Vorteil wenn die Gebärmutter drinbelibt ist, dass es keine Verletzunges des Blasenbandes, keinen auf die Blase drückenden Gebärmutterstumpf und keine störenden Verwachsungen in diesem Bereich geben kann.
Eine fortschreitende Bindegewebsschwäche wegen der fehlenden Hormone kann es trotzem geben.
Als Behandlunsmöglichkeiten hat man
z.B. Incurin, ein Östrogen, das eher nach Gefühl gegeben wird, die Dosierung ist nicht gewichtsabhängig. Man bekonnt mit einer Tablette und steigert dann, egal wie groß oder schwer der Hund ist. Verursacht aber u.U. Übelkeit und es kann sein, dass die Dosis so hoch sein muss um zu wirken, dass die Hündin Anzeichen einer Scheinträchtigkeit/Läufigkeit zeigt und/oder auf Rüden sehr anziehend wirkt.
Caniphredin hilft auch ganz gut, aber die Nebenwirkungen können sehr unangenehm sein. Unruhe, Hecheln, Zittern, eine erhöhter Herzfrequenz werden oft beobachtet.
Propalin geht auch, aber auch hier können Nebenwirkungen die Therapie beenden. Erbrechen, Durchfall, Nervosität oder Lethargie kommen vor.
Einen ungefährlichen Selbstversuch kann man mit kürbiskernölkapseln machen.
LG
das Schnauzermädel