter gings dann recht unkompliziert, nachdem wir wieder konzentriert den blauen Punkt über das Gipfelplateau verfolgt hatten. Als wir uns über den Wurzel - und Geröllweg hinab tasteten, überlegte ich immer noch, wie man hier hoch joggen sollte. Unten der Küstenweg ja aber ausgerechnet dieser Weg hier? Vielleicht war ja ein wenig Spannung und Herausforderung auf dem Tagesprogramm gewesen.

Einen Moment saßen wir noch friedlich an "unser" Bucht, ehe ich das Zelt einpackte und wir zurück zum Auto wanderten. Stockholm sollte das nächste Ziel sein. Ein Abendspaziergang durch Schwedens Hauptstadt. Ich war gespannt. Es war interessant, wie die Landschaft immer grüner wurde, teilweise auch schon Felder bestellt waren. Im Norden waren sie grade mal gepflügt gewesen. Einige Wiesen waren schon gemäht, meist scheint hier Silage gemacht zu werden. Die Folien gab es auch in rosa und babyblau, dass hatte ich bei uns noch nicht gesehen. Insgesamt ist Schweden viel mehr mit Wiesen und Feldern bedeckt, als Finnland. Da gab es fast nur Wald. In Norwegens Norden ebenso. Aber gut, da kann ja auch nicht viel wachsen in der kurzen Vegetationsperiode.
Wir kamen kurz vor 19Uhr in Stockholm an und durchquerten erstmal die Stadt ein Stückchen- beziehungsweise fuhren wir unter ihr durch. Gefühlt taucht man nur mal aus nem Tunnel auf, um sich zu orientieren und taucht wieder hinab in die Unterwelt. Ansonsten war viel Wasser, viel Grün, viele hübsche Häuschen. Eine sehr sympathische Stadt. Ein bisschen brauchte ich, um einen Parkplatz zu finden. Nicht, weil es keine gibt, die gibts reichlich, doch auf den kostenpflichtigen kam ich nicht weit, da mit Kreditkarte und sowas hab ich nicht und eh ich verstanden hatte, dass es ein paar gibt, wo man ab 19Uhr gratis steht.
Aber letztendlich hatten wir einen schönen Platz unweit der City und begaben uns auf einen Stadtrundgang.Der Eindruck vom durchfahren bestätigte sich. Viel Wasser, viel Grün, nicht so optisch zugebaut, verkehrstechnisch recht ruhig, viele schöne alte Häuser und viel Leben am Wasser. Restaurantboote, Hotelboote, Barboote, Hausboote- es gab alles. Gefühlt spielte sich das ganze Abendleben auf und am Wasser ab und gefühlt war trotz mitten in der Woche, halb Stockholm unterwegs. In der Altstadt fanden wir sogar noch offene Läden und ich konnte mir ein Dalapferdchen und eine kuschlig warme Mütze mit Rentieren als Motiv gönnen. Ich hab natürlich auch zwei weitere Dalapferdchen als Souvenirs mitgenommen. Die sind einfach so hübsch.

Irgendwann wurde die Beklemmung angesichts der vielen Menschen doch greifbar, war nicht mehr nur ein komisches Gefühl und ich schielte unauffällig aufs Handy, wie weit es noch zum Auto wäre und ob es in der Nähe einen netten Wald gäbe. Eigentlich wollten wir die Nacht in Stockholm bleiben aber ich hatte das unbestimmte Verlangen ins Grüne zu müssen, also nicht stadtgrün, sondern möglichst menschenleer.
Ich fand sogar einen schönen Nationalpark, nur eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt. Sehr gut. Die Aussicht ließ mich die letzte Stunde unter den ganzen Menschen ertragen und Stockholm im Dunkeln genießen. Ja es wurde wieder dunkel aber Sterne waren leider nicht zu sehen.Kurz vor Mitternacht erreichten wir Chantal und suchten uns erstmal eine Tankstelle, eh es zum Tyresta Nationalpark ging- durch diverse Tunnel und Überführungen, sehr verwirrend. Im Nationalpark gab es einen großen Parkplatz, wo wir parken und die Nacht verbringen konnten. Als ich mich um zwei bettfertig machte, fing es schon an zu dämmern. Dass störte den Einschlafprozess aber nicht im mindestens, wir waren müde vom langen Tag und den vielen Eindrücken.
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Stimmt, dass ist das schönste der Welt.
Wo gibts sonst so Ausblicke.. 
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Jetzt weiß ich gar nicht in welches tolle Hotel ich gehen sollte.

Nu denn, dann mal weiter mit Tag 26.. oh Gott, wir sind schon fast wieder Zuhause.
Tag 26, Skuleskogen NationalparkIch hatte in meiner Feuereuphorie irgendwie nicht darauf geachtet, dass ich dass Zelt auf einem leichten Abhang aufgebaut hatte und so kullerte ich irgendwie ständig von meiner Isomatte die dann auch sofort warm gehalten wurde.
Die zwei Pelznasen hatten überhaupt eh nicht verstanden, warum die Isomatte nicht für sie ist, ich hatte ja extra zwei neue gekauft. Ja hatte ich aber die zweite hätte mein Rucksack nicht geschafft und überhaupt war es warm und sie hatten die Picknickdecke. 
Sie wollten aber die Isomatte und so lagen sie so dicht als möglich an mich gepresst um möglichst viel Isomatte unterm zarten Hundekörper zu haben und ich verharrte zwischen "Hunde nicht wecken" und "nicht wegrollen"- kurzum ich lag mehr als unbequem und schlief nicht viel.
Irgendwann gegen vier übermannte mich wohl doch die Müdigkeit und ich schlief für zwei, drei Stunden, ehe ich nach draußen krabbelte und die Bucht im Morgenlicht betrachtete. Es war trotz der frühen Stunde schon recht warm, so nahm ich die Picknickdecke, ließ die Hunde kurz pullern und wir wechselten an den Strand, wo ich nochmal zwei Stunden döste, in der Wärme der Morgensonne. Herrlich. Danach positionierte ich das Zelt um. Auf den Strand. 
Da ich die Powerbank vergessen hatte zu laden, mussten wir zum Frühstück zum Auto gehen, um dem Handy etwas Strom zu spendieren. War insofern nicht wild, da der heutige Weg eh dort vorbei führte. Ich räumte gleich noch etwas auf, brachte Müll weg usw, sodass die Ladekapazität am Telefon für eine Tagestour reichen sollte.
Zum Skrattabborrtjärnen, den alten Sennhütten wollten wir aufsteigen und dann über den Stamberget zum Slattdalen und dann weiter sehen. Wahrscheinlich noch auf den Slattdalsberget aber je nachdem wie Josy heut lief und wie warm es sein würde.
Der Aufstieg zu den Sennhütten war erstaunlich angenehm. Ein Waldpfad der sich sanft am Berghang hinauf schlängelte. Ich sah zum dritten Mal in diesem Jahr blühende Maiglöckchen. Bei uns waren sie Ende April, in Estland Ende Mai und hier streckten sie grad vorsichtig ihre Köpfe hinaus und ein paar blühten auch schon. Lächelnd betrachtete ich sie und wanderte fröhlich weiter hinauf. Dreimal Frühling in einem Jahr. Wer kann dass schon für sich beanspruchen.

Der Skrattabborrtjärnen war ein Sumpfsee. Zum baden kam man nicht heran aber schön funkelte er trotzdem im Sonnenschein und bot mit seinen Seerosen und saftigen Wiesen rundrum einen idyllischen Anblick. Auf der Alm blühten allerlei Wiesenblumen und da es eben doch schon recht warm war, machten wir Pause im Schatten. Ich hängte die Hängematte zwischen zwei Bäume und genoss das Leben.
Irgendwann wollte Rouven gekuschelt werden, so schaukelten wir also gemeinsam in der Matte, während Josy weiter unten döste. Ihr ist dass nix. Sonst kriecht sie ja auch ständig in mich rein aber Hängesessel und Hängematte sind ihr unheimlich. Rouven dagegen liebt es. Und ich liebe es auch, mit ihm gemeinsam zu schaukeln. 
Der Weg über den Stamberget war die vertraute Felslandschaft. Ein steiniges Hochplateau, mit schönen Aussichten in die Umgebung. Es lief sich angenehm und wenn ich nicht zu arg träumte und ab und zu die Richtung der Hunde kontrollierte, blieben wir auch auf dem richtigen Weg. Den Gipfel ließen wir dann doch erstmal aus. Der Weg hinab zum Küstenweg war schon der mit ganz viel Geröll und Wurzeln, dass würde für Josy an diesem Tag reichen. Den Gipfel ließen wir uns als Morgenrunde für den letzten, den morgigen Tag.
Trotz ohne Gipfel waren wir erst kurz vor 17Uhr wieder am Zelt. Die Nacht hing noch immer etwas in den Knochen und so kuschelten wir uns nach einer Baderunde für mich ins Zelt und hielten ein Mittagsschläfchen. Fürs Abendessen mussten wir nochmal zum Auto aber daraus bastelten wir gleich eine schöne Abendrunde und kamen kurz vor 23Uhr pünktlich zum Sonnenuntergang zurück. Nur mit Fliegengaze zu, dämmerten wir ins Land der Träume, begleitet vom sanften plätschern der Wellen. Rouven hatte entdeckt, dass er in meinen Kniekehlen besonders viel Isomatte hat. So rührte er sich die ganze Nacht nicht dort weg. Josy lag in meine Arme gekuschelt und schnarchte seelig. Ach was sind sie doch herzig diese kleinen Egoisten.
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Da hast du grundsätzlich Recht Blubb. In manchen Gegenden kommt leider zusätzlich zum Wunsch mancher Besitzer nach einer kuschligen "Höhle" für ihr Pferd die Problematik, dass nicht genug Platz für Weideflächen vorhanden ist. Und Offenstall funktioniert nur mit genug Fläche und guter Gruppenzusammensetzung. Box mit viel Auslauf ebenso. Es braucht winterfeste Ausläufe , die genug Platz zum ausweichen bieten müssen. Es gibt einfach Regionen, wo Platz dermaßen Mangelware ist, dass Ausläufe oder gar Weiden für Pferde Luxus sind. Da muss man sehen, den bestmöglichen Kompromiss für sich und das Pferd zu finden.
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Ich habe schon beides gesehen, dass es funktioniert aber auch schon einen krassen Fall von einer WBstute, die auch immer Sport, immer Box und als sie mit 17 oder so platt war, wurde sie in eine große Offenstallgruppe mit sehr viel Weidefläche gestellt. Die kam null klar. Hatte Angst vor den anderen Pferden, rannte zu jedem Menschen der auf die Koppel kam und fügte sich nicht in die Gruppe ein. Irgendwann kam mal ein neuer Wallach dazu, der sich ein bisschen um sie gekümmert hat, dass ging dann aber mit den anderen Pferden blieb es schwierig. Die Besitzer waren nur ab und an da und bekamen es nicht mit bzw dachten wohl es ist ja so schön fürs Pferd. Die kam sich wohl vor wie auf einem anderen Planeten und verstand auch nach einem Jahr die Welt nicht mehr.
In einem anderen Offenstall, wo sich wirklich viel Mühe mit Integration gegeben wird, war jetzt ein ähnlicher Fall. Nach drei Monaten und vielen Versuchen haben beide Parteien abgebrochen , das Pferd wusste sich einfach nicht zu integrieren, hat die anderen Pferde konsequent gemieden und wurde dadurch natürlich gemobbt.Es gibt aber auch Fälle, wo es diesen nervösen Pferdchen hilft zur Ruhe zur kommen. Abzuschalten. Nur sind sie den Besitzern dann oftmals nicht mehr "spritzig" genug.
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Wauz Bauz, genau dass glaube ich auch. Es sind eben hochsensible Pferde, denen nicht die Zeit zum erwachsen werden gegeben wird und denen man nicht die Zeit lässt alles in ihrem Tempo zu verdauen. Von jedem Hund mit viel Energie und hoher Sensibilität weiß man, dass grade diese Hunde Ruhepausen brauchen um alles zu verarbeiten, den Pferden werden diese Phasen verwehrt. Das "schlimme" ist, dass diese modernen Warmblüter auf rechte Verträglichkeit und Umgänglichkeit beim reiten gezogen sind, sprich wenn sie mucken ist es schon fünf vor zwölf und dann wird mit Druck diese "Revolte" unterbunden. Wie du sagst, entweder sie sind danach tot im Kopf oder völlig gaga.
Dazu kommt, dass diese Sensibilität für den Durchschnittsreiter einfach ne Nummer zuviel ist und der Leistungswillen auch befriedigt werden muss- was neben normalem Alltag und Arbeit nicht so ganz einfach ist. Ich bin von daher auch ganz froh über mein unrepräsentatives Allerweltspony.
Es will auch arbeiten ja aber auch einfach mal spazieren gehen und kuscheln ist ok. Hauptsache ich bin da und wir machen was cooles zusammen. 