Beiträge von staffy

    Coona
    Was glaubst du lernt und denkt der Hund dabei, wenn er hinter dir laufen muß ?
    Wo ist für dich der Unterschied zum Hund, der 2 m vor mir läuft und den ich immer im Auge habe und dem Hund, der hinter mir hertrabt ??

    Ziehen und Aufmerksamkeit haben nichts mit der Position des Hundes zu tun !

    Gruß, staffy

    Zitat

    Naja wir haben eigentlich keine Große Lust auf das gejammere wenn sie läufig ist ,


    Warum habt ihr euch dann einen Hund geholt ? Das gehört nunmal dazu, wenn man sich eine Hündin anschafft !! Sorry, aber da sträuben sich meine Nackenhaare. Ich kann verstehen, wenn ihr als Neulinge dem TA glaubt, der eine Kastration vorschlägt, aber mit der Begründung ...
    Nur, weil es zweimal im Jahr lästig werden könnte aus einem kerngesunden Hund ein Neutrum zu machen !? :schockiert:

    Warte doch erstmal ab, laß sie erwachsen werden und rauft euch zusammen. Wirst sehen, so dramatisch ist das gar nicht und die Kastration mit der Begründung als "Vorsorge", vergiß es einfach - die Nachteile überwiegen !

    Gruß, staffy

    Wenn er nach der Hand schnappt ein sofortiges, ruhiges, aber ernstes NEIN, PFUI, LASS ES, ... (was du willst), den Hund dabei direkt anschauen. Macht er weiter ein strenges HE etc. als letzte Warnung, danach folgt ein "Schnaugriff" der nix anderes ist, als die Schnauze zu packen und Hundchen von der Hand zu entfernen.
    Die ganze Aktion dauert keine 30 Sekunden und wichtig: Du mußt das genau so meinen ! Hört Welpi auf, zähle innerlich bis 3 und dann biste wieder freundlich, lieb und nett.

    Nicht nachtragend sein, nicht böse, nur konsequent und bestimmt. Schau dir einen Hund an, der von einem Welpen belästigt wird. Der hebt leicht die Lefzen, knurrt leise und danach folgt ein blitzschnelles, kurzes "Nur-ins-Maul-nehmen" oder anstubsen. Der Welpe zuckt zusammen (manche quietschen vollkommen übertrieben :D ) und sofort danach ist die Welt wieder in Ordnung.

    Vergiß die Zeitung und das auf den Rücken drehen ... sei konsequent und erklär dem Kleinen bereits im Ansatz, daß dieses Verhalten nicht ok ist.

    Gruß, staffy

    PS:: Ein guter Züchter bringt seinen Welpen schon vorher bei, nicht in Menschenhände zu beissen ! ;)

    Ich würd einen guten Freund(in), der/die jetzt ja gut vorbereitet ist dahin schicken und gezielt nach Eltern, etc. fragen
    Wenn ihr mehr herausfindet, dann könnt ihr eher was machen. Nur auf Verdacht wird die keiner überprüfen.

    Schön, daß es dir nicht egal ist :dafuer:

    Gruß, staffy

    Zitat

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann muß man das jetzt so umkonditionieren, dass man das Bällchen werfen er es aber nicht erreichen darf, richtig? Und dazu trainiert man das Abbruchkommando, oder?


    Noch schnell, kurz vor Feierabend :D

    Andersherum wäre es sinnvoll:
    Hund ins BLEIB, Ball werfen oder irgendwo ablegen, Hund dann hinterherschicken - sogenannte Steadyness / Impulskontrolle trainieren !!
    Der Hund soll lernen, trotz des Reizes liegen zu bleiben, erst auf Kommando suchen. Zudem muß er bei der Variante mit der Nase suchen, wird also bedeutend mehr gefordert, als beim monotonen Hinterherlaufen.

    Die Steigerung wäre (irgendwann später mal), den Hund auf dem Weg zum Ball ins Platz zu rufen.

    Abbruchkommando wäre ein NEIN in dem Moment, wo er eine unerwünschte Handlung ausführen will, wie z.B. zum Jogger rennen, die Katze jagen, etc. Das Kommando kommt sehr deutlich, kurz, ernst und kombiniert mit entsprechender Körpersprache (auf den Hund zu gebeugt, Blickkontakt, selbstbewußt, evtl. mit vorgestreckter (stopp) Hand).

    Gruß, staffy ... die jetzt mit den Hundis den Herbst genießen geht :-)

    Hast du mal versucht, ihnen Katzen als Tabu zu erklären ? Bewußt auf eine Katze zuzugehen und jegliches Interesse des Hundes mit einem deutlichen NEIN stoppen. Danach wie immer sofort ein Lob, falls ...das übliche.
    Ansonsten: Sicher bekommst du das über den Grundgehorsam in den Griff, aber es sind und bleiben Hunde. Zu 100% kannst du sie nicht kontrollieren, ein "Restrisiko" bleibt immer und irgendwann kommt die richtige Katze im falschen Moment und du stehst alleine auf weiter Flur ... :D

    Das ist so, das wird immer so sein und du bist nicht die Einzigste !!!

    Nimms nicht so tragisch, auch deine Hunde werden älter und ruhiger ;)

    Gruß, staffy

    Im Idealfall hälst du anfangs etwas Abstand, siehst die "Objekte" zuerst, kannst den Hund noch ruhig wegrufen und in gebührendem Abstand vorbei gehen. Wenn er bei Radlern/Joggern unsicher ist, dann laß ihn ruhig sitzen und sich umschauen.
    Wenn er aber wirklich hinterher will, kläfft und "positiv" aussieht, dann habt ihr ein kleines Jagdproblem !
    In dem Falle hieße das Training nicht nur SL, abrufen, ruhig bleiben - wobei ich ein deutliches Abbruchkommando nehmen würde !! - sondern auch alles andere, was da mitspielt ändern.

    Wie beschäftigt ihr den Hund sonst, was macht ihr mit ihm ? Typisch für dieses Verhalten ist das klassische Bällchen werfen. Dabei wird der Hund auf das Hinterherhetzen sich bewegender Objekte trainiert und die Joggerjagd ist nur eine Frage der Zeit.

    Wie ist euer Hund sonst drauf ? Eher ausgeglichen, schnell auf 180, unsicher, ... ??

    Vielleicht helfen dir die SL-Tipps auf meiner hp ein bisschen weiter !?

    Gruß, staffy

    Meine Hunde haben immer schon alles bekommen:
    Trofu auf Reisen, mal ne Dose wenn ich Medikamente unterschmuggeln muß, Rohfutter sofern zur Verfügung (und ich daran gedacht habe, was aus dem Eisfach zu nehmen ;) ). Dazu Knochen, Hundekekse, Schweineohren und manchmal ein Leberwurstbrot :D

    Sie sind schlank, fit, gesund und haben mit Sicherheit keine Versorgungsmängel.

    Gruß, staffy - die mäkeliger ist als ihre Hunde :/

    Ich denke, beim DSH spielt die Vereinsarbeit eine enorme Rolle ! Viele (nicht alle, ich weiß) Vereine arbeiten nach alten (?), seltsamen Methoden. Die Hunde dürfen nicht spielen, auf dem Platz wird einzeln gearbeitet, gewartet wird in der Box, ... das fördert nicht gerade das Sozialverhalten. Zudem einige "Gebrauchshundebesitzer" stolz auf dieses Verhalten sind, begünstigt durch den Schutztrieb und die leider mittlerweile angezüchtete Unsicherheit.

    Aber wissenschaftlich ist ein ganz anderer Hund auf Platz 1 der aggressivsten Hunde:

    Der Westhighlandterrier ! :D

    Gruß, staffy