Beiträge von Cassiopeia88

    Von Entfernung als Problem wurde hier aber nicht gesprochen, sondern davon, dass mehrfach die Woche und für längere Zeit Gassigänger zu werden ein zu hoher Anspruch ist. Dazu wollte ich die Gegenseite erklären.

    dafür danke ich dir auch.

    Löst halt das Problem des Menschen nicht, der sich ans TH wendet und ganz klar andere Vorstellungen und Bedarfe hat.

    "Meine Familie und ich suchen einen Hund". "Toll, die Hunde werden gerade gefüttert, kommen Sie doch ab morgen drei Mal die Woche als Gassigeher wieder. Tschau!"

    Da wär ich raus. Und keinem ist geholfen.

    Als Interessent einmal unangemeldet auf der Matte zu stehen und davon abzusehen, weil einem der Ton bei diesem einen Erlebnis nicht gepasst hat... Auch da: Drehen wir es mal um: So weit war es dann wohl nicht her mit dem Wunsch, einen Hund zu nehmen. Anderenfalls hätte man nachgefragt und wäre drangeblieben.

    Ich hab damals artig angerufen. Wurde rüde abgewiesen, obwohl ich eigentlich nur fragen wollte, wann es denn günstig ist, mal vorbei zu kommen.

    Habe nen Tag später angerufen, in der Hoffnung, jemand anderen dran zu haben. Der Plan ging auf. Wurde nach Parametern gefragt, die passten der Frau nicht. Hund mit zur Arbeit nehmen? Ist ja fein, aber wenn man das nicht mehr kann wegen Jobwechsel, muss der Hund 10h alleine sein? Nee, geht nicht. Papp, aufgelegt.

    (und wozu gibt es denn die Öffnungszeiten, wenn nicht, um da aufzutauchen? Am Telefon sind die Leute immer chronisch hektisch, "kommen Se einfach vorbei und gucken", wurde mir letztens sogar gesagt, als ich fragen wollte, ob mein vermisstes Reptil bei denen aufgetaucht ist). Und dann kommt man vorbei zum Gucken und dann ist es auch wieder nicht recht. Da fragt man sich schon, welche Rolle man da spielen soll)

    Dabei wussten die nicht mal, was ich wo und wie lange arbeite.

    Ich habe bei unserem Tierheim schon geschaut, die wollen nur Spaziergänger, die mehrmals die Woche kommen und dann auch über einen längeren Zeitraum. Für mich sind das schon wieder zu viele Voraussetzungen und Ansprüche, die sie an mich stellen.

    Man muss sich eben auch darauf verlassen und das eintakten können. Ansonsten hat man einmal 20 Leute vor der Tür, die dann jetzt mal Bock hätten, mit einem Hund zu gehen und ansonsten niemanden. Das ist weder für die Tiere noch für die Mitarbeiter ein Gewinn. Im Gegenteil. Verlässlichkeit muss man ebenso mitbringen wie bei der Hundehaltung.

    ist bissl Offtopic, darauf zu antworten, aber ich könnte aus logistischen Gründen definitiv nicht bei uns im ansässigen Tierheim (30km) regelmäßig vorbeischauen und mit ein bis n Hunden spazieren gehen. Klar, 2-3 Mal zum Kennenlernen und Probieren, ok. Aber wochenlang und zu bestimmten Zeiten?

    Einen Hund halten kann ich jedoch ziemlich gut, der wohnt ja schließlich hier und ist in den Alltag integriert.

    Es ist imho auch eine Frage, was beim Besucher/Interessenten ankommt. Angeblafft zu werden: "Nö, jetzt nicht, die Hunde fressen gerade", ist nicht besonders einladend. Wenn man sagt: "Sorry, die Hunde bekommen gerade alle ihr Futter und dann wollen wir sie erstmal noch eine halbe Stunde in Ruhe lassen, kmmen Sie doch um XX Uhr wieder." ist das schon ein Unterschied. Und wenn die Leute dann wirklich wieder kommen oder fragen, wann es denn morgen besser passt, dann hat man immerhin schon mal einen Anhaltspunkt darauf, dass die Leute es wohl ernster meinen als "entweder jetzt sofort oder gar nicht".

    Wenn dein Hund noch immer kein Futter draußen nimmt, liegt das auch nicht an der Qualität oder Wertigkeit des Futters sondern am Stresspegel des Hundes.

    Ich nehme an, der ist dauerhaft zu hoch.

    Kommt der Hund zur Ruhe? Schläft er? Und ist der, wenns nach draußen geht, total angeknipst oder gehts soweit locker-gut, bis irgendein Reiz auftaucht?

    (=meine Hunde meiner favorisierten Rasse, die ich zudem züchte und somit verbreite, töten einen Menschen im öffentlichen Raum)

    Das wird mir erst jetzt so richtig bewusst: nehmen wir mal an, man kann sich wirklich gut erklären, warum sich die Hunde so krass erschreckt haben oder irgendwas, dass sie in eine Person zur Abwehr reinhacken. Schon das erscheint mir in dem beschriebenen Szenario echt unwahrscheinlich, aber nehmen wir mal an, es kommt so.

    Dann würde ich auch noch "verstehen", wenn einer der Hunde durchtickt und in einen Blutrausch gerät, aber: die anderen auch? Was stimmt denn mit denen nicht, dass die da alle drauf gehen und nicht wieder ablassen?

    Harter Tobak.

    Erst steht da recht ausführlich, welche Verletzungen wo zugefügt worden sind und was zum Tode geführt hat.

    Und dann muss man lesen, dass die Hunde ihre Halterin nur beschützt (wtf? Wovor denn?) hätten aus ihrer Sicht. Und die Hunde ja ganz lieb sind. Und sie ihr Kind jederzeit wieder inmitten von Hunden spielen lassen würde.

    Das allein schon spricht doch für ihre mangelnde Kompetenz in Sachen Hund (und Mitmenschen).

    Ich liebe meinen Hund und bin mir ebenso sicher, dass der nienicht meinen Kindern was tun würde. aber ich sorge dennoch dafür, dass ich Hund und Kinder im Blick bzw. ein Ohr drauf habe.

    Ich bin echt fassungslos.

    Ich finde den in den Antworten geäusserten Glauben etwas erstaunlich, dass eine HD-Auswertung etwas so eindeutig messbares und reproduzierbares wäre. Es gab mal einen Vergleichstest, wo dieselben Bilder von verschiedenen Experten in D, F und CH ausgewertet wurden, und da gab es durchaus auch Fälle, wo ein und dasselbe Bild von A bis C ausgewertet wurde - eine soo exakte Wissenschaft ist das nicht! Ich würde ein Elternteil mit C-Hüfte nicht von vornherein ausschliessen, wenn sonst alles passt und bereits gut ausgewertete Nachkommen da sind. Der Unterschied zwischen B und C kann wirklich haarfein sein.

    Interessant ist aber dennoch, dass die Züchterin einerseits ein Gutachten (C-Hüfte) in Zweifel zieht, sich aber mit genau denselben möglich-fehlerhaften Einschätzungen (A-Hüften der Nachkommen) rechtfertigt.

    Macht irgendwie den Eindruck, als würde sie es sich so drehen, wie es ihr passt.