Beiträge von IlonaundCo

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    oh gott ich glaube wenn ich sehen würde wie sie meinen hund in den ofen schieben,würde ich mit in den ofen springen....
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    Das muss man sich ja nicht ansehen, hab ich auch nicht getan. Manche sind da, meiner Meinung nach grundlos, misstrauisch ob es auch wirklich die Asche ihres Tieres ist und wollen so auf Nummer Sicher gehen. Für viele ist es vieleicht auch ihre Art einen Schlussstrich zu ziehen und Abschied zu nehmen.

    Ich finde es gut das im Krematorium (zumindest in Roermond, ein anderes kenne ich nicht) alles so gemacht und gestaltet wird wie man es möchte. Sie fragen nach den Wünschen, drängen einem aber nichts auf. Schließlich hat jeder einen individuellen Weg mit der Trauer und der Abschiedname umzugehen.

    Wenn der tote Hund abgeholt wird dauert es wohl ca. 3-5 Tage bis man die Asche dann per Post zuhause hat.

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    wo ist denn der mensch während der einäscherrung?

    In Roermond kann man auf Wunsch dabei sein d.h. man sieht wie der Hund in den Ofen einfahrt, sieht aber die Flammen nicht. Dann kann man im Warteraum warten und bekommt (je nach Hundegröße) nach 2 Stunden die Asche in einer Metalldose. Nach Wunsch gestalten sie auch noch mal eine Abschiedszeremonie auf die ich aber verzichtet habe. Je nach Wunsch kann man dann gegen Aufpreis eine Urne dazukaufen.
    Wenn nach Termin eine Einzeleinäscherung gemacht wird kostet das 30€ Aufpreis, das eigendliche Einäschern (auch je nach Hundegröße, Frieda wog 15 kg)) hat 150€ gekostet.
    Man kann den Hund auch abholen lassen oder ohne Termin bringen. Dann machen die das nach eigenem Zeitplan und man bekommt die Asche später zugeschickt.

    Ich hatte den Fall ja gerade erst vor wenigen Wochen als meine Frieda eingeschläfert weden musste.

    Sie wurde hier zuhause eingeschläfert und am nächsten morgen hab ich sie in Roermond einäschern lassen. Die Asche hab ich anschließend gleich mitgenommen und sie steht jetzt mit einem schönen Foto auf einer Komode auf der Familienfotos stehen, u.a. auch von meinen verstorbenen Eltern (die ebenfalls eingeäschert wurden).

    Ich hatte vor vielen Jahren eine 10jährige kleine Münsteländer Hündin in Pflege (Besi wärend Spaziergang am Herzinfarkt gestorben, seine Frau war mit allem überfordert und wollte sie einschläfern lassen) die bis dahin meist im Zwinger war. Im Haus fing sie dann massiv an Futter zu verteidigen, sowohl gegen Menschen als auch gegen Hunde.
    Ich hab dann erst mal einen Haken in die Wand geschraubt um sie ,bevor ich das Futter fertigmache, schon mal zu sichern. Daran hat sie sich auch recht schnell gewöhnt.
    Menschenessen hat sie auch verteidigt. Wärend der Zubereitung die Küche verlassen ging gar nicht, dann kam man nicht mehr rein. Auf dem Sofa was essen war auch sehr unentspannt weil sie einen so fixiert hat das ich ihr auch zugetraut hätte plötzlich anzugreifen.

    Ich habe dann neben dem Wandhaken eine Decke gelegt und sie trug eine Hausleine mit Handschlaufe die man einfach über den Haken legen konnte. Vor jeglicher Essenszubereitung und selbst beim Apfel zwischendurch hab ich ihr gesagt sie soll auf ihren Platz gehen, hab dann die Leine genommen und sie dahin gebracht. Die knurrerei ist nach zwei Wochen weniger geworden, nach vier Wochen ging sie schon freiwillig auf ihren Platz und blieb da auch ruhig.
    Sonst war sie ein supernetter Hund, freundlich und verschmust aber beim Essen kannte sie keine Freunde mehr.
    Nach zwei Monaten konnte sie dann bei einer alleinstehenden, älteren Frau einziehen (zu einer Familie kann man solche Hunde ja nicht vermitteln) und die hat es so beibehalten den Hund auf ihren Platz zu schicken wenns Essen gibt für die letzten 4 Jahre die sie noch gelebt hat.
    Vielicht hätte man da irgendwann drauf verzichten können aber beide hatten sich daran gewöhnt.

    Was soll der TA denn machen.

    Da kommt jemand und erzählt glaubhaft das der Hund agressiv ist, eine Gefahr für andere Menschen. Man weiss ja nicht was die Frau erzählt hat. Vieleicht das sie den Hund nicht halten kann, er schon mehrfach gebissen hat, sie Angst hat das er ein Kind schwer verletzt.
    Wenn der TA den Hund nicht einschläfert und anschließend wirklich jemand ernsthaft zu Schaden kommt; soll er dann wegen seiner Untätigkeit die Verandwortung dafür übernehmen?

    Wenn die Frau geschickt gelogen hat und der TA ihr aufgrund dessen geglaubt hat kann ich gut verstehen das er den Hund eingeschläfert hat.
    Da die meisten Menschen ihre Hunde nicht leichtfertig einschäfern lassen und sie da vieleicht eine gute Geschichte erzählt hat, hatte er vermutlich keinen Grund an den Beweggründen zu zweifeln.

    Heissen Dank, das bringt mich schon mal weiter.

    Die Zwergschnauzer finde ich echt süss und ich denke das sie vom Wesen den Terriern recht ähnlich sind. Ich werde mich da mal schlau machen, aber deine Einschätzung hört sich ja schon mal ganz gut an.
    Danke für die Kontaktadressen. Ist immer gut die richtigen Gesprächspartner für Informationsgespräche zu haben.


    Lakelandterrier sind eigendlich auch recht gesunde Hunde aber das heisst ja nicht das man kein Montagsmodell erwischen kann.

    Was auch noch infrage kommen würde, wäre ein Borderterrier. Aber da hab ich etwas Angst vor der Epillepsie.
    Wobei, auch optisch, gefällt mir der Zwergschnauzer besser.

    Ist halt bei den (zahlenmäßig) kleinen Rassen ein Riesenproblem.

    Als Quintus in Planung war habe ich noch geglaubt das es eine gute Idee ist eine seltene Rasse zu nehmen. Ich dachte die sind gesünder weil nicht auf Masse vermehrt, ohne Extreme ect. Daran das ein zu enger Genpol auch zu Problemen führen kann habe ich nicht gedacht und mich damals auch nicht näher damit beschäftigt.

    Quintus ist ein ausgesprochenes Montagsmodell (PRA, Allergien.......................die Liste ist lang), woran auch immer das jetzt liegt.


    Auch wenn die entgültige Entscheidung hoffendlich noch Jahre Zeit hat denke ich schon manchmal daran was für ein Hund der Nachfolger sein könnte.
    In der näheren Wahl liegt u.a. der Borderterrier und der Zwergschnauzer.

    Wobei ich die "Neufarben" beim Zwergschnauzer zwar sehr schön finde aber natürlich auch die Problematik sehe. Dadurch fallen sie egendlich schon wieder aus dem Raster.

    Wie ist es denn um die Gesundheit der pfeffer-salz farbenen und schwarz-silbernen Zwergschnauzer bestellt? Aufgrund dessen was du geschrieben hast gibts da vermutlich Probleme aufgrund der recht engen Linien. Kannst du mir da näheres zu sagen?