Letzteres wäre für mich aber das genau richtige !
Wir leben ja nu nich mehr in der Wildnis, wo man Reviere bildet, hundgerecht kommuniziert, weder treffen wir immer auf "normal" sozialisierte Hunde.
Ich würde meinen Hund bei Begegnungen mit fremden Hunden generell zu mir rufen, ihn abseits der anderen in meinem Schatten daran vorbeilaufen lassen und ihn vor die Wahl stellen: Bei mir bleiben, oder gucken gehen. Bleibt er bei mir, dann heißt das zu 100%, daß an mir kein anderer Hund vorbei kommt.
Bei mir sieht das so aus, daß ich einen Bogen laufe oder bei freilaufenden Hunden stehen bleibe, meine Hunde hinter mir und den anderen Halter bitte, seinen zu sich zu rufen.
Kommt mir der andere friedlich entgegen, kenne ich ihn schon, dann frag ich meine Hunde, ob sie hin WOLLEN. Aber ich geb ihnen die Möglichkeit, dem Kontakt aus dem Weg zu gehen.
Habe ich sie bei mir und ein fremder kommt, dann wird er (sofern der Halter nicht reagiert) verbal, körperlich oder wenn nötig mit nem dezenten, aber wirkungsvollen Klatscher des Leinenendes abgewehrt.
Gerade, wenn dein Hund das klassische Opfer ist, dann würde ich ihm diese Sicherheit geben !
Abgesehen davon habe ich meine Hunde bei Begegnungen gerne in meiner Nähe. Egal was passiert, so kann ich rechtzeitig eingreifen.
Gruß, staffy