Beiträge von staffy

    Nina, da es ja hier um Canis geht ...
    Wo hast du her, daß Canis ihre Ausbildung als die einzig richtige verkauft, welcher Referent hat je über andere "geschimpft" ?
    Kennst du die Ausbildung, die Referenten, weißt du, wer dahinter steckt, die Themen entwickelt, aktualisiert und was das Ziel ist ??

    Mal ehrlich, wer sonst arbeitet seit Jahren darauf hin, daß der Begriff Hundetrainer geschützt wird, daß es eine festgeschriebene Ausbildung gibt ?

    Das Gegenteil ist doch der Fall. Viele verkaufen ihr Konzept, teils mit unverschämten Franchiseauflagen, predigen daß nur ihr Weg der einzig Wahre ist ... und was tun die für die allgemeine Anerkennung ?? Nix !!

    Canis arbeitet seit Jahren daran, hat mittlerweile einiges bewirkt. Die Bedingungen zur Zertifizierung sind von der Tierärztekammer vorgeschrieben und diese Prüfung kann JEDER machen. Ziel ist, eine einheitliche Richtlinie zu schaffen, bereits arbeitenden Trainern die Möglichkeit zu geben, ohne vorheriges Studium die Qualifizierung nachzuweisen.
    Wer zertifiziert ist MUSS sich fortbilden, sonst wird die Zertifizierung entzogen. Gibt es das bei anderen auch ??

    Wie sollte denn deiner Meinung nach eine Ausbildung als Hundetrainer aussehen ? Wer sollte die machen, wer die Themen bestimmen ??

    Ich denke, von allen "Hundeleuten", die ich bisher kennengelernt habe, hat Canis noch die größte Bandbreite an Referenten.

    Gruß, staffy

    Edit: Übrigens wurde uns nahegelegt, während des Studiums möglichst viele Praktika zu machen. Wenn man die Chance hat, dann auch bei den "Systemanbietern" ... je vielfältiger, desto besser. Und das ohne Wertung !

    Zitat

    @ staffy: WO hast Du Deine gemacht?


    Jella, ich bin kein Hundetrainer, hab keine Hundeschule und arbeite auch nicht offiziell im Hundebereich !!
    Ich bin lediglich privater Hundehalter und bilde mich privat seit einigen Jahren in verschiedenen Bereichen fort. Ob ich jemals die offizielle Prüfung bei Canis mache, die Zertifizierung anstrebe, keine Ahnung.
    Momentan nehme ich an den Seminaren teil, arbeite nur ehrenamtlich im Hundebereich, bin oft in Sachen Hund unterwegs und habe meine Zukunftspläne.

    Gruß, staffy

    Moin,
    widersprüchlich ist das nicht !
    Wenn er frei läuft, dann soll er auch mit seinen Artgenossen kommunizieren dürfen und da gehört alles (ausser Beschädigungsbeissen :roll: ) dazu. Hast du ihn an der Leine, hat er sich zu benehmen und keine fremden Hunde anzupöbeln - sofern diese sich auf Abstand halten und er nicht mitten drin steckt, aber dafür sorgst du ja.

    Dieses zu dir kommen ist aus der Ferne nicht zu beurteilen.
    Wenn er richtig drangsaliert wurde, ihn ein anderer permanent niedermacht, ... und er dann bei dir Schutz sucht, dann solltest du einschreiten und den anderen Hund (wenn deiner das nicht selber kann/will) zurechtweisen, weg schicken.
    Es gibt aber auch die Sorte Hunde, die gerne draufhauen und dann schnell husch zu Frauchen ... da wäre ein Schutz geben, oder gar Bestätigen ihres Kommens ziemlich fatal. Daher kommts immer auf den Zusammenhang an und das muß man sehen.

    Was ihn an Moses gestört hat ? Dein Hund kann in Bruchteilen von Sekunden einen anderen Hund einschätzen (kann man selber auch lernen, nicht ganz so perfekt, aber ziemlich gut). Da überlegt man sich sofort, wie man reagiert. Mag sein, daß der Airdale recht überzeugend rüberkam und nicht den Eindruck eines diskutieren wollenden Hundes machte.
    Der Jagdterrier strahle direkt eine freundlich, fröhliche Art aus, kein Grund, sich Sorgen zu machen.

    Keine Ahnung !? Im Grunde legt es aber kein (normaler) Hund darauf an, sich ernsthaft zu raufen. Kampf heißt Energien verbrauchen und Gefahr zu laufen, verletzt zu werden. Dies vermeidet jeder Hund !

    Ich denke das Problem der beiden Rüden ist, daß beide halbwegs erwachsen sind, austesten, nicht zurückstecken wollen, Erfahrungen brauchen. Keiner gibt nach, aber, wie du ja schreibst, alles auf Showbasis.

    Ich würde sie beim nächsten Spaziergang wieder laufen lassen. Wenn sich das gleiche zeigt, würd ich ein paar vermeidende Maßnahmen ergreifen. Wegschicken vom Menschen, abrufen des Verfolgerhundes, ... Situationen ruhig entschärfen, also rechtzeitig eingreifen.
    Ich würde auch in solchen Situationen jeglichen Blickkontakt mit den Hunden vermeiden. Schaut alle woanders hin, unterhaltet euch angeregt, die Hunde nur im Augenwinkel betrachtend. Allzuoft wissen die Kerle nämlich ganz genau, daß wir gucken und erst dann machts richtig Spaß :D

    Letztendes müßte man es aber sehen, um es richtig beurteilen zu können.

    Gruß, staffy

    Zitat

    Staffy, ich glaube, ich bin gerade blind. Kann es sein, dass auf der Internetseite gar nicht alle Veranstaltungen aufgeführt sind?


    Es gibt die normale Auflistung der öffentlichen Seminare, dann eine Rubrik mit Seminaren für Hundetrainer und die geschlossene für Studenten.

    Die ersteren findest du unter Veranstaltungen, die anderen sind unter Studium und dann Jahr 1-3 aufgelistet.

    Gruß, staffy

    Zitat

    ... und der Hund wurde ruhig. Ich sagte ihr, dass sie genau das loben solle.


    Und was ist jetzt beim Hund angekommen ? Wofür kam das Lob ? Für das Sitzen, das "Schnauze halten", wofür ?
    Wenn der Hund in dem moment gedanklich noch beim "Feind" ist, diesen fixiert ... was glaubste, passiert dann, wenn das Mädchen das weiter so handhabt ???

    Du unterstellst hier mal pauschal, daß man mit "brutalen" Mitteln arbeitet, hast aber in Wirklichkeit keine Ahnung, gelle !! ;)

    Canis propagiert keine Methode, da steckt kein System hinter, wie bei manch anderen. Hier wird der Hund an sich betrachtet, in Verbindung mit seinem Mensch, der Umwelt. Gewalt gehört nicht zu Ausbildung, in keinem Bereich.
    Der Unterschied ist nur (zu manch anderen), daß man hier den Konflikt angeht. Probleme werden an der Basis angegangen, die muß stimmen.
    Was nützt es mir, wenn ich andere Hunde schön fütter, mit Futter, Spielzeug, etc. ablenke, ... wenn ich eine vernünftige Beziehung zu meinem Hund hinbekomme - und das sollte das Ziel sein - dann kann ich auch mal sagen, daß ich eine Pöbelei an der Leine nicht möchte, und das ohne jegliche Gewalt.

    Hast du dir mal überlegt, daß ein "Leinenaggressiver Hund" auch deshalb so ausrastet, weil Frauchen mit wertvollen Ressourcen, wie Futter und Spielzeug bepackt ist ? Das er deshalb erst Recht nach vorne geht ??
    Und dem soll ich sagen: Schau nicht zum anderen, guck mich und meinen Bauchladen an !!

    Jeder wie er mag. Nur sollte man nicht urteilen, wenn man nix genaues weiß. ok !?

    Gruß, staffy

    Caro, Herzchen ... da mußte mal auf die Canis Seite schaun, unter Fremdseminare, da findest du ganz viele !! ;)

    Die praktische Woche kann ich nur empfehlen. Sinn ist zwar eigentlich, daß du als Canis Bewerber teilnimmst und danach entschieden wirst, ob du "aufgenommen wirst", aber auch "nur so" ist es sehr interessant.

    Im Grunde ist es ein Mix aus Theorie & Praxis, das kpl. Studium im Schnelldurchlauf. Alles wird angerissen, Grundlagen erklärt, Ansätze, ... in den späteren Seminaren wird dann im Detail auf alles genauer eingegangen.

    Wenn du die Möglichkeit hast, meld dich an - ich kanns nur empfehlen.

    Gruß, staffy

    Meine nächstes wir die Arbeit mit aggressiven Hunden im November sein, dann hab ich für dieses Jahr nix mehr.
    Ausser, ich hab doch noch Zeit für ein langes WE in Norden, dann bin ich vielleicht noch oben ...

    Gruß, staffy