Ich weiß nicht, ob es uneinsichtige Halter wirklich tangiert. Ich war vor zwei Wochen in der sächsischen Schweiz wandern, schönes Wochenende, sehr voll, enge Wege, unübersichtlich, viele Kinder, Nationalpark. Also viele Gründe Hunde angeleint zu führen - mindestens 50% liefen frei. Meine Highlights war ein Hund der zwar angeint aber fröhlich vor seinem Frauchen kreuz und quer übern Weg hüpfte, während sie mit Freundin schnatterte. Ich bin ihm im letzten Moment ausgewichen, sonst wäre ich drüber gestolpert. Auf meine Frage, warum man den Hund nicht rechts neben sich führen kann- macht er sonst nie. Highlight zwei, wir sitzen an einer Aussichtstelle. Drei, vier Meter abseits vom Weg. Hunde liegen am Abgrund und schlafen tief und fest, ich sitz davor, mit dem Rücken zum Weg.
Ich hörs nur brüllen, in dem Moment schießen meine zwei aus dem Schlaf rechts und links an mir vorbei und stellen eine Bordeauxdogge, die wohl grad über mich rüber springen wollte um mit meinen Hunden zu spielen - am Abgrund. Mir wird jetzt noch anders, wenn ich drüber nach denk, was meine alte Dame mit dem kaputten Rücken gegen locker 40kg Hund gegen zu setzen hätte.. die hätte es mal eben paar hundert Meter in die Tiefe befördert. Mein Nacken hätte sich über ne Dogge, die da drüber hupft auch nicht gefreut. Besitzer hörte ich nur hinter mir maulen, was ihr Hund denn gemacht hätte, keine Entschuldigung nix, waren nur empört, dass der Hund angekeift wurde von meinen. Ne also so traurig es ist, es gibt Menschen, die sehen gar nicht, wo das Problem dabei liegt.
Beiträge von nepolino
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Corrier anfangs kann es sein, dass die Rehe hochnervös sind. Ist der Wolf länger da, gewöhnen sie sich dran, werden heimlicher und sind quasi nur noch selten zu sehen. Wie mittendrin es ja auch beschreibt. Ich halte es auch so- kommen Rehe flüchtend aus dem Busch trete ich den Rückzug an, wer weiß, was hinterher kommt. Ist der Wolf sehr nah wollen meine Hunde auf den Arm- da trete ich auch schleunigst den Rückzug an, ist uns aber bis jetzt erst einmal passiert. Man kennt ja seinen Hund und wenn der sich außergewöhnlich merkwürdig verhält raus aus der Situation. So entspannt und ruhig wie möglich. Grundsätzlich - du gewöhnst dich irgendwann an den Gedanken in Wolfsgebiet zu spazieren. Irgendwann lässtes sich nicht mehr vermeiden und zumindest bei mir wars so, dass ich mir nun nicht die Freude an schönen Ausflügen nehmen lassen wollte. Man geht anders durch den Wald ja aber nicht verspannt. Was ich nicht mehr tu, ist mit Stirnlampe über die nächtlichen Felder und an den Waldrändern lang. Abendliche Joggingrunden gehen jetzt auf dem Radweg neben der Bundesstraße entlang.
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Ich bin momentan ein bisschen ratlos. Wo soll es hinführen, wenn wirklich gute Zäune und sogar Hunde nicht mehr helfen. Da braucht man auch nicht über Hirten nachdenken, jedenfalls nicht unbewaffnet, wenn schon kein Respekt vor den Hunden besteht.. Ich glaube ich geb meinen Traum vom einsamen Pachtgrundstűck auf.. Wenn man da seine Hunde auch nicht mehr laufen lassen kann und die Meeris draußen lassen. Also doch lieber Berlin City und Fototapete an die Wand.
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Josy fand im Auto bleiben komischer, wahrscheinlich weil sie die ganzen Geräusche und den Seegang doch mitbekommen. Obwohl sie sinst super im Auto bleibt. Mit auf Deck, bei ihrem Frauchen, war für sie entspannter, ich denk dass muss man von Hund zu Hund gucken und ausprobieren.
Zucchini eigentlich fass ich elektrische Sägen auch nicht an, Stichsäge attackiert mich immer, Tischkreissäge um Gottes Willen aber Kappsäge und Handkreissäge, die gehen. Sich damit zu verletzen, dass ist schon eine Herausforderung. Bei der Handkreissäge eben Werkstück gut befestigen und dann von sich weg arbeiten.
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Mehr geht ja wirklich nicht. :/ Es ist auffällig, dass grade um Kloster Lehnin immer wieder so besonders dreiste Vorfälle stattfinden. Jagd durch Dörfer, Zäune unterbuddeln, Hunde am Gartenzaun stellen.. Chris weißt du welches Rudel das ist? Altengrabow? Gibt's da offizielle Vermutungen? Ich mag diese Ecke super gerne zum wandern und auch wohnen ist da echt schön und noch bezahlbar aber diese Wölfe da.. ne nicht freiwillig.
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Ja cool.
Ich glaub ich verstehe das Prinzip. Gut, dass deine Hunde so klein sind, für meine riesen Biester würde da nie und nimmer ne Box rein passen.
Ich hab ja schon den Versuch aufgeben müssen eine Doppelbox für beide zu bekommen. Da wäre ich bei 100x90cm. Da verbau ich mirs ganze Auto. Im nächsten großen dann..Da kommt ne gute Box unters Bett.
Ich bin gespannt auf das Endresultat, mit Chillloungebild.
Ps. Hat dein Mann keine Handkreissäge? Damit lassen sich USB Platten wirklich easy zusägen. Ich bin deswegen zu meinem ehemaligen Nachbarn aber sowas steht nun auf meinem Habenwillzettel. Falls ich das Projekt Zirkuswagen mal angeh brauch ich sowas dann auf jeden Fall. Baumarkt muss man bei uns meist sogar paar Tage warten eh fertig gesägt- und wenn dann, wie bei meinem Ausbau, an manchen Stellen man etwas schräg abkanten muss dann steht man wieder da.
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Ich würde da wahrscheinlich einfach ne normale Isomatte nehmen, ggf halbieren.
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Konditionierte Entspannung nutz ich glaube ich auch irgendwie. Ganz unbewusst. Ähnlich wie Theombra. Payka mag es zb super gerne zwischen den Ohren oder am Wiederrist laaaangsam gekrault zu werden. Dann entspannt sie sich sofort und der Kopf sinkt gen Boden und die Augen gehen zu. Anfangs habe ich es nur am Putzplatz oder in den Reprisen zwischen der Arbeit als Belohnung genutzt- Leckerlis putschen sie eher auf- und inzwischen ist es so ritualisiert, dass ich damit eben auch aufregende Momente entschärfen kann- auch Kobolde.
Probiert euch da einfach mal durch. Es ist eben was anderes im Trubel entspannt zu stehen.Blubb wahrscheinlich ist der Grundgedanke hinter deiner Bodenarbeit recht ähnlich aber du kontrollierst viel mehr und sicherst viel mehr ab (Kette) - brauch man eigentlich nicht aber wenn es dir kopfmäßig hilft und das Pony trotzdem entspannt ist.
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Theombra genauso halt ich es auch.
Auf 30, 40 oder mehr Kilometern jeden Schritt kontrollieren, dazu auf die Hunde achten und noch den Weg finden - da wäre ich ja ein Wrack am Ende des Tages. 
Es gibt wenige Regeln aber bei Verletzung gibt's nen Ruffel der sogar die Bäume stramm stehen lässt.

Der Strick hängt durch..
Bleib ich stehen, bleibt alles stehen..
Ich werde nicht umgerannt und es wird ein respektvoller Abstand zu mir eingehalten, es kommt niemand auf meinen Arm, egal wie furchtbar der Säbelzahntiger.

Hunde über den Haufen laufen ist tabu.
Was sie dazwischen tun, sei den Vierhufern überlassen, wer hüpfen und sich aufregen will- bitte. Erfahrungsgemäß ist das bald langweilig, wenn ich es nicht beachte.

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Vielleicht klingt es auch gruseliger als es ist aber Kette und ganz kurz klingt erstmal wirklich gruselig. Hab ich wenn bisher nur bei Hengsten gebraucht oder zur Korrektur bei absolut verhunzten Pferden. Eigentlich folgt ein Pferd gern allein und wenn man die bestätigt und sie merken, dass beim Menschen Ruhe und Entspannung ist, dann braucht es zum führen keine Kette, zum anhalten keinen Nasenstubs usw.
Es kann mal sein, dass sie nicht aufpassen und etwas drängeln/ vorstűrmen, doch da muss Mensch diese Tendenz erkennen und vorher Richtung wechseln, Tempi und wenn Pferd folgt loben. Es muss sich lohnen auf den Zweibeiner zu achten.
Was anderes ist es, wenn mir ein Pferd ungefragt und rűpelig in meinen Privatbereich reintrampelt. Dass gibt ne Ansage, die sich gewaschen hat und geht es wieder raus, wird sofort Druck raus genommen und gelobt. So mal im Groben. Bei Wauzbauz würde ich wahrscheinlich ähnlich arbeiten, wie ich es bei Huibuh gemacht habe. Stehen heißt stehen. Zappeln und rumglotzen heißt arbeiten. Rückwärts schicken etc. Und parallel immer und überall kurze Reprisen ruhig stehen abfragen, streicheln und belohnen. Immerhin konnte ich den Knaben nach einem Jahr überall und jederzeit anbinden, wo er sich vorher umgebracht hätte. Die Pferde müssen verstehen, dass anbinden Ruhe und Erholung bedeutet. Stehen bleiben ist ein Privileg.