Amber und ich haben erst mit IPO begonnen und sind dann auf Mondioring umgestiegen. Da der Grundaufbau schon anders ist, war die erste Zeit im Mondioring recht schwierig, weil Amber da auch einfach zu hibbelig ist. Aber das ist mit der Zeit besser geworden.
Parallel würde ich IPO und Mondioring nicht machen. Das ist sehr kontraproduktiv. Damit meine ich nicht nur die verschiedenen Beißzonen, sondern die Grundeinstellung vom Hund. Gerade in der Unterordnung merke ich da Ubterschiede. Meine Amber ist von den Linien her ein IPO Mali und sie wurde in der UO auch so ausgebildet. Ich will einen motiviert und druckvoll mitarbeitenden Hund. Allerdings ist Amber nach 10 Minuten PowerUO schon ziemlich platt. Im IPO hat der Hund dann auch eine Pause bis zum Schutzdienst, im Mondioring nicht. Die Hunde sollen nicht immer unbedingt 150% geben, sondern sich auch mal die Kräfte einteilen. Man hat im Sommer ja schließlich 30 bis 40 min Prüfung bei über 30 Grad zu laufen. Ich finde auch, dass Amber sich im IPO nicht so selbst im Weg stand, wie jetzt im Mondioring.
Entscheide dich für eins und mach das richtig. Auf zwei Hochzeiten tanzen und schlussendlich nix richtig gescheit machen ist ja auch nix.
Beiträge von Wonder2009
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Kathrin von welchem Züchter kommt eigentlich dein Mädchen?
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Amber war auch in einer Welpenspielstunde. Und wäre ich dort nicht Ausbilder, dann wäre Amber wohl auch schnell wieder rausgeflogen. Aber ich hab Madame dann schon erklärt, wie die anderen Hunde spielen. Im Moment haben wir 3 Mali Wurfbrüder bei uns in der Welpenspielstunde, die sind echt nett. Spielen nett mit und sind freundlich. Und diese drei sind wahrlich keine schlechten Malis und werden, wenn alles gut geht wohl Diensthunde werden.
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Ich komm noch mal auf das angesprochene verdummen der Hunde, die lang allein bleiben müssen.
Woran mache ich das fest, dass der Hund verdummt? Passiert sowas nicht, wenn ich ihn einfach nicht fördere, sondern einfach nur kurze Pinkelrunden gehe ohne Beschäftigung?
Und warum kann ich mich trotz Vollzeitbeschäftigung nicht ausgiebig um die Hunde kümmern? Ich frage mich wirklich, warum sich manch einer anmaßt zu sagen, der Hund würde verdummen oder man hätte zu wenig Zeit für den Hund. Man wirft solche Spitzen in die Runde und sagt dann "du musst dich ja nicht persönlich angesprochen fühlen". Also ja, ich fühle mich durch sowas angegriffen. Und das ganz einfach aus dem Grund, weil ich alles, einfach alles für meine Hunde machen würde. Ich lass sie ja auch nicht allein, weil ichs schön finde. Aber ich bin nunmal nicht in der Situation, dass ich es mir leisten kann, nicht arbeiten zu gehen. Aber in meiner Freizeit die ich habe, tu ich alles, damit es den Hunden an nichts fehlt. Jeder darf den Beschäftigungen nachgehen, die er gern macht. Jeder von beiden bekommt dann meine volle Aufmerksamkeit. Ich würde behaupten, die beiden werden mehr gefördert, als so mancher Hund, der niemals allein bleiben muss. Das eine hat ja auch mit dem anderen nichts zu tun.
Das mit dem Rudel ist ein Argument. Aber ganz allein sind sie ja nicht. Sie sind ja zu zweit. Anfangs habe ich die beiden quasi heimlich gefilmt. Big Brother is watching you :) Also da haben sie fast die komplette Zeit geschlafen. Ab und an mal was trinken gehen, manchmal ein kleines Spiel, mehr gabs nicht zu sehen. Wenn ich dann heim komm, dann wird sich erstmal gestreckt und kurz gefreut, dass Mami wieder da ist und dann ist alles gut
Ich weiß echt nicht, woran ich jetzt ein Problem festmachen soll.
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Zitat
Meinst du, das "lange nicht lösen können" ist auf Dauer in Ordnung ?Was spricht bei dir gegen einen Hundesitter bzw. jemanden, der zwischendurch kurz ne Runde mit den Hunden geht, damit diese sich lösen können?
Ist gar nicht böse gemeint, interessiert mich nur!
Im Moment ist es für meine Hunde einfach kein Problem. Sie müssen und wollen nicht alle 2 Stunden pinkeln, selbst wenn sie es können, nutzen sie es nicht. Wie es aussieht, wenn die Hunde alt sind, steht doch auf einem ganz anderem Blatt. Sollte es dann so nicht mehr funktionieren, habe ich einen Partner, wo die Hunde auch untergebracht werden können. Auch andere Freunde nehmen sie gern. Die Möglichkeiten sind da. Aber solang ich keinerlei Probleme bei meinen feststellen kann, bleibt alles, wie es ist.
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Das kommt ganz aufs Hundepärchen an. meine beiden lieben sich und fühlen sich bestimmt nicht so allein, weil sie sich haben. Die toben auch mal ne Runde, wenn ihnen danach ist, oder schmusen einfach nur zusammen.
Die beiden Hündinnen meiner Mum waren da anders. Die hatten keine Probleme miteinander, aber sie konnten eben auch gut ohneeinander. Die haben keinen Kontakt zueinander gesucht. Da waren dann quasi zwei Hunde alleine, obwohl sie immer zusammen waren.
Na das einhalten müssen ist bei uns das geringste Problem. Wenn ich von der Arbeit komm und sofort mit den beiden raus gehe, habe ich nicht das Gefühl, dass sie jetzt dringend raus müssen. Sie machen halt irgendwann ihr Geschäft, aber man hat net den Eindruck, dass sie ganz arg mussten.
ZitatIch würde keinen meiner Pflegehunde an einen solchen Platz geben
Also bitte ... das klingt ja gerade so, als ginge es meinen Hunden schlecht. Ich bitte dich! wenn du eine Vermittlung von den Arbeitszeiten der zukünftigen Besitzer abhängig machst, dann tun mir die Hunde jetzt schon leid. Meine Hunde bekommen sehr gutes Futter, sehr viel Zuwendung, jeder die Arbeit die er braucht und zur Not habe ich immer jemanden, der sie betreuen kann.
nochmal meine Frage: Wie soll ich das Hundeleben finanzieren, wenn ich nicht arbeiten gehe? Sollen jetzt nur noch Rentner und Arbeitslose Hunde halten dürfen?
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Zitat
Was mit Aggression gemeint war wurde immer noch nicht verstanden hm?
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Nee anscheinend nicht. Meine Malidame kann das alles auch, OK am Futternapf steht sie lieber allein, aber wenns sie müsste, würde sie auch teilen. Sie kann ganz normal im Park spazieren gehen. Andere Menschen und Hunde sind kein Problem. Sie spielt mit denen zur Zeit sogar recht gern. Wen sie net mag, der wird ignoriert so gut es geht. Aber ne gescheit Aggression bei der Arbeit kann sie deshalb trotzdem machen. Das eine hat doch mit dem anderen nicht viel zu tun.
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Hab mal meine Mitschriften durchgeschaut... Das habe ich leider nur gefunden:
Der Hund lernt auch im Schlaf – allerdings nicht so wie wir es gerne hätten.
Der Schlafzyklus des Hundes beträgt 20-25 Minuten. Der des Menschen 80-100 Minuten beim ersten, ca. 50 min. beim zweiten Zyklus.
Hat der Hund Erfolg durch seine eigene geistige Leistung und kann danach 30 Minuten schlafen, dann kann er dies später besser abrufen.
Bei negativen Erlebnissen den Hund danach nicht schlafen lassen.
z.B. Beißerei am Hundeplatz
Den Hund nicht ins Auto packen und schlafen lassen. Sondern jetzt etwas positives machen, dann kann der Hund ins Auto.
Leider ohne Quellenangabe
sorry. -
Du hast zwar nicht mich gefragt, aber ich antworte trotzdem mal. Ich habs auf nem Seminar vom Gansloßer gelernt :) muss mal raussuchen mit welchen Studien er es belegt hat.
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Was hat denn alleine sein mit verdummen zu tun? Jeder Hund braucht eine Pause, diese bekommen meine hauptsächlich, wenn ich nicht zu Hause bin. An sonsten werden sie durch ihre Aufgaben gefordert und gefördert und verdummen garantiert nicht. Zu einem gescheiten lernprozess gehören auch immer Ruhephasen.