Beiträge von staffy

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    da kommt man schon mal ins grübeln, ob man es wirklich richtig macht.

    Moin Marion,

    das hört sich doch alles schon gut an, die Vorgehensweise würd ich auch so empfehlen und Geduld ... die braucht man nunmal.

    Den Hund vor Augen könnte man mit Sicherheit bessere Tipps geben, so bleiben eigentlich nur die „üblichen Empfehlungen“. Was ich aber immer sehr hilfreich finde ist, einen kompetenten Menschen (ob Trainer oder erfahrener HH, egal) mitzunehmen, der einem seine kleinen Fehler und Mißverständnisse erklärt – die wir ja alle machen ;-)

    Gerade bei so einem unsicheren Kandidaten brauchts ganz klare Regeln im Zusammenleben. Eindeutige Anweisungen, immer gleich, verständliche Kommandos, ein fester Halt, wo er sich dran orientieren kann.
    Grundkommandos üben, damit er bald frei laufen kann, UO um ihn kontrollieren und abrufen zu können ... macht ihr ja alles schon.

    Genauso wichtig (wenn nicht noch wichtiger) finde ich den Part, dem Hund wieder Vertrauen zu vermitteln. Nur ein unsicherer Hund, der sich selbst nicht mehr kontrollieren kann, „den Kopf verliert“, reagiert derart panisch.
    Ich würde viel mit ihm arbeiten, kleine Schritte, ihm immer Erfolge verschaffen, ihn aufbauend loben. Dieses Training, ob Apportieren, Sucharbeit, Klettern, ... sollte ein Mix aus körperlicher und geistiger Anstrengung sein.
    Du hast doch zwei Hunde, oder ?? Kannst du beide mit einbeziehen ? Also einen ablegen und zuschauen lassen und mit dem anderen arbeiten ? Das baut Hunde enorm auf und gleicheitig lernen sie sich zurückzunehmen, abzuwarten, geduldig zu sein.
    Ganz banales Beispiel, welches auch das „wir als Team“ stärkt:
    Ein Hund liegt ab, der zweite wird mit hochdramatischer Konzentration über einen Holzstapel gelotst (ist ja wahnsinnig gefährlich und schwer), muß kurz oben verharren und darf dann vorsichtig runter – am Boden angekommen lobst du, als wenn er dein Leben gerettet hätte ... es gibt keinen Hund, der dabei nicht mind. 10 cm wächst !!

    Zudem wie ja bereits von dir gemacht ein ruhiger, gelassener Umgang, Sicherheit vermitteln, dem Hund Abstand und ausweichen ermöglichen, immer im Wohlfühlbereich bleiben und wenns mal nicht anders geht, Augen zu und durch.

    Ich denke mit weiterhin Geduld und deinem Training wird das ein ganz toller Kerl werden, um den dich irgendwann manch einer beneidet.

    Gruß, staffy

    Wir reden aneinander vorbei ! :roll:

    Ich meine, wie du mit dem Hund umgehst.
    Fragt er dich, wenn er nicht weiter weiß ?
    Wartet er auf eine Entscheidung von dir, kommt er zu dir, wenn ihm etwas unheimlich ist ?
    Läuft er bei "seltsamen Objekten" lieber einen Bogen, oder sucht er bei dir Schutz ?
    Wie kommuniziert ihr ?
    Wie reagierst du, wenn er Angst bekommt / unsicher wird ?
    Was machst du mit ihm, um ihm selbstbestätigung zu geben ?
    Habt ihr ein gemeinsames Hobby (wie z.B. Apportieren, .. ) ??

    Wenn er so unsicher ist, dann braucht er ein paar positive Erlebnisse, ein freudiges, mit ihm arbeitendes Frauchen, etwas Beziehungs- und Vertrauensarbeit !

    Sind meine Fragen jetzt verständlicher ?

    Gruß, staffy

    Da könnte ich jetzt Seiten zu schreiben, bzw erstmal 2 Seiten nur mit Fragen :D

    Hm, geht dein Hund jetzt nur bei dem Nachbarhund in die Leine oder auch bei anderen ? Wie verhält er sich lose ? Kennt er den Hund nur durch den Zaun ? Weißt du, warum er so reagiert ?

    Grundsätzlich würd ich mich (etappenweise) an den Zaun ranarbeiten. Dinge, die im Spaß machen und die er bewältigen kann in der Nähe des anderen Hundes üben.
    Den gesunden Mix aus: Lass ihn in Ruhe, der interessiert uns nicht, das hast du nicht nötig.
    Ich würd ihn nicht in die Leine gehen lassen, vorher reagieren, die Situation vermeiden. Wenns eskalliert, dann versuchen ruhig zu bleiben und ihn bestimmt wegzuholen.

    Gibts jetzt ein gemeinsames Hobby, arbeitet ihr was bestimmtes, was liebt er besonders ? Anders ausgedrückt: Inwieweit arbeitest du jetzt an seinem Selbstbewußtsein, baust ihn auf, trainierst an seiner Selbstbeherrschung ?

    ...

    Gruß, staffy

    Huhu,
    seit letztem Jahr sind wir auch unter die Wohnmobilisten gegangen und haben schon über 10.000 km abgerissen :D

    Bisher haben wir einen einzigen Campingplatz gehabt, wo Hunde nicht erlaubt waren, ansonsten gabs nur positive Resonanz.
    In Deutschland darfst du auf allen öffentlichen Parkplätzen übernachten, ausser es ist ausdrücklich verboten. Wenn nötig fahren wir auch Stellplätze an, die sind unkonventioneller, günstiger, offener (kein Slalom durch Zelte und Wohnwagen bis Hunde mal das Bein heben darf) und man kann beim Frühstück "WoMis gucken". :roll:

    Empfehlen kann ich sonst den ADAC, da gibts alles an Unterlagen was man braucht und wenn da mit Hund angegeben ist, dann stimmt das zu 99,9 %.

    Wo wollt ihr denn hin ?

    Gruß, staffy - begeistert von der Art Urlaub zu machen

    Die übliche Vorabfragen:
    Wielange hast du den Hund ?
    Bist du seine Bezugsperson ?
    Wie sieht euer Alltag aus ?
    Was/wie beschäftigst du den Hund - bezogen auf Vertrauen, Selbstbewußtsein, Sicherheit ?

    Gruß, staffy

    Zitat

    Wo sind denn hier die ganzen HH, die ihre Hunde bei Passantenbegegnungen nicht zu sich rufen?
    Denen begegne ich nämlich, wenn ich mal ohne Hunde unterwegs bin, zu 90%... :D


    Fahr doch mal inkognito zu nem Forumstreffen ... ;)

    Gruß, staffy

    Zitat

    @ staffy
    Ich als Halter habe das Vorrecht dem Hund gegenüber = ich gebeb den Weg vor.
    Ich schränke Hundi damit ein und erlange somit seine Aufmerksamkeit. So steht es sinnmäßig drin.


    Soviel zum Script, danke.
    Glaubst du das und siehst du da einen Sinn drin ??

    Gruß, staffy