Beiträge von staffy

    Yepp, ich finde auch, der hat sich wahnsinnig verändert (nicht nur der Oberschenkeldurchmesser !!).
    Vom anfangs unsicheren Mitläufer ist aus ihm ein selbstbewußter, kleiner Kerl geworden, unerschrocken und mutig, dabei aber immer freundlich.

    Vieles spielt sich immer mehr ein, aber nächste Woche Freitag, da muß er irgendwo hin ... gibts hier keinen, der gerne 14 Tage Dogsitten möchte ?? :roll:

    Grüßle, staffy

    Hat er vor 3 Wochen noch ganz doof geschaut, wenn meine zwei Alten Mäuse gesucht haben, so hat er innerhalb kürzester Zeit gelernt worum es geht und macht den beiden "Schnecken" noch was vor :D

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    Wie es ihm geht .. ich denke das hier sagt alles

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    Grüße, staffy & Viecher

    Zitat

    Gut nun muss ich dazu sagen, dass ich einen Altdeutschen Hütehund habe- sehr arbeitswillig und fordernd.


    Hm ... wenn der jetzt noch an Vieh arbeiten würde, hätte das Rind im Visier, soll er dich dann anschauen, um auf dein Komando zu warten ??
    Aufmerksamkeit hat NIX mit anschauen zu tun ... wieviele Menschen schauen dich beim Reden an und hören dir überhaupt nicht zu !!??

    Gruß, staffy - die manchmal glaubt, das sieht beim Schreiben und Lesen nicht anders aus :D

    Zitat

    Also wann genau darf ich das leckerli geben, wann sollte ein NEIN kommen???


    NEIN immer dann, wenn er im Begriff ist, ein unerwünschtes Verhalten zu zeigen – ob es dabei um dein Abendessen, den „Drecksköter“ auf der Couch oder das Reh geht ... egal, Nein ist Nein und das sollte er akzeptieren !

    Die Frage ist, was DU willst, was der Hund lernen soll und wie clever der Kerl ist !!

    Fakt ist, dein Terrier (und die sind ja nunmal anders :D) trabt mit dem „mir gehört die Welt“ Gehabe an anderen Rüden vorbei. Nix ungewöhnliches und auch nicht dramatisch. Was möchtest du nun ? Soll dein Hund die anderen wahrnehmen, hinschauen, sich ein bisschen größer machen, selbstbewußt daher traben, ABER mehr nicht, sondern bedenken, daß du es nicht duldest, daß er andere angiftet, provoziert oder sich in die Leine hängt ?

    Dann würde ich jegliches Gebaren, was MIR zu weit geht, mit einem „Lass es“ kommentieren. Je früher man selber reagiert, desto ruhiger kann man einwirken. Bei mir sähe das so aus (hab ja grad nen Halbstarken zum Üben hier !!), daß ich, sobald er in die Leine will, zum Kläffen ansetzt, mein „Lass sein“ anbringe, stoppt er nicht, kommt ein HE und wenn er trotzdem das Ende der Leine ungebremst erreichen würde, dann kommt vorher ein CUT – sprich Leinenruck, der ne hundertstel Sekunde später ja seinerseits erfolgt wäre, allerdings bedeutend heftiger – und ich gehe dermaßen ignorant, keinen der Hunde beachtend, meines Weges.
    Orientiert er sich wieder an mir, merke ich, daß er wirklich bei mir ist, dann wird er auch belohnt, „darf“ zu mir kommen und wird kurz geknuddelt.
    Beim nächsten mal stoppt er schon beim HE, irgendwann beim „Lass“ und im Endeffekt kommt der Blick zu mir und gut ist ...

    Viele lenken mit Futter ab, vermeiden so den Konflikt. Ich möchte aber keinen Hund, der nur an Futter denkt. Man kennt das doch: Irgendwas erscheint im Blickfeld, Hund kläfft los, wird gerufen, kommt angeschossen, wird mit Futter belohnt und kaum geschluckt geht die Kläfferei weiter.
    Womit der Hund die Futtergabe wirklich verbindet, wo er geistig war in dem Moment, das weiß keiner. Sag ich ihm aber deutlich, daß er dieses Verhalten unterlassen soll, gehe dann aus der Situation so weit raus, daß er wieder bei mir ist, dann lobe ich, aber somit zielgenau das an mir orientieren und ruhige Verhalten.

    ICH möchte einen Hund, den ich durch meine Persönlichkeit, durch meine Stimme, Körpersprache und Ausstrahlung führe, der sich an mir orientiert, sich an mich bindet, gerne bei mir ist und somit auch meine Regeln akzeptiert. Keinen, der mein Futter oder den Ball anhimmelt und der sich ohne derartige „Hilfsmittel“ überhaupt nicht für mich interessiert.
    Sicherlich ist Futter oder Spielzeug als Motivation in manchen Bereichen sinnvoll, vereinfachend. Aber die Basics, die sollten aufgrund der Kommunikation funktionieren.

    Das ist MEIN Standpunkt.

    Gruß, staffy

    Das, was du beschreibst, hat nichts mit Aufmerksamkeit zu tun !!
    Der Hund glotzt dich an, weil er das Leckerli haben will ....

    Ein wirklich aufmerksamer Hund achtet auf dich, hat immer ein Ohr oder Auge auf dich, dabei braucht er dich nicht anschauen !

    Aufmerksam sein heißt, eine gute Beziehung zu haben, sich an seinem Menschen zu orientieren. Dafür muß der Alltag, der kpl Umgang mit dem Hund stimmen, da reicht es nicht, Futter in die Hand zu nehmen (ausser man will einen dem Futter gegenüber aufmerksamen Hund ;-) ). Und ein Hund, der dich anschaut, kann gedanklich gaaanz weit weg sein.

    Gruß, staffy

    Wieso MUSS der Hund ein Spielzeug haben ??

    Sei froh, daß sie nicht auf Gegenstände fixiert ist, weder ein Balljunkie, noch ein "ewig das Stofftier herumtragender" Hund ist. Es gibt mit Sicherheit zig andere Möglichkeiten, wie ihr zwei euch beschäftigen könnt ... reduzier einen glücklichen Hund bitte nicht auf einen, der Spielzeug besitzt.

    Gruß, staffy

    Zitat

    ansonsten hab ich das erblicken des anderen hundes gelobt und wegen dem lob hat er sich dann zu mir umgedreht, wurde dafür nochmal doll gelobt und bekam nen leckerli. mit dem leckerli hab ich ihn gleichzeitig in eine etwas andere richtung gelenkt und bin dann zügig mit ihm weitergegangen...


    Warum ?? Das irgendwo ein Hund auftaucht, ist doch die normalste Sache der Welt ! Loben kannst/sollst du, wenn er geistig bei dir bleibt, dir kommentarlos folgt. Weißt du, wo er gedanklich war ?
    Wie oft sieht man Hunde, die sich aufbauen, innerlich auf 180 sind, sich aber so richtig demonstrativ zu Frauchen drehen ... es gibt ja Futter ... und trotzdem schielen sie mit einem Auge zu dem anderen hin.
    Perfekt falsch erzogen ...

    Zitat

    War mir nur nicht sicher wie das ist, wenn der Hund andere fixiert ob man da lieber positiv verstärkt ...


    Hinschauen darf und soll er ja. Ein Hund muß die Umwelt wahr nehmen, auch einen fremden Hund im Auge behalten dürfen, beobachten. Aber allein der Gedanke, ihn anzugehen, zu fixieren, etc. das ist genau das, was wir nicht wollen. Da sollte dann rechtzeitig ein "Lass es" meinerseits kommen.

    Gruß, staffy (alias shoppy ;) )

    Zitat

    wie zeigt man das klipp und klar OHNE LEINENRUCK?


    Was macht denn der Hund, wenn er auf den anderen zuschießt ????
    Definiere Leinenruck !
    Du sollst ja nicht so an der Leine reissen, daß er im hohen Bogen zu dir geflogen kommt ... lediglich eine (je nach Hund) dezente Erinnerung, wo wir langgehen.

    Und mal ehrlich: Alle, die sich immer so über den bösen Leinenruck aufregen sind doch genau die, welche bei jeglicher Eskalation sinnlos am Hund herumzerren - oder läßt du rechtzeitig los, bevor dein Hund in die Leine rennt ??

    Dann doch lieber gezielt, in Maßen, ein/zweimal klar und deutlich ne Ansage und das Thema ist erledigt (sofern der Hund einen Ernst nimmt - anderes Thema). Viel sinnvoller, als ewig solche Situationen meiden und den Hund mit irgendwas ablenken.

    Gruß, staffy

    Ich bau es rückwärts auf:
    Erst versteck ichs so, daß Hundi es sieht und nicht dran kommt. Da der Hund es haben will, aber nicht kann, muß er ja irgendwas machen. Sitzt/steht er nur da und glotzt, mach ich dasselbe :roll:
    Irgendwann (ansonsten kommt nochmal ne Aufforderung zum Suchen und Bringen) versucht der Hund was Neues, bellt oder läuft auf mich zu. In der Sekunde gehe ich ihm einen Schritt entgegen. Verharrt der Hund wieder, bleibe ich auch stehen ... so zieht sich das Ganze bei den ersten Malen etwas hin, aber man merkt mehr und mehr, wie der Hund die Kommunikation sucht.

    Das ging nicht nur bei Lassie, das kann jeder Hund. Mußt ein bisschen testen und variieren. Jeder kennt doch den Hund, der wedelnd in die Küche kommt und dann zur Terrassentüre läuft - ist nix anderes !

    Nur kannste sowas nachher über Distanzen aufbauen. Die Königsklasse ist dann der Bringselverweiser, eine Mantrailer, der ein Holz am Halsband hat. Findet er die vermisste Person, nimmt er das Holz ins Maul, läuft zurück, meldet mit diesem Apportel, daß er fündig wurde und führt die Helfer dann zum Opfer !! Das ist dann richtig Arbeit, aber auch klasse Hunde.

    Gruß, staffy