Ich finde es grade wichtig, auch zu lernen, dass jmd vielleicht einfach nicht will. Auch nein, und wenns kategorisch ist, muss akzeptiert werden. Ich bin ja ab und zu bei den Wildponies in Liebenthal und beobachte dort die Herde. Mir blieb da so ein Ereignis in Erinnerung..
Ein Jährling, äußerst frech und übermütig, mischte alles fröhlich auf. Jegliches "hey dass ist mir zuviel" der anderen Jungpferde wurde ignoriert. Dann wurde eine Tante versucht zu mobben, hinter der sich ein Fohlen versteckt hatte. Sie warnte einmal.. zweimal.. ganz souverän und unaufgeregt- und dann gabs richtig Ärger.
Wie demütig mit Fohlischnappmaul er die Hufe in die Hand nahm und vor dem imaginären Besen davon galoppierte, mit dem die Tante ihn über die ganze Koppel jagte. Herrlich. Danach war Ruhe. ![]()
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Und sowas lernen leider auch Junghunde heute viel zu selten, wenn sie nicht grade in gutem Rudel aufwachsen. Die typischen Welpengruppen sind doch oft leider "der stärkere gewinnt" Spiel wo alle Menschen verzückt dem fröhlich Spiel äh Gemobbe zusehen. Spielen können doch alle irgendwie, Grenzen akzeptieren lernen finde ich viel wichtiger.