Vieles kann klappen, es hängt halt aber vor allem davon ab, wie gut der Besitzer seiner Tiere diese lesen und reagieren kann.
Ich kenne im echten Leben einen kernig jagenden Bullmastiff (ja, der hat seine Rassebeschreibung nicht gelesen). Der kannte Wachteln, die auf dem Hof lebten und hätte die gern gegessen.
Irgendwann zogen Hühner ein. Die laufen frei rum und der Hund liegt mit denen auf der Wiese. Sein Essen ist sein Essen, ansonsten dürfen die Hühner machen, was sie möchten. Flattern, rennen, Geräusche - kein Thema.
ABER: da wussten die Besitzer auch genau, wie sie ihm erklären, dass eigene Tiere, die frei rum laufen auf dem Grundstück, nicht gejagt werden.
Das ist, was mit "im Ansatz" gemeint ist.
Hier wurde schön beschrieben, dass der Hund hätte JEDES MAL, wenn die ABSICHT KLAR war, hätte unterbrochen werden müssen. Dafür ist zweierlei nötig, nämlich:
- dass der Hund weiß, was ein Abbruch/Nein ist und
- der Mensch weiß, warum der Hund jetzt vom Sofa aufsteht.
Steht der Hund auf, weil er den Liegeplatz wechseln will? Dann muss man den nicht abbrechen. Aber steht er mit klarem Blick auf das Gehege und ggf. abschätzende Blicke auf den Menschen, von wegen: "wie schnell muss ich sein, um schneller zu sein?", auf, dann muss der Mensch agieren.
In diesem Fall waren ja beide Grundlagen nicht gegeben, scheint mir.
Ob das beim nächsten Mal besser gelänge?