Sicherlich muß ich meine Art & Weise zu trainieren den Möglichkeiten meines Hundes anpassen, aber letztendes gilt doch überall das Gleiche.
Natürlich reiße ich meinen Hund nicht brutal zurück, wenn er geistig abwesend ist. Da laß ich ihn je nachdem zu Ende glotzen, sprech ihn dann an und geh weiter. Beim jungen Hund bin ich nachsichtiger, als beim Profi, aber für alle gilt das gleiche Gesetz.
Ich glaube ein Grundproblem hier ist, daß manch einer nur nach dem Zuckerbrot oder Peitsche Prinzip denkt.
Das Problem, daß die meisten Hunde nicht vernünftig an der Leine gehen ist rein menschlich. Man bringt es den Hunden nicht verständlich bei und bleibt nie konsequent dabei. Es gibt zig Sachen die jeder Hund perfekt beherrscht. Sei es das „nichts vom Tisch klauen“, Tabu-Möbel, nicht alleine aus dem Auto springen, ... alles, was dem Mensch persönlich wichtig ist, oder dem Hund gefährlich werden könnte, das, wo wir selber konsequent sind, das beherrschen diese Fellnasen perfekt. Da denkt auch keiner großartig darüber nach, ob das „Pfuiiiiii Auuuuuussss!!“ nicht vielleicht zu heftig war, ob man nicht doch hätte das ganze anderherum, positiv bestärkend, .... egal, es funktioniert, der Hund sieht entspannt aus,es hat funktioniert, also war es richtig.
Kommt so ein (genauso banales) Problem wie die Leinenführigkeit, dann wird man 1. nachlässiger (weil sich nämlich der HF ebenso wenig konsequent und permanent konzentriert, wie er es vom Hund erwartet) und 2. arbeitet man ja an der Erziehung, da muß man sich Gedanken über das Konzept machen !!
Benutzt doch euren normalen Menschenverstand. Erklärt dem Hund, was er soll und was nicht. Bleibt er bei euch ist die Welt in Ordnung, spazieren macht Spaß und Frauchen ist fröhlich. Hat ers kapiert und hält sich nicht dran, dann kommt ne klare Ansage. Angefangen bei nem harmlosen „Hey“ zur Erinnerung bis hin zum (bei mir) „YESSESS, is gut jetzt !!??“ und dann ist aber auch gut !!
Machts euch nicht immer so schwer ! ;-)
Gruß, staffy