Beiträge von schnauzermädel

    "Eigentlich" ist es simpel.
    7 Männekes, Satzung und dann gründen.
    Das ist der leichte Teil.
    Ein Rassehundezuchtverein ist eher nicht der passende Verein zum Anschluss.
    Da schaut man einfach beim dhv, welcher der reinen Sportverbände in der eigenen Region liegt. Bei dem wendet man sich erstmal an den/die Obmann/-frau für Hundesport, dann gibts die Infos und die passenden Ansprechpartner.
    Auch noch leicht und überschaubar.

    Der schwierige Teil ist das Gelände. Wenn man sich bei einem bestehenden Verein untermieten könnte, dann wäre das ideal und würde viel Stress vermeiden. Der SV ist dafür ungünstig, der Hauptverein steht der Untervermietung an andere Hundesportveine kritisch gegebüber und die OGs müssen sich das genemigen lassen. Als Dackelclub oder ähnliches kommt man da unter, sonst wird es schwer. Beim BK, ADRK und PSK hat man bessere Chancen.
    Wie gut man Gelände findet, das hängt auch arg vom Bundesland ab. In NRW bekommt man Schweißperlen auf der Stirn. Wohngebiete fallen aus, da wird man wegen Lärmbelästigung keine Genehmigung mehr bekommen, in der "freien" Natur stören diese Plätze in NRW allerdings die Wildtiere. Wohl dem, der einen Platz hat und der nicht von der Gemeinde gepachtet hat, die Verlängerungen bekommt man nämlich meist nicht mehr.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Aber viele Nachkommen werden doch gar nicht getestet, wie will man denn durch die Bank weg die Vererbung nachvollziehen?

    Und woran liegt das?
    Am Käufer!
    Wenn ich sehe, was sich manch Züchter für Mühen macht. Der sucht jedem Welpenkäufer die passenden Tierärzte zur Untersuchung in seiner Region raus. Veranstaltet Röntgenpartys, wo man dann Wurftreffen in einer Tierklinik hat, damit alle geröngt werden. Beteiligt sich an den Kosten und so weiter und so fort.
    Und dann liest du z.B. hier im Forum: Das ist eine Narkose, dem Hund gehts gut, ich möchte nicht züchten, wir machen keinen Sport. Also lassen wir das.
    Aber der Züchter hat gefälligst gesunde Welpen zu liefern.
    Wie er das macht? Egal! Man zahlt und fertig.

    Das scheitert an schon viel einfacheren Dingen. Da ist eine Rasse wenig belastet mit Epilepsie. Der Verein leiert trotzdem eine Studie an, damit die Epi-Vererbung geklärt werden kann und es sich nicht ausbreitet. Also braucht man Blut von betroffenen Hunden und deren Verwandten. Die Züchter erklären sich bereit die Kosten der Blutabnahme bei den Hunden zu übernehmen, schicken fertige Kits zu den Besitzern, damit die nur zu ihrem TA gehen müssen und dort einmal wenige ml Blut abzapfen lassen. Der TA kann die vorfrankierte Sendungeinfach in seine Hauspost legen und gut. Keine Kosten, kaum Stress, lediglich ein Gang zum TA, eine Blutabnahme... Und? Die Beteiligung bleibt sehr mäßig.
    Aber Käufer haben ja auch keine Verantwortung für die Rasse. Die wollen nur einen gesunden Hund. Soll der doch vom Himmel fallen. :ugly:

    LG
    das Schnauzermädel

    Bei meinen Schnauzern ist es simpel, bei korrekter Fellpflege, nicht Scheren nur zupfen, idealerweise Aufbau eines Rolling Coats, dann haaren die gar nicht merklich.
    Geschoren oder nur dann gezupft, wenn das Fell komplett reif ist, haaren die ordentlich. Und da sie ihre Harre eher schwer verlieren, ziehen die sich die dann eher raus, wenn sie sich auf Polstern oder Teppichen aalen, dabei werden die Haare dann gleicht gut ins Material eingearbeitet.
    Kleinteil ist Kurzhaar und haart immer, wenn es ganz schlimm ist, dann kann man dort wo sie gelegen hat, direkt ein Häufchen Haare zusammenkehren.
    Der X-Mchelaar haart noch nicht, aber er ist auch erst 5 Monate alt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ne, das ist unglücklich geschrieben.
    Dann endet die Übergangsfrist für Tätowierungen. Bisher konnte man auch mit Täto als Kennzeichnung am Hund reisen und musste nicht auch noch Chippen. Ab da gilt dann nur noch der Chip, egal wie schön lesbar eine Tätowierung auch sein mag.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ja, eben.
    England hat eigene Standards für die Rassen, die nicht immer sehr nah am FCI-Standard sind und sie haben komplett andere Zuchtregeln.
    Gesundheitsuntersuchungen finden kaum statt, werden viel freier ausgelegt und das absolute Beispiel: Wenn ich bei meinem Hund eine Erkrankung feststelle, dann ist der nicht mehr zuchttauglich, auch wenn ich nicht auf diese Erkrankung hin untersuchen lassen muss. Er ist krank und somit ausgeschlossen. Wenn ich in England dagegen feststellen, dass mein Hund z.B. eine erbliche Augenerkrankung hat, dann darf der sich weiter vermehren... Genau wie dort Inzestverpaarungen normal und erlaubt sind.

    Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
    Wenn sich jemand einen Labbi anschaffen möchte, dann wird er schnell sehen, dass dessen "Zucht" in den nicht VDH-Vereinen abenteuerlich ist. Das heißt es dann, wenn vom Züchter, dann VDH.
    Und hier ist plötzlich die FCI für so eine Zucht verantwortlich? :???:

    LG
    das Schnauzermädel

    Übungssache...
    Meine Rüden haben alle gelernt auslaufen zu lassen.
    Wir haben das nicht geübt, das haben die Hunde sich selbst beigebracht, eben aus der Erfahrung heraus, dass es Moment gibt, wo ihnen das Vorteile bringt.
    Wahrscheinlich ist das ursprünglich "aus Versehen" passiert, weil mein Ersthund eine Hündin war und die lassen ja nun laufen.
    Natürlich dürfen meine Hunde nicht auf den Hundeplatz pieseln, aber dafür müssen das nicht beherrschen, denn dort gehe ich Pipirunden.
    Ergeben habt sich das im täglichen Leben einfach so. Hund müsste eigentlich, wir müssen aber los. Also wie bei einer Hündin, raus aus dem Haus, eben Pipi und ab ins Auto und los. Da habe ich einfach nie drüber nachgedacht. Nur wenn Hund sehr musste, dann bringen die 3 Tropfen kaum Erleichterung. Abends kurz in den Garten, da gibts keinen Grund zum Markieren, die Nacht wird lang, also lässt Herr Hund laufen.
    Irgendwann fiel mir das dann auch mal auf, :roll: ich fand diese Möglichkeit praktisch und es kam das Kommando "Mach Pipi" drauf. Klappt hervorragend.
    Jetzt kann ich Hund "leer machen", wenn eine längere Autofahrt ansteht (Ich mache Pipipausen, aber wenn Hund da nur drei Tropfen absetzt, dann helfen sie ihm wohl kaum), wenn ich mit Hund in die Stadt möchte und so weiter.
    Aber deshalb habe ich keine nicht markierenden Rüden. An langer Leine darf Hund deutlich mehr und im Freilauf kann er vorn mir aus jeden Baum oder ganz um einen Busch herum markieren. Da ist das seine Sache.

    LG
    das Schnauzermädel

    Moment...
    DU hast ein Bild im Kopf bei z.B. der Bulldogge und sagst, das steht im Standard. Dabei kann man all das, was du anführst auch ganz anders interpretieren und der Hund sieht dann deutlich anders aus.
    Natürlich soll eine Bulldogge einen Zangenbiss und einen aufgebogenen Kiefer aufweisen, DAS brachte elementare Vorteile im Gebrauch.Die ausgestellten Beine, die Verteilung der Muskulatur, das leicht Überbaute, das hatte praktische Gründe in der Verwendung und ermöglichte dem Hund bei der Arbeit zu überleben. Selbst die Falten der Bulldogge haben ihren Sinn, sie verhindern, dass Blut in die Augen läuft und dem Hund so die Sicht nimmt.
    Und wenn du den Standard nimmst, dann siehst du, dass der bis auf höheres Gewicht kaum geändert wurde. Wenn du man das Bild der "modernen" Bulldogge aus deinem Kopf verbannst und die eine alte Bulldogge ansiehst, dann siehst du, dass dieser Hund vor über 100 Jahren dem Standard entspricht. Bedenke, der Hund war ein Arbeitshund.
    Und wenn du dir den 1992er FCI-Standard der Rasse ansiehst, das ist schließlich eine der Varianten, die in der Zeit der heftigsten Übertypisierung galt, dann siehst du bereits bei den einleitenden Sätzen, wie das Folgende zu interpretieren ist:

    Zitat

    Kein Merkmal darf derart dominieren, dass die Ausgewogenheit insgesamt gestört ist, oder der Hund verformt oder in seiner Bewegungsfreiheit beeinträchtigt erscheint

    ,

    Code
    Vermittelt den Eindruck von Entschlossenheit, Kraft und Aktivität.

    Du machst nämlich gerade das, was übertypisierende Züchter machen, nur umgekehrt.

    Und nochmals, der Film dreht sich um Hunde aus England. Die Hundezucht dort hat nichts, aber auch gar nichts mit der FCI-Zucht zu tun. Daher ist die Frage, wie sich das mit den Statuten der FCI vereinbaren lässt sinnlos. Die Statuten der FCI gelten dort nicht.
    Ich finde es dann doch reichlich unfair und zeugt auch von wenige Sachkenntnis, die Arbeit eines Zuchtverbandes zu nehmen und alles was dort passiert, dann auf die FCI-Zucht zu übertragen, wenn dieser Verband der FCI gar nicht angeschlossen ist. :hust:

    LG
    das Schnauzermädel,
    dem gerade ein Beitrag in die Binsen gegangen ist

    Der Vollautomat bei uns hat einfache Gründe:
    Hier werden am Tag ca. 20 Tassen Kaffee konsumiert, aber eben immer nur einzelne Tassen. Da fällt eine normale Kaffeemaschine aus.
    Senseo schmeckt uns nicht wirklich, 2 Geräte haben wir recht schnell kaputt bekommen.
    Tassimo ist so definitiv nicht finanzierbar, Kapseln auch nicht.
    Per Hand brühen, dazu hat keiner so oft am Tag für Einzeltassen den Nerv.
    Der erste Vollautomat wurde mit nur wenigen und günstigen Reparaturen 10 Jahre.
    Der nächste (nach Senseo, Tassimo, Senseo) arbeitet jetzt auch schon lange.
    Unsere Lieblingssorten bekommen wir für 6 Euro das Kilo, so lässt sich Kaffee trinken. :D

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich zitiere mich mal selbst:

    Code
    Warum zieht ihr euch immer so am Fett hoch?
    Für Hunde ist Fett noch wichtiger als für uns.
    Und wenn ein Futter statt 6,5% tatsächlich 10% Fett hat, dann hat es durch das Fett weniger 20kcal mehr pro 100g. Da sind Werte, wie die Verdaulichkeit von Kohlenhydraten, oder hohe Kohlanhydratmengen, weil die meisten "Wenig-Fett-Futter" auch wenig Protein haben, deutlich ausschlaggebender...


    Du fütterst HD Toscana. Ok das hat wenig Fett, es hat auch wenig Protein, aber 53% Kohlenhydrate. Und der Hersteller gibt eine Verdaulichkeit von 90% an. Das ist kein kalorienarmes Futter, das ist ein Futter mit normalem Energiegehalt, wo eben die Hauptenergie aus Kohlenhydraten kommt.
    Wenn du dich fettarm aber von großen Mengen Kartoffeln, Brot und Cornflakes ernähren würdest, würdest du keine Gewichtsabnahme erwarten.
    Und ein Hund ist kein Mensch, eigentlich sollte seine Nahrung generell anders zusammengesetzt sein.

    LG
    das Schnauzermädel