Beiträge von staffy

    Coona
    Bei fremden Hunden wäre ich da sehr vorsichtig, wenn die abhauen stirbt man doch erst recht 1000 Tode !
    Grundsätzlich würd ich aber sagen, wie bei jedem Hund: Von der ersten Sekunde feste Regeln aufstellen, sehr geradlinig, dein Wort ist Gesetz, liebevoll, aber wie immer: konsequent.
    Ein Hund, der von Anfang an eine Führung hat, der weiß, daß Chefe meint, was er sagt, wird sich auch eher an dir orientieren und erst gar nicht nach Alternativen suchen. Beschäftige ihn, laß ihn nur in wirklich ablenkungsarmen Gegenden lose laufen und vor allem: Immer die Ruhe bewahren, je ruhiger und ernster ein Kommando gegeben wird, desto eher reagiert ein Hund drauf. Mit der größte Fehler ist das klassische, hektische, aufgeregte "Oh Gott, komm her, schnell, hier, ...." weil irgendwas am Horizont aufgetaucht ist. Jeder halbwegs intelligente Hund wird bei der Reaktion erstmal die Umgebung abscannen ;-)

    Ansonsten, abwarten, sehen wie es läuft & viel Spaß mit Hundi

    staffy

    Ach ja ... auch an der SL kann man wunderbar gemeinsam versteckte Sachen suchen ... teste mal, wenn du eher das Futter oder den Ball findest, spätestens beim dritten Mal läßt Hundi dich nicht mehr aus den Augen (aber laß ihn auch mal gewinnen) ;-)

    Das war weder ironisch, noch böse gemeint, sollte lediglich verdeutlichen, daß deine Einschätzung "der hört sehr gut" nichts mit wirklich hören zu tun hat. Es fehlt euch an Bestimmtheit und Konsequenz, klar findest du das in jedem 3. Beitrag hier, denn es ist das Hauptproblem der meisten Hundebesitzer .... nur sehen es die wenigsten ein ! ;-)

    Denk einfach mal darüber nach, wie verdammt konsequent dein Hund in seinem Verhalten ist und wie beharrlich er seinen Plan (bellen, kontrollieren) durchzieht. Mach es genau andersherum, setz das durch, was du willst, erkläre ihm, daß er nix zu melden hat und zieh das IMMER durch - mit Ruhe, aber zu 100%.

    Gruß, staffy

    Hi Blueeye,

    das, was du Beschützerinstinkt nennst, würde ich unerzogenes Verhalten nennen. Wenn sie wirklich gut hören würde, dann wäre es doch ein Klacks, den Hund zurück auf seinen Platz zu schicken !!
    Du willst doch der erste an der Türe sein und entscheiden, ob der Besuch erwünscht ist, oder nicht. Dann sag das deinem Hund, schick ihn konsequent weg von der Türe, laß ihn im Hintergrund abliegen. Solange er sich so kontrollierend und kläffend verhält, hat er da nix zu suchen.

    Im Grunde ganz einfach ... mußt nur erklären, was du gern hättest und selber konsequent sein - bei einem gut erzogenen Hund doch kein Problem ;-)

    Gruß, staffy

    In dem Alter würd ich auch noch zweimal füttern, meine erwachsenen Hunde bekommen nur noch abends ihr Futter, zwischendurch ab und zu mal was zum Kauen. Wie oft du deinen erwachsenen Hund später fütterst bleibt dir überlassen ...
    Es gibt nunmal verfressene und weniger verfressene Hunde. Vorteil der verfressenen, man kann sie gut mit Futter motivieren, dafür muß man ansonsten konsequenter sein, Betteln im Ansatz unterbinden, aufpassen, daß niemand ihnen was zusteckt, draussen mehr auf die "Staubsauger" achten, ... und nie auf den "Ich bin kurz vorm verhuuuungern"-Blick reinfallen.

    Wenn dein Hund gesund ist und gut aussieht (eher zu schlank als zu dick), dann bekommt sie genug und muß halt lernen, damit auszukommen. Bleib standhaft !!

    Kannst auch auf Rohfütterung umstellen, mit so nem Klumpen Pansen sind die länger beschäftigt, als mit ner Handvoll Trockenfutter. Oder fleischige Knochen, wenn sie es denn gewöhnt ist ...

    Gruß, staffy

    Zitat

    Entschuldigung an alle motivierten und engagierten kompetenten Tierheimmitarbeiter!


    Brauchste nicht, kein TH ist auch nur annähernd vergleichbar mit einem richtigen Zuhause. Auch wenn man da arbeitet, es zerreisst einem täglich das Herz ...

    Ruf im TH an, klär die auf ! Nicht nur, um die feige Lüge aufzuklären, sondern auch, weil der Hund (je nach Stadt) 4 Wochen nicht in die Vermittlung kommt und vor allem, weil man dann ein paar Infos über den Hund hat wie: Alter, Kinder, Katzen, etc. gewöhnt ... das erleichtert die Vermittlung. Im Idealfall werden sie gleich auf die schwarze Liste gesetzt, dann bekommen die vom TS nie wieder einen Hund.
    Ich hoffe, er findet schnell eine neue, kompetente Familie !

    Sehr verärgert, staffy

    Ich glaube, viele hier können dich verstehen, aber betrachte es anders:
    Deine Alexa mußte gehen und dieser wundervolle, nun leider frei gewordene Platz sollte nicht ungenutzt bleiben, sondern einem anderen Hund ein neues Zuhause geben ... so geht kein Hund umsonst .

    Gib dem Kleinen eine Chance, vergessen tut man seine Hunde nie, einen Ersatz gibt es nicht und vergleichen, das nun beim besten Willen nicht. Aber neu anfangen, mit einem anderen Hund der einen braucht, das sollte man ...

    :knuddel: Grüße, staffy

    Es geht alles und wir Frauen sind doch eh zäher !!

    Chicas erstes Kreuzband riss Sonntags, den OP-Termin hatten wir Freitags und Montags in dieser Woche hab ich meinen damaligen Lebensgefährten fristlos vor die Tür gesetzt ... das war eine meiner grausamsten Wochen ... 6 kg weniger in 7 Tagen (davon träumen andere ;-) ) !!

    Aber, im nach hinein muß ich sagen, Heulerei, Sorgen und Nervenzusammenbrüche hin oder her, dieses gemeinsame Schicksal hat uns wahnsinnig zusammengeschweißt. Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, wir können unsere Gedanken lesen :^^:

    Halt durch, du schaffst das. Wirst sehen, auch wenn der Anblick einem das Herz zerreisst, es geht wieder bergauf, alles wird gut :knuddel:

    Leidensgenössische Grüße, staffy

    Da ich meine beiden als Secondhandhunde mit (Jagd)Vergangenheit bekommen haben, waren sie anfangs mit der Schleppleine abgesichert (Betonung auf abgesichert, nicht festgehalten !).
    Bei mir wird es so gehandhabt, daß Wild nix dolles ist, das ist halt da, wird akzeptiert, aber nicht weiter beachtet. Ich mach da kein Trara draus, kein Megalob, gucken, dableiben, "Fein gemacht" und weiter ...
    Meine Hunde haben durch unglückliche Umstände beide schon getötet, Chica hat mir (leider) auch bewiesen, daß sie den perfekten Kehlbiß am Reh beherrscht, aber deshalb haben sie kein Blut geleckt, am nächsten Tag war alles beim alten.

    Wenn ich den Moment verpasse und einer, oder beide hinterhergehen, auf Rückruf aber zurückkommen, dann haben sie in meinen Augen eine tolle Leistung vollbracht, denn sie waren ja schon "im Geschehen" und dann gibts auch eine super Belohnung, die natürlich dem gebrachten "Opfer" entsprechen muß (Lauf, Zerrspiel, ... Action).

    Ich geh aber auch bewußt mit meinen beiden auf Wildwechseln durch den Wald und laß sie die Spuren verfolgen, genauso wie wir gemeinsam Mäuse jagen ... sie müssen nur akzeptieren, daß ich entscheide wann, was gejagt wird !

    Horrido, staffy :D

    Cool gehandelt, für den Anfang nicht schlecht :D

    Ich hab mit meinen trainiert, Wild anzuzeigen (geht nicht nur bei Vorstehhunden). Chica mußte anfangs bei Wild immer absitzen, dann wurde dem Viech hinterhergeschaut, bis 3 gezählt, gelobt und dann gings weiter. Irgendwann war das so verinnerlicht, daß sie sich automatisch bei Rehen hingesetzt hat. Mittlerweile kommt nur noch der Schulterblick "Ich habs gesehen, können wir direkt weiter ?"
    Bei Toby hab ich angefangen, ein Steh bis zum Abwinken zu üben. Sieht er etwas, muß ich zu Beginn natürlich schnell sein, um die Sekunde des Fixierens zu erwischen und ihm ein Steh zu sagen. In der selben Sekunde kommt das Lob (er steht ja) und wir gehen weiter.
    Mit der Variante den Hund nicht wegzurufen, sondern schon bewußt hinterherschauen zu dürfen habe ich die beste Erfahrung gemacht. Er soll ruhig sehen, warum es raschelt, aber nicht ohne Erlaubnis hinterherlaufen !!

    Wobei stehende, glotzende Rehe (diese suizidgefährdete Spezies der Gattung Bambi haben wir hier auch) nicht so schlimm sind, wie plötzlich aufspringende, wegrennende ...

    Gruß, staffy