Beiträge von staffy

    Chica liegt auf dem Balkon und sonnt sich (oder auf ihrer Couch und schläft), Toby liegt unten an der Haustüre und bewegt sich nicht vom Fleck bis ich wieder da bin !!

    Nix mit Action oder sonstigem ... nicht mal Knabbersachen werden gefressen, die saufen sogar erst, wenn ich zurück komme :???:

    Ich hab aber auch schon von Exemplaren gehört, die die komplette Wohnung auf links drehen :D

    Gruß, staffy

    Ich würde das vom Hund und der Situation abhängig machen !
    Rufst du deinen Hund wenn er vom Hasen abdreht oder in deine Richtung schaut und er kommt, dann loben, klar. Haut er aber ab, verselbständigt sich, ist ne Weile (egal ob 1 oder 5 Minuten) unterwegs und kommt irgendwann angetigert, ohne rufen, dann würde ich seine Anwesenheit (wenn überhaupt) kurz zur Kenntnis nehmen und meinen Weg weiter marschieren. Allerdings auch niemals länger ignorieren. Soziale Isolation ist mit die schlimmste Strafe für einen Hund, absolut "unhündisch" und für den Hund nicht nachzuvollziehen - somit NIE die geeignete Antwort auf eine Aktion vom Hund !

    Gruß, staffy

    Kastration heißt eigentlich auch nur, die Eierstöcke zu entfernen. In der Gebärmutter wird auch ein geringer Anteil des Östrogens gebildet, somit ist die OP kein ganz so gravierender Eingriff wie die vollständige Entferung und daraus folgende sofortige Einstellung der Hormonproduktion.

    Gruß, staffy

    Zitat

    Schleppleinentraining hat wie jede andere Methode auch seine Grenzen.


    Das SL-Training alleine ja, aber wer macht denn "nur" SL-Training ? Training und Erziehung bedeutet IMMER und STÄNDIG und nicht nur 30 min am Tag im Wald ! Wenn mein Hund mir den Mittelfinger zeigt und jagen geht, bekomm ich das nicht alleine mit der SL in den Griff, da gehört ein bisschen mehr zu.
    Und den Fall, wo der Hund "Leinenschlau" ist, das heißt für mich, der Hund durchschaut seinen inkonsequenten Halter, nimmt diesen nicht ernst. Wenn ich im Alltag entsprechend mit meinem Hund umgehe, dann nimmt er auch mein Nein im Wald ernst.

    Meine Meinung zum TT: Ich kenn es bestens, besitze selber eins (mein Ex-Lebensgefährte, Hundetrainer war begeisteter Anhänger - lang ists her), kenne Hunde, Halter, Trainer die damit gearbeitet haben und kann nur jedem davon abraten. Alle alltäglichen Probleme, angefangen von "Essen klauen" bis hin zum Jagen bekommt man mit Geduld, Konsequenz und einem guten Trainer an der Seite ohne Hilfsmittel in den Griff.
    Und ganz ehrlich: Wenn ich einen Superjäger habe, dann muß ich den nicht am Abend in wildreichem Gelände laufen lassen. Irgendwo hat jede Erziehung seine Grenzen. Wenn ich diesen Hund zu 80% lose laufen lassen kann, sollte ich damit vollkommen zufrieden sein und nicht mit allen Mitteln auf 100% trainieren. Schließlich besitzen wir als Laien Spezialisten, deren Fähigkeiten wir gar nicht wirklich gerecht werden können.

    Gruß, staffy

    Bevor dir hier irgend jemand einen Tipp geben kann, müßte man den Grund für sein Verhalten kennen !! Mit 4 Jahren dürfte er schon einiges erlebt haben, die meisten Verhaltensmuster sind gefestigt. Scheinbar waren diese Erfahrungen nicht besonders positiv, aber es kann sein, daß er im Haus mißhandelt wurde und deshalb extrem unsicher, ängstlich und dadurch nach vorne gehend reagiert. Oder er hat nie eine Rangfolge, keinen Status gehabt und hat sich in der Vergangenheit immer gegen alle durchgesetzt.

    Wie verhälst du dich dem Hund gegenüber ? Bist du immer gelassen, selbstsicher und ruhig ? Gibst du ihm das Kommando mit eindeutiger Körpersprache, ohne ihn zu bedrängen, aber mit eindeutiger Geste ? Geht der Hund nach vorne, oder reagiert er erst, wenn du näher kommst ?
    Wie ist sein sonstiges Verhalten im Haus, wo liegt er, wenn er die freie Wahl hat ?

    Da gibt es soviel zu beachten ... hat deine Hundeschule keinen kompetenten Trainer, der euch zuhause besuchen kann ? Nur, wenn man den Hund live sieht, kann man entsprechend richtig handeln.

    Und bitte, laß dich in keinster Weise auf ein "Kräftemessen" ein. Du bist kein Hund und dieses "auf die Seite legen" versteht er absolut nicht, im Gegenteil, du wirst dadurch nur unberechenbarer für ihn !

    Gruß, staffy

    Zum Thema Schmerz: Ein Hund, der sích auf der Jagd befindet, der hat ein anderes Schmerzempfinden als im "Normalzustand" ! Um einen richtig jagenden Hund "nur durch einen Stromschlag" zu stoppen bedarf es einer sehr hohen Stufe.

    Zitat

    Es passiert, er wird Leinenschlau!

    Dann hast du das SL-Training falsch aufgebaut, oder generell mißverstanden. Zum einen trainiere ich nicht mit der SL um dem Hund seine Grenze zu zeigen, sondern um ihn abzusichern und im Fall sofort korrigieren zu können. Parallel zum SL-Training muß ich eine ganze Menge mit dem Hund arbeiten und wenn jemand trotz aller Bemühungen keinen Erfolg hat, dann würde ich mir Gedanken machen, ob Hund und Halter ein wirklich ideales Gespann sind !!!

    Ein inkonsequenter, unsicherer Mensch wird seltens einen "Problemhund" vernünftig führen können. Da helfen auch keine Hilfsmittel mehr. Wer mit dem, was ihm gottgegeben ist, nicht in der Lage ist, seinen Hund umweltsicher und artgerecht zu führen, sollte sich andere Gedanken machen als die, welches Hilfsmittelchen er als nächstes ausprobiert.

    Ich kenne einige, die mit TT arbeiten und ebenso kenne ich Trainer, die sich den dadurch "verdorbenen", teils unberechenbar gefährlichen Hunden und deren resozialisierung widmen.

    Gruß, staffy

    Zitat

    Vielleicht habe ich wieder ein Brett vor dem Kopf, aber ist
    der EINSATZ von TT nicht verboten??


    Sicher !
    Es ist generell verboten einem Wirbeltier ohne Grund Schmerzen zuzufügen. Aber schau dich mal auf Hundeplätzen um, wer arbeitet wirklich ohne Gewalt ??

    Gruß, staffy - die überzeugt ist, daß man nur das braucht, was man immer bei sich hat !!

    Zitat

    dazu habe ich keine Lust. Ich halte es schlicht und einfach für Sinnlos. Mann darf mich jetzt auch ruhig faul nennen...


    ... ohne Kommentar :datz:

    Gruß, staffy

    Manche kann man halt nicht überzeugen, die sind wirklich lernresistent !

    Ich habe einige durch solchen Leichtsinn verursachte Unfälle gesehen, von verletzten Hunden bis hin zum durchgehenden Pferd und gestürztem Reiter.
    Wenn ich meinen Hund mitnehme, dann nur, wenn er perfekt hört. Dann kennt er auch ein Fuß rechts und links am Pferd, also geht er an der dem Fußgänger abgewandten Seite, oder bleibt abseits im Sitz, wenn uns jemand entgegen kommt. Alles andere ... :kopfwand:

    Ich versteh aber bis heute nicht (bezogen auf sehr viele Vereinstrottel hier bei mir) wo das Problem ist, mal eben vom Pferd abzusteigen !? Bleiben die Zossen nicht stehen beim Aufsitzen, sind die Reiter so ungelenk oder ist zufuß gehen einfach nur uncool ?

    Gruß, staffy - die kein Problem hat, mit Pferd & Hund an der Leine zu wandern

    Ganz einfache Antwort:
    Wenn Pferd und Hund so berechenbar und gut erzogen sind, warum soll ich dann den Hund überhaupt anleinen, dann müßte er doch auch perfekt lose am Pferd laufen.
    Wenn ers nicht ist ... dann ist es unverantwortlich ihn vom Pferd aus zu führen !!

    Gruß, staffy