Beiträge von Pfötli

    Hy Susami

    Es ist so, dass es viele mögliche Ursachen gibt, weshalb sich ein Hund dermassen kratzt.
    Was Du so beschreibst, klingt für mich aber schon sehr nach allergischer Reaktion. Es gibt jedoch unzählige Auslöser einer solchen.

    Mein Grosser ist Allergiker. Seine Abklährung verlief auch so ein Bisschen nach dem Ausschlussverfahrung. Erst eine Parasitenabklährung, dann Wechsel auf ein Lamm und Reis Futter, später haben wir Blut ins Labor geschickt. Und siehe da, der arme Kerl reagiert allergisch auf: Getreide, Mais, Pollen, Schimmelpilze, Hausstaubmilben und "Federnmischung" hat auch angezeigt. Kurzum, er ist auf alles allergisch, was so kreucht und fleucht... Die Therapie sah dann folgendermassen aus: Futterumstellung auf ein superverträgliches Futter vom Tierarzt (ist zwar etwas teurer, funktioniert jedoch prima - dann ist es mir das wert). Hier ist es einfach wichtig, dass man herausfindet, was verträgt mein Hund wirklich und dann sehr konsequent ist. Mit einem "Guti" da und einem "Guti" hier tut man dem Hund keinen Gefallen mehr. Zudem wurde er Hyposensibilisiert.
    Heute geht es ihm prächtig :gut:

    Ich gebe zu, erst war ich sehr enttäuscht, dass die ganze Abklährung so lnage gedauert hat. Wenn ich aber ganz ehrlich bin - ich wäre dem TA an die Gurgel gegangen, wenn er meinen Hund für hunderte von Euros abgeklährt hätte, mir dann ein einfaches Lamm und Reis Futter in die Hand gedrückt hätte, am besten noch mit den Worten: "hier bitte schön, ihr Hund verträgt keinen Mais, wir hätten das mit einer simplen Futterumstellung geregelt gehabt" ;)

    Wenn Deine Tierärztin in einer Klinik arbeitet und auf Hauterkrankungen spezialisiert ist, wird sie ihr Vorgehen vermutlich begründen können. Frag sie danach. Lass Dir erkähren, warum sie was, wie macht und wie die nächsten Schritte aussehen können. So kannst Du herausfinden, ob dieser Weg wirklich für Dich und Deinen Hund passt.

    Ich wünsch Dir viel Energie und lass den Kopf nicht hängen ;)

    Liebe Grüsse
    Ela

    Vielen herzlichen Dank für Eure Antworten!!

    Ich habs mir schon gedacht - die Meinungen gehen auseinander...
    Ich für mich persönlich denke, es sollte nicht Zeil sein, ihn möglichst früh zum Schneeschuhlaufen, Wandern, Joggen mitzunehmen, sondern ihn nach dem Aufbau möglichst lange dabei haben zu können.
    Es ist ja nicht so, dass ich es nicht schaffen würde, ihn auszulasten. Wir machen sehr viel Kopfarbeit. Er kommt auch auf die meisten Touren schon mit. Läuft aber halt nicht wirklich weit. So waren wir letzthin zum Beispiel Schlittenfahren. Den Berg hoch wurde er "geschultert", ruter teilten wir uns einen Schlitten (der junge Mann ist ja für alles zu haben) :D Er wird halt nur langsam etwas schwer *smile*

    Nochmals danke schön!
    Liebe Grüsse
    Ela

    Ich bin mit meinem 1/2Jahre alten Aussie-Mix viel unterwegs. Damit sich sein Bewegungsapparat richtig entwickeln kann, achte jedoch darauf, dass er keine weiten Strecken geht...
    Wir wollen ja alles richtig machen ;)

    Bislang habe ich mich an die alt-bekannte Faustregel "mit acht Wochen 10 Minuten, danach mit jedem Monat fünf Minuten dazu" gehalten.

    Mich würde nun interessieren, was so für Empfehlungen kursieren, ab wann ich mit grösseren Schritten aufbauen kann.
    Ab wann können wir guten Gewissens grössere Strecken zurücklegen?
    Ab wann kann ich beginnen ihn aufs Wandern vorzubereiten?
    Ab wann kann ich ihn (natürlich mit langsamem Aufbau) zum joggen mitnehman?
    etc.

    Ich freue mich auf Eure Antworten!
    Liebe Grüsse
    Ela