Beiträge von nepolino

    Also es gibt beide Varianten. Ich tu den Regenmantel unters Geschirr, darf das Geschirr aber nicht so arg eng sein. Ich nutz einfach eins, was Rouven theoretisch ne Nummer zu groß ist, dass passt. Ansonsten ist es bei einem Langgeschirr auch kein Problem den Mantel oben drüber zu tun. Bisschen locker und gut ist.

    Laufen probiere ruhig nochmal. Du musst als Asthmatiker ganz, ganz langsam steigern, wirklich nur so schnell laufen, dass du gut Luft bekommst. Und an schlechten Tagen eben nochmal ne Nummer zurück nehmen. Seitdem ich endlich wieder laufen kann- es hat über zwei Jahre gebraucht, eh ich überhaupt ansatzweise stabil eingestellt war- hat sich die Lungenfunktion wieder erheblich verbessert.

    Pass auf, Zughundesport macht süchtig. :D

    Also für den Anfang kann ein Safety reichen, Vorteil wäre, wenn ihr wirklich keinen Spaß habt dran, kann man es auch zum wandern mit Flexi oder Schlepp dran nehmen. Passen muss es, dass tut es bei manchen nicht so gut weil es recht weich ist. Am besten wäre anprobieren vor Ort. Wo ungefähr bist du denn?
    Als Gurt würde ich immer einen mit Beinschlaufen nehmen oder Höschen. Die Gürtel ohne dieses extra rutschen dir zu hoch in die Taille und du läufst mit Hohlkreuz. Sehr unangenehm. Der Zugpunkt muss stabil auf dem Becken sein. Durch den Hund wird dein Popo quasi mehr nach vorne gezogen und die Schritte länger, dadurch bist du schneller. Und dass ist es was so saumäßig Spaß macht. :applaus: Mit Hund laufen ist wie fliegen und die Hunde finden es in aller Regel auch total cool mit Frauchen oder Herrchen gemeinsam und dabei führen zu dürfen.

    Also wie gesagt, ohne Zusicherung, dass du nicht bald ein Sheltierudel vorm Roller hast oder so. :lol:

    Ich finde, dass sind die wirklich schönen Momente beim reiten, die Momente, die den Zauber ausmachen. =) Nicht Medaillen und Pokale, sondern eben diese Momente des eins sein, des sich völlig aufeinander einlassens. Dazu gehört bei beiden viel Gleichgewicht, Lockerheit und Vertrauen ineinander. Ob dieses Gefühl nun in einer Piaffe da ist oder einfach bei einer besonders gelungenen Volte, völlig egal. Und wenn es irgendwann eine ganze Arbeitseinheit anhält, dann ist es perfekt. :D Egal was geritten wird. Nicht jeder Jogger taugt zum Weltrekordaufsteller und nicht jedes Pferd zum Dressur/Spring/Whatevercrack. So seh ich das ganz persönlich. :ops:


    Blubb kompliziert jepp ein bisschen aber das Reiten einfach ist, ich glaube das hat noch niemand behauptet. =) Reiten ist koordinativ mit eine der anspruchsvollsten Sportarten, man muss ja nicht nur sich selbst, sondern auch den vierbeinigen Partner koordinieren.

    Da kommt zum Beispiel das Thema Becken wieder hoch. Darüber folgt man den Bewegungen des Pferdes, kann über mehr oder weniger abkippen tiefer einsitzen oder entlasten, da ist eine Beweglichkeit und Koordination gefragt, die alles andere als leicht ist. Macht man sich da fest, gibt's Körperknoten- der Begriff passt so super. :lol: In engen Wendungen zb (ohne Sattel merkt man es sehr intensiv) balanciere ich quasi auf dem inneren Sitzbeinhöcker, der äußere Sitzbeinhöcker ist nach hinten und leicht nach oben verschoben um dem Pferd den Raum zum dehnen und in die Kurve legen zu geben. In dieser fragilen Gleichgewichtssituation treibt das innere Bein, dicht an der Gurtlage, das äußere Bein ist ein wenig weiter hinten und begrenzt dort die Hinterhand, wie die Vorderhand der äußere Zügel. Und so ganz nebenbei wippt man im Becken noch die Bewegungsenergie aus, korrigiert ggf die Pferde Schulter und guckt noch nach dem zweiten Reiter in der Bahn. Also Joggen finde ich wesentlich einfacher. :D

    WauzBauz vielen lieben Dank für die Ideen, den Input. :bussi: Bin überhaupt nicht irritiert, auch wenn manches sicher nicht unbekannt, ist es doch oft gut nochmal drauf gestupst zu werden. Takt ansagen kenn ich von Reitschülern, selber nie großartig gemacht aber wirklich mal eine Idee. Es ist sicher mit ein Grund, dass ich immer wieder raus komm. Merk ich ja selbst. Wirklich jeden Tritt im Becken nach recht/links/vorne/hinten mitwippen, dabei im richtigen Moment treiben, loben usw- manchmal konzentriere ich mich zu stark auf was anderes und schwupp mach ich mich im Becken fest. Reagiert Payka sofort drauf, indem sie den Rücken etwas anspannt und ggf sogar abbremst. Von daher ist es mit ihr so toll. :herzen1:
    Sie zeigt mir an, wenn irgendwas nicht passt, ich muss es dann nur abstellen. Mit ihr komm ich zum ersten Mal mit einem Pferd dahin, dass man wirklich so ein richtiges "miteinander bewegen" hat, dass ist so schön. Hatte ja sonst immer nur kurz junge Pferde zum rechts/links und vorwärts installieren und Senioren mit ihren Arthrosen. Oberkörper verlagern test ich auch mal. :applaus: Ich arbeite nicht stur nach xy, ich pick mir überall Ideen raus und probiere was zu uns passt, von daher bin ich auch für unkonventionelle Ideen offen. Letztens haben wir drei Reiter in der Halle uns spontan zu einer Abteilung zusammen geschlossen und es war so witzig und auch für die Pferde mal total cool. Drei Pferde ohne Sattel und drei Menschen kichernd oben drauf, in allen Gangarten, sich überholend, auf Kommando halten etc. Da war Payka auch hochmotiviert, hat von alleine viel mehr vorwärts angeboten. Leider haben wir sowas nicht so oft.

    @bLubb jein. =) Also natürlich will man nicht ständig treiben aber grad in der Halle /auf dem Platz ändert man ja ständig die Gleichgewichtssituation des Pferdes durch Richtungsänderungen, enge Wendungen usw. Da muss man schon immer mal dem rechten/linken Hinterbein sagen, dass es jetzt etwas mehr, die Schulter dran erinnern usw. Da treibt man öfter aktiv als im Gelände und bleibt in den Momenten dazwischen aber trotzdem mit dem Bein am Pferd, wo es sich selbst ja auch treibende Hilfen indirekt abholt. Bin da nicht so gut im erklären. :ops:

    Im Gelände gibt's von mir auch nur das Kommando Trab und dann reguliere ich ggf nur nochmal nach wenn zu schnell, zu langsam, Selbsthaltung nicht gegeben oder oder.. sprich beim jungen /neuen Pferd reguliere ich anfangs natürlich auch noch mehr und bei Payka bin ich inzwischen in so einem Status, wo es einfach nur noch schön und unkompliziert ist. Ist eben alles ein Weg, ein zueinander finden. Und auch nicht jeder Tag ist gleich.

    @WauzBauz ich geb das Lob an die kleine Graunase weiter Dankeschön. =) Sie ist wirklich sehr bemüht und lieb, wenn man sie viel lobt und ihr auch mal Zeit lässt. Druck mag sie nicht, dann wird sie unwirsch und ärgert sich, dass sie es nicht richtig macht, macht sich Stress und wird bockig. :herzen1:

    Mit dem Treiben könntest du Recht haben, ich versuch mal drauf zu achten, dass ich da gezielter arbeite. Ist mir auch aufgefallen, dass manchmal ein Bein so schlackelt, ist aber auch möglich, dass das die kleinen Momente sind, wo ich etwas wackle, wir unser gemeinsames Gleichgewicht etwas verloren haben. Irgendwo muss das wackeln dann ja hin. |)

    Und flotter, wie auch @hasilein75 sagt, jaaaa.. :hust: daran arbeiten wir. Es wird langsam. Treib ich zuviel, mach mehr Druck, siehe oben- sie wird unwirsch, auch weil es ihr dann schwerer fällt sich und mich auszubalancieren, dann fällt sie oft auf die innere Schulter und drückt auch schnell den Rücken weg. Hab ich im Sommer oft auf unserem Springplatz geübt, da war mehr Raum, da gings gut. Auch viele Trab/Galoppübergänge eingebaut, kleine Gymnastikhupfer. In der Halle versuche ich einmal die Woche auch mit Sattel und dann mehr vorwärts, viel im leichten Sitz und mit Stangen /Cavalettis usw. Klappt auch schon besser. Grundsätzlich ist mit Sattel schwieriger für mich. Ich mach mich da gerne steif, merke zu spät, dass sie mir auf die Schulter kippt- grad links- und es ist nicht so schön pluschig. :ops: So tasten wir uns vor, in kleinen Minischritten hin zu mehr untertreten, mehr Schwung entwickeln.

    @Winkehund ist wirklich ziemlich gruselig. Lass dich mal drücken. :streichel: :bussi: Einsortieren kann ich es auch irgendwie nicht... aber bestimmt, ganz sicher, nur harmlos. =)

    Wir warens die Woche fleißig viermal, wie schon letzte Woche. :applaus: Und bei dem Frost wars richtig toll, nu ist schon wieder Sauwetter. Matschig, nass und bäh. Ich hab diese Woche den Flexis nochmal ne Chance gegeben. Ich dacht für Lauf ohne Zughund und mit Pony, da sind normale Leinen einfach zuviel Strippen aber die Giant XL mal zwei am Bauchgurt, dass ist auch irgendwie nervig. Aber es ging. Mit dickerer Jacke hingen die "Koffer" etwas weiter oben und schlackerten nicht zu arg vor den Oberschenkeln.

    Pony hat sich gefreut. Die liebt joggen ja. :herzen1: Anfangs läuft sie kopfschlagend und leicht hupfend nebenher, Josy kläffend vorweg und Rouven späht zügig laufend nach Wild. Wer uns sieht guckt immer was merkwürdig. Die ein bis zwei langen Runden pro Woche werden wir jetzt so gemeinsam drehen, da kann ich ruhiger und gleichmäßiger mein Tempo finden und die anderen Strecken mit Rouvi. Der war diese Woche einmal 6,5 und heut nochmal knapp 5km angespannt und hat beide Male mit dem Freemotion gut gearbeitet. Scheint sich doch noch mit anzufreunden. :applaus: