Beiträge von staffy

    Ich würd da auch diesen ganzen Schnick-Schnack mit Leckerli, Ablenkung, etc. vergessen.
    Lenk ihn nicht um euer Problem drumherum, sondern geh es an und sag ihm klipp und klar, daß du sein Verhalten nicht duldest !

    Wenn der Zweite artig weiterläuft, wunderbar. Sag der Nervensäge rechtzeitig und eindeutig NEIN, halt ihn leinentechnisch bei dir und geh - Hunde alle nicht beachtend - weiter deines Weges.

    Idealerweise natürlich erstmal ohne den zweiten Hund zu üben ... geht aber auch mit Beiden.

    Gruß, staffy

    Zitat

    Wenn jemand noch Ideen hat, wie man das Ganze variieren kann oder wenn ihr eure Erfahrungen berichten wollte, dann nur zu! Freue mich darüber.


    Ich nehm ja nie Futterdummys, daher hab ich denn auch mal 2 oder 3 bei der Arbeit ...
    Wenn ich den Hund zu dem ersten schicke und suchen lasse, werfe ich unauffällig den Zweiten hinter mir ins Gebüsch. Dies sieht der Hund nicht und wenn ich ihn dann anschließend in die Richtung schicke, dann muß er sich auf meine Hilfe verlassen und ist begeistert, daß Frauchen weiß, wo Dummys rumliegen ;-)

    Sicher kannst du so arbeiten, daß sie vorsitzen soll. Witziger ist aber, den Hund überlegen zu lassen, wie er da dran kommt. Ich möchte, daß meine dann zu mir kommen und nach Hilfe fragen ... da muß er nämlich ein wenig mehr nachdenken und ich nicht meinen Hund sehen können.

    Gruß, staffy

    Bei Hundebissen (und auch Katzen) würde ich immer ein Antibiotikum nehmen. Hundespeichel enthält soviele Keime, die für den Menschen gefährlich werden können - daher werden Verletzungen auch nur im Notfall genäht, normal läßt man die offen.

    Ich habs einmal nicht genommen (weder Notaufnahme noch Hausarzt habens verschrieben und ich hab damals nich dran gedacht) und es wurde ziemlich böse ... habs dann mit A. aber in den Griff bekommen. Heute nehm ichs lieber einmal zuviel, als nochmal sowas zu erleben.

    Wie extrem jetzt deine Wunde ist und was das Beste für dich ist ... das wird dir nur ein Arzt vor Ort sagen können.

    Gute Besserung & Gruß
    staffy

    Alrozo
    hast du deinen Welpen, bevor du ihn geholt hast, mehrmals besucht ? Warst du selber auf der Pflegestelle, hast die Mutter und die Pflegefamilie kennengelernt ?
    Hast du jemand vom Verein mal auf deine Probleme angesprochen ?
    Gehst du mit deinem Kleinen in eine Welpengruppe ?
    Ist es dein erster Hund - vielleicht stimmt auch einfach eure Kommunikation nicht ! Für den Welpen hat sich alles um 180 Grad gedreht, Mutter + Geschwister weg, neues Umfeld, neue Bezugsperson ... die laufen nicht automatisch jedem nach !
    Was für eine Rasse ist dein Welpe, bzw. was für ein Mix ?
    Kennst du die Mutter ? Sie hat enormen Einfluß auf das Verhalten der Welpen. Wenn sie den Menschen sehr scheu gegenübertritt, dann werden auch die Welpen eher schüchtern, dann hat es die Pflegestelle schon schwer.

    Hinzu kommt, daß Pflegestellen ehrenamtlich arbeiten, ihr möglichstes tun, aber seltenst perfekten Hundekenner und somit die professionelsten "Welpenaufzieher" sind.

    Tierschutzhunde sind (fast) immer anders, als Welpen von GUTEN Züchtern.

    Gruß, staffy

    Zitat


    Ich bitte darum !


    Dank zurück, denn wenn nicht ab und zu jemand wie du dabei wäre, der fragt, neugierig ist, Ratschläge annimmt, Kritik verträgt und das Leben mit Humor nimmt, dann hätte manch einer hier (schreibende nicht ausgenommen) schon lange die Lust am antworten verloren ! ;)

    Ich wünsch euch beiden viel Spaß beim "neuen" Training

    staffy

    Ja, ich erinnere mich und ich find nicht nur dein Feedback, sondern auch deinen Erfolg Klasse !
    :respekt: daß du was geändert und geschafft hast !

    Gruß, staffy

    Und, ganz wichtig, eure Handynr. (mit +49) sichtbar am Hund deponieren !

    In DK gibt es keine TH, der Hund wird gewöhnlich bei der Polizei oder ehrenamtlichen verwahrt. Man versucht den Besitzer ausfindig zu machen, aber es ist gesetzlich so geregelt, daß Hunde, sollte sich der Besitzer nicht finden lassen (genauen Zeitraum weiß ich nicht) eingeschläfert werden dürfen.

    Muß nicht, aber sicher ist sicher !!

    Gruß, staffy - ab 20.Juli auch in DK

    Zitat


    staffy ,
    anhand der markierten Passagen , gehe ich davon aus , daß der Hund gejagt hat um zu überleben.


    Würd ich mal nicht so sagen !!
    Die meisten Südhunde, die sich wirklich durch jagen über Wasser halten, die leben in den Wäldern und meiden die Menschen. Dieser hier ist menschenfreundlich, also vermutlich eher einer, der auf die Straße geschmissen wurde und sich mit Betteln und Abfällen durchgeschlagen hat.

    Die wenigsten gehen jagen um zu überleben !

    Nur, da er in jungen Jahren auf der Straße war, Jagdhund ist, und logischer Weise null erzogen ist, durfte er bisher nach Herzenslust hinter allem herjagen ... das gilt es mit konsequenter Erziehung und guter Beziehung in den Griff zu bekommen.

    Das kann relativ easy sein, aber auch eine langwierige Geduldsprobe - ohne Hund und Halter zu kennen, kann man das kaum sagen.

    Übrigens wage ich zu behaupten, daß 95% unserer jagenden Hunde nicht jagen, weil sie "müssen", sondern weil sie schlichtweg nicht erzogen sind ! ;)

    Gruß, staffy