Beiträge von staffy

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    Wie haltet ihr eure Hunde in der Wohnung munter ohne jedoch Ärger mit den Nachbarn zu bekommen :???:

    Spaß und Action gibts draussen, da halten wir uns auch oft genug auf ! Warum willste sie überhaupt drinnen bespaßen ? In dem Alter muß die nicht rundumdieuhr Action haben.

    Wenn sie heut den ersten Tag bei euch ist, dann werden die nächsten Tage anstrengend genug für sie sein. Umgebung erkunden, Regeln lernen, ....

    Und wenn dann wirklich mal langeweile herrscht, dann versteck ihr Sachen, das geht auch leise ;-)

    Gruß, staffy

    Warum machst du nicht Podenco-typisch Fährten- und Apportierarbeit mit ihr ? Auch Mantrailing würde sich anbieten !

    Rennbahn würde ich nur machen, wenn der Hund ein solcher Extremjäger ist, daß du ihn eh niemals ableinen kannst. Ansonsten förderst du nur den Hetztrieb - vollkommen ungeeignet für einen alltagstauglichen Hund.

    Was für eine Rasse(n) stecken denn mit drin, welche Vorlieben zeigt der Hund ??

    Gruß, staffy

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    Außerdem fängt sie nach einem Moment wieder an. Wir loben die ruhigen Momente, ist ja klar.


    Bis du dir sicher, daß sie das Lob zu 100% mit dem ruhig sein verbindet ?? Wenn sie nämlich kurz die Klappe hält, den anderen Hund aber noch fixiert, innerlich knurrt und du lobst dann ... Warte lieber ab, bis sie wirklich ruhig bleibt, dich anschaut - das geht auch im Rückspiegel - und lob dann !!

    Deiner Beschreibung nach ist Ivy ein sehr unsicherer Hund. Ein erstarren würde ich da sehr ernst nehmen, aus Hundesicht läßt du sie nämlich einfach stehen und gehst weiter.

    Nimm sie zu dir, leine sie an, wenn nötig, vermittle ihr Sicherheit, sprich mit ihr, lobe sie für die kleinste Entspannung und Aufmerksamkeit. Ihr darf NIE etwas in deiner Nähe passieren, fremde Hunde schirmst DU ab.

    Momentan verläßt sie sich Null auf dich, versucht lieber zu flüchten und allem aus dem Weg zu gehen. Das mußt du ändern, dein Hund muß zu dir kommen können und Sicherheit bekommen ...

    Hier bietet sich die Leine als Sicherheit förmlich an. Richtig eingesetzt, wird der Hund - sobald er angeleint ist - entspannt mittraben und deine Entscheidungen akzeptieren. Ein Hund, der erstarrt, der hat wirklich Angst, ist handlungsunfähig und daran sollte man schleunigst arbeiten !!

    Gruß, staffy

    Gibt es (in Europa) denn noch ein Land, das einen solchen Hype um ein Haustier macht ??
    Hier gibt es nicht nur eigene Gesetze für Hunde, sondern auch immens viel Drumherum ! Ich schätze unsere Hunde sind flächendeckend medizinisch besser versorgt als manch Bundesbürger, die HuFuIndustrie und Zubehörfirmen verdienen sich ne goldene Nase, der VDH setzt Millionen um, Hundeschulen schiessen wie Pilze aus dem Boden ...

    ... dabei geht es "nur" um ein Haustier !!

    Ich finde, der Hund hat einen viel zu hohen Stellenwert eingenommen.

    Gruß, staffy

    Vielleicht liegt der Unterschied darin, daß es draussen Alltag ist, wandern mit Frauchen, wir erleben was zusammen. Da ist es immer was anderes, abwechslungsreich und die Begegnungen kommen unvorhergesehen. Da gehts um wirkliche Bindung, Vertrauen und Gehorsam.

    Auf dem Platz, da verlangst du nur auswendig gelerntes von ihm, bzw. übst einzelne Dinge, das hat nix mit Beziehung zu tun, das ist reines dressieren ... für ihn vermutlich furchtbar langweilig und uninteressant.

    In dem Alter hattest du auch andere Interessen und konntest dich nicht stundenlang in der Schule konzetrieren :roll:

    Geduld und ab und an ein Programmwechsel ... tut beiden gut !

    Gruß, staffy

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    l...es ist davon abhängig, ob der andere Hund angeleint ist oder nicht..


    Ich vermute eher, daß es an dem anderen Hund liegt !! Denn ein angeleinter Hund, der in die Leine geht, nimmt automatisch eine Angriffsstellung ein, Emma fühlt sich bedroht und wehrt ab - meine Vermutung !

    Gruß, staffy - kurz mal OT

    Ich gehe einfach mal davon aus, daß es in dem Fall, für dieses Team, die aus Rütters Sicht einfachste und anwendbarste Methode war, um überhaupt einen Ansatz zu haben. Das Training ging danach ja noch weiter ...

    Ein anderer Trainer hätte vermutlich andere Ansätze gehabt. Wäre natürlich interessant, die gleichen Fälle einem anderen Trainer vorzustellen ... aber das wird in allen Bereichen des Lebens so sein, jeder hat seinen Weg !

    Björn, erinnerst du dich, daß ich dir mal den Vorschlag mit dem Bahn fahren machte, dir ein Ziel zu suchen, dich mit jemandem zu verabreden nur, damit DU gedanklich woanders bist und dem Hund definitiv nichts falsches suggerieren kannst ? Oder mein Vorschlag im Leinenaggressionsthread, gezielt durch die Menschen auf einen Punkt zuzulaufen, ein Ziel zu haben, um das drumherum zu vergessen, sich auf den Hund zu konzentrieren.
    Das Gleiche soll mit dem Ball passieren. In diesem Fall dient er nur als Kommunikationsmittel für beide .. ob Frauchen für einen anderen Weg empfänglich wäre - ich weiß es nicht, Größten Respekt und Vertrauen bringt ihr der Hund derzeit zumindest nicht entgegen.

    Gruß, staffy

    Ähm, ja ... meine Filmchen sind vor 2 Jahren gelaufen und nein, die gibts nirgendwo zu sehen (ausser auf meiner DVD) :D

    Björn, doch, er hat dazu einiges gesagt !!

    Schau dir die Frau genau an, wie engagiert scheint sie, was glaubst du, wird sie ändern können und wollen ?? Dieser Dame (ohne sie jetzt schlecht reden zu wollen, sie verkörpert einen Großteil der dt. Durchschnittshundehalter) zu erklären, daß sie selber souveräner werden muß, ruhiger bleiben (wo sie das Viech kaum gehalten bekommt), punktgenau korrigiert, lobt, etc. ... für wie möglich hälst du das ?

    Den Ball (wobei Rütter bestimmt kein Ball-Fan ist), den kennen beide !! Das Problem fängt schon damit an, daß der Hund NULL ansprechbar ist, wenn er Menschen/Hunde "angeht". Mit reiner Körpersprache oder verbal, wird die Dame kaum weiterkommen. Also gilt es ersteinmal, eine Kommunikation herzustellen, den Hund irgendwie aus der Situation rauszubekommen. Und dafür, nur dafür benutzt er den Ball !!

    Frauchen (!!) muß lernen, nicht gleich in Panik zu verfallen, wenn der nächste Feind erscheint, sondern sie muß so damit beschäftigt sein den Hund zu beschäftigen, daß sie aus ihrem eigenen ritualisierten Verhalten herauskommt. Mit der Zeit wird sie ruhiger werden, weil sie merkt, sie kann einwirken und Booh wird lernen, daß, wenn Fauchen sie anspricht, etwas stattfindet, etwas positives und nicht nur geschimpfe und gezerre.

    Wenn du genau zuhörst, zwischen den Zeilen liest, dann hat er das auch so ausgedrückt. Da steckt vieeel mehr in dem kurzen Beitrag, als man auf den ersten Blick zu sehen glaubt. Nur leider verstehen/sehen es die meisten nicht.

    Gruß, staffy - Hundetraining ist Menschentraining ;)