Bei und heißt das "Schade", das kann man so schön neutral sagen, selbst wenn man grade innerlich kocht. ![]()
LG
das Schnauzermädel
Bei und heißt das "Schade", das kann man so schön neutral sagen, selbst wenn man grade innerlich kocht. ![]()
LG
das Schnauzermädel
Nein, natürlich nicht die ganze Pfote und auch nicht jetzt ohne vernüftige Zweitmeinung(en). ![]()
Kurz den Aufbau einer Hundepfote:
Das erste Glied mit der Kralle und dem Ballen entspricht unserem ersten Fingerglied mit dem Nagel.
Danach kommen auch beim Hund die 2 nächsten Glieder wie bei uns, nur sind die beim Hund sehr kurz und aufgewölbt.
Der große Ballen unter dem Hundefuß, von dem die Zehen abgehen, das ist der Teil wo bei uns an den Händen und am Fuß diese kleine, ballenartige Verdickung wo die Finger- oder Zehen in Hand oder Fuß übergehen.
Die langen Knochen in unserer Hand oder unserem Fuß, die die Verbindug zu Handgelenk und Knöchel sind, sehen wir beim Hund schon als Bein, da läuft er als Zehengänger nicht drauf.
Wenn man nun beim Hund nur das erste Glied abnimmt, dann bleibt ein sehr filigraner, ungeschützter Stupf, der ein sehr hohes Verletzungsrisiko hat. Man sollte immer den ganzen Zeh entfernen.
Jetzt braucht ihr natürlich zuerst eine sichere Diagnose, denn erst dann weiß man, was man tun sollte.
Denk bitte auch an ein Plattenepithelkarzinom, das ist der Grund, warum so viele Schnauzer Zehen verlieren müssen. Das ist bei Schnauzern öfter mal der Fall, bei anderen Hunden sehr, sehr selten. Deshalb solltest du jetzt nicht besonders besorgt sein, das ist es sehr wahrscheinlich nicht. Aber bevor etwas übersehen wird, sollte man es ansprechen, viele TAs kennen diese Problematik nicht.
LG
das Schnauzermädel
Wirklich hilfreich ist meine Antwort nicht, aber...
Hol dir verschiedene Meinungen und UND denke durchaus über eine Amputation nach.
Das klingt jetzt sehr hart, aber ein Hund lebt mit fehlendem Zeh sehr gut. Dein Hund ist seit Monaten nicht voll belastbar, Besserung ist nicht in Sicht, daher sollte jetzt etwas passieren. Entweder die Ursache und somit die Prognose zur Behandlung wird bald gefunden oder du solltest durchaus darüber nachdenken.
Aber nicht nur der Ballen muss wenn ab, dann muss hoch amputiert werden, sonst verletzt sonst verletzt sich der Hund ständig den Stumpf.
Ich habe schon sehr lange Riesenschnauzer, daher habe ich leider Erfahrungen mit amputierten Zehen. Leichtfertig den Zeh abschneiden ist keine Lösung, aber da es Hunden ohne Zeh wirklich gut geht, sollte man es in Betracht ziehen, wenn es für den Hund sonst kein schmerzfreies, hundegerechtes Leben gibt.
LG
das Schnauzermädel
Warum so sauer meckmeck?
Habe ich deine Haltung kritisiert?
Du hast eben nicht nur einen Hund draußen, die Hunde haben sich gegenseitig.
Ich arbeite nachts, wenn ich denn arbeite und da sind die Hunde dann dabei. Tagsüber ziehe ich zur Zeit meinen Nachwuchs auf. ![]()
LG
das Schnauzermädel
Da ist eben der kleine Unterschied, meckmeck. Deine Hunde leben ALLE draußen.
Aber ein Hund draußen, der neben Gassi und etwas Hundeschule nix zu tun hat, das ist eine ganz andere Sache.
Und nicht jeder Hund mag die gleichen Dinge. Unsere Tür ist den ganzen Sommer offen, draußen schlafen, das macht keiner unserer Hunde. Unser Rüde döst gern nachmittags einige Stündchen allein in der Sonne, unsere Hündin geht nur zum Fressen, zum Melden von Ungewönlichem und wenn sie muss ohne uns raus.
LG
das Schnauzermädel
Ein Hund, wie du ihn beschreibst, wird draußen mit Hütte nicht artgerecht und zufrieden leben.
Selbst die Spezialisten für das "Alleinleben" werden allein und ohne ihre typischen Aufgaben mit so einer Haltung nicht gut untergebracht sein.
Hunde sind Rudeltiere, allein draußen fühlen sie sich nicht wohl.
LG
das Schnauzermädel
ZitatHuhu!
*kurz reinschleich*
Ich suche auch noch nach Klamotten - vor allem aber nach Gummistiefeln...Eigentlich ganz simple (und günstige), aber ich hab keine Ahnung, wo ich eine 36er Größe mit ziemlich weitem Schaft finde
Hat jemand eine Idee für's Modell "Kartoffelstampfer"?
Jaaaa
.
Geh in eine Raiffeisen-Genossenschaft oder sonst einen Landhandel, da bekommst du häßlich-grüne Stiefel mit halbem, sehr weitem Schaft für ca. 10 Euro. Mit einer guten, gemütlichen Einlegesohle sind die sogar halbwegs bequem.
LG
das Schnauzermädel
Wenn Kennenlernen nur an der Leine stattfinden würde, hätten meine Hunde keine Kumpel zum Spielen. ![]()
Ich gehe mit 2 Riesen spazieren, die haben an der Leine keinen Konatkt zu anderen Hunden. Das könnte auf schmalen Wegen sonst mal zu unangenehmen Situationen führen, denn wenn plötzlich beide gucken wollen, dann kann ich sie kaum daran hindern, dazu sind sie einfach zu groß. Selbst wenn ich sie im Halsband halten würde, können Kopf und Hals noch recht weit an alles heran.
Meine Rüde würde außerdem an er Leine jeden anderen Hund verhauen und die Hündin böse Knoten verursachen, weil sie sofort losspielt.
LG
das Schnauzermädel
Zitatalles klar, danke für die Erklärung! Hab auch ein paar Videos im Netz dazu gefunden, da sieht man das ganz gut .
Und dann wird das Futter langsam abgebaut, oder?
Ich baue es nicht langsam ab, sondern wechsle direkt auf eine andere Art der Belohnung, wenn der Hund so weit ist. Denn diese "Führhand" muss ja weg, das klappt bei meinen besser, wenn es gar kein Futter mehr aus der Hand gibt.
Ich clickere in der UO nicht, weil ich meinen Hund nicht sehe
.
Beim Apportieren durchaus, aber eben in der normalen UO sehe ich den Hund die meiste Zeit nicht und möchte das auch nicht ändern, weil ich meinem Hund immer möglichst gleiche Körpersprache bieten möchte.
LG
das Schnauzermädel
ZitatAlles anzeigenAversive Reize sind unangnehm... sonst wärs kein aversiver Reiz.
Im Sinne der Lernpsychologie, handelt es sich um einen negativen Reiz,
bei dem ein aversives Ereignis eine Vermeidungsreaktion auslöst .Vereinfacht lässt sich das auch so erklären:
1.
Ein Hund (resp. Lebewesen) wird immer etwas unternehmen, um
etwas angenehmes zu erlangen oder etwas angenehmes aufrecht
zu erhalten und nichts unternehmen, was das angenehme beendet.2.
Ein Hund (resp. Lebewesen) wird immer etwas unternehmen, um
etwas unangenehmes zu beenden oder etwas unangenehmes zu
verhindern und er wird nichts unternehmen, um das unangnehme
aufrecht zu halten.Darauf basiert die Vermeidungsreaktion... anders ausgedrückt:
Schadenvermeidensstrategie! Und an der Stelle ist mir absolut
rätselhaft, wieso manche Leute glauben, dass sie mit Schadens-
vermeidungsstrategien des Hundes erwünschtes Verhalten
herbeiführen können... die quadratur des kreises... *lolEs geht aber nicht darum ständig auf aR zurückzugreifen, sondern
das Ziel muss sein, sie zu vermeiden oder zu ersetzen. Dazu schrieb
ich weiter oben beim Leinenruck:
Aversive Reize, signalkonditioniert... das funktioniert in den meisten
fällen... sofern der Hund nicht schon hoffnungslos gewalt-gewohnt
ist... also das in einer typischen gewaltspirale die Dosis der
Einwirkung zur Beibehaltung gleicher Wirksamkeit immer erhöht
wurde. Diese Hunde sind gewaltdesensibilisiert. Bei Hunden
die ohne aR ausgebildet wurden (meint nicht Erziehung) ist das
allerdings hochwirksam.
Danke für den ausführlichen Text.
Mir ist klar, dass ein aversiver Reiz unangenehm sein muss.
Aber aversive Reize kann man nun auch setzen ohne schmerzhaft auf einen Hund einzuwirken oder etwas zu werfen.
LG
das Schnauzermädel