Beiträge von staffy

    Seminare sind Stress für einen Hund, werden aber gewöhnlich problemlos verkraftet. Je nachdem wo das ist, kannste den Hund auch mal 1-2 Stunden im Auto lassen, da liegen die meisten lieber.

    Meine Erfahrung ist allerdings, daß man auf Seminaren als Teilnehmer ohne Hund viel mehr mitnimmt. Man kann besser zuhören, beobachte, ist nicht abgelenkt und unter "Seminarbedingungen" vernünftig mit einem Hund arbeiten ist sehr schwer.

    Sinnvoller ist es, ein Seminar zu besuchen und, sofern möglich, beim Referenten ein paar Einzelstunden zu buchen. Oder gleich zu einem kompetenten Trainer in deiner Nähe, der mit dir in Ruhe übt.

    Zu wem möchtest du denn, welches Thema gibts ?

    Gruß, staffy

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann ist doch nix passiert, oder ? Ein paar schnöselhafte Halbstarke, die sich und ihre Grenzen testen, laut und offensiv, aber ohne Ernsthaftigkeit.
    Was du schilderst, ist doch nur Show, Gehabe und ein bisschen Provokation, aber nichts weltbewegendes.

    Oder gabs Verletzte ??

    Das er jetzt mal in der Leine hängt, kann in dem Alter passieren. Würde ich direkt energischst unterbinden. Pöbeleien an der Leine gibts nicht und wenn einer provokant ankommt, dann sei selber ignorant und geh woanders hin.

    Gruß, staffy - immer ruhig bleiben ;)

    Zitat

    Staffy, wo hast du diese Info mit den 8.000 Hundeschlachtereien etc denn her?


    Im Laufe des Studiums muß man sich u.a. mit der Geschichte der Hunde beschäftigen. Dazu gehört alles, von den ersten Haushunden angefangen bis hin zum heutigen Schoßhündchen.
    In einem der letzten Seminare ging es sehr ausführlich über den Hund in Deutschland, seine Geschichte, Bedeutung, etc. in den letzten Jahrzehnten und -hunderten. Es gab Zahlen, in welcher Menge diese Schlachtereien abgenommen haben, bis zur offiziellen Schließung der letzten.
    Im Nachhinein wollte ich mehr Infos, hab gesucht, aber nix gefunden. Selbst im www, wo man fast alles findet, kein Hinweis.

    Daher meine Frage.

    Gruß, staffy - immer neugierig ;)

    Kleine Korrektur:
    natürlich gabs vor 30 Jahren TÄ, auch bei uns, auf dem Land. Ich meinte eigentlich die Zeit davor, die Jugend unsrer Großeltern, so eher vor 50/60 Jahren ... tztztz, bin doch erst 40 :irre:

    Tanja, ich denke, was heute noch Alltag in vielen Ländern ist, war früher hier genauso.
    Nur ein Vieh, welches Nutzen bringt, wird entsprechend behandelt. Sicherlich wurden Hunde nicht grundsätzlich schlecht behandelt, aber wer ist vor 30 Jahren mit seinem Hund zu TA gefahren ?? Gabs sowas damals überhaupt ?
    Hunde hielt man nicht aus Spaß, da steckte ein Nutzen hinter und versorgt wurden sie, solange sie funktionierten.

    Das sieht heute nicht anders aus, so ist die Realität und das war auch nicht verwerflich. Die Zeiten waren anders, einen Hund im Haus, nur so, für die Freizeitgestaltung ... das konnte sich keiner leisten.

    (Fast) nirgendwo anders auf der Welt werden Hunde "einfach nur so" gehalten.

    Gruß, staffy

    Zitat

    Der Hund war doch ein Luxusgut.


    Ich denke, genau das ist er heute !!
    Damals hatte man einen Hund. Ob es dem gut ging, was der zu fressen bekam ... egal. Zu meiner Kinderzeit lebten die Dorfköter noch an der Kette, hatten ne kleine Hütte. Nachts liess man sie lose laufen, dann konnten sie sich was zu fressen organisieren.
    Wir hatten Jagdhunde, die lebten im Zwinger und fraßen, was übrig blieb. Ab und zu gab es Fertigfutter.
    Der Schäferhund des linken Bauern verreckte elendig an der Kette, hat keinen interessiert. Die Hunde des oberen Bauern verschwanden einfach, wenn sie zu alt zum Kühe treiben waren.

    Ob das Luxushunde waren ... ich denke nicht.

    Gruß, staffy

    Ich wollte und will hier keine Grundsatzdiskussion über Tötungen jeglicher Art lostreten. Mein Anliegen ist lediglich, mehr über unsere Vergangenheit zu erfahren.

    Ausserdem finde ich es höchst interessant, welchen Stellenwert der Hund bei uns innerhalb weniger Jahrzehnte, eigentlich nur zweier Generationen eingenommen hat.

    Wir urteilen über andere Länder, berücksichtigen aber nicht, daß wir Deutschen die absolute Ausnahme im Umgang mit unseren Haushunden sind und das erst seit kurzer Zeit.

    Zurück zur Sache:
    Wenn es Schlachtereien gab, dann muß es auch "Züchter" gegeben haben, ... welche Rassen wurden bevorzugt, gezielt gezüchtet oder nur nebenbei, ... ????

    Gruß, staffy

    Kleiner Blick nach Irland:
    Hier werden in großen Farmen Greyhounds für Rennen gezüchtet. Von 100 Welpen laufen vielleicht 10, der Rest wird "entsorgt". Subventioniert werden diese offiziell "Landwirtschaftlichen Betriebe" von EU-Geldern !!