Zitat
bordy, irdendwie hab ich da sgfühl, dass du es nicht lesen willst.
bei der englischen bulldogge stehen einige der übertreibungen (kopf schwer im verhältnis zum körper=ungesund, rücken bis zur lende überbaut=ungesund, vorbiss=ungesund, hebt die beine nicht beim laufen=ungesund, hinterbeine länger als vorderläufe=ungesund) direkt im standart, muste dir nur mal durchlesen 
oder findest du diese einzelheiten gesund?
genau wie gewünschte falten beim basset oder shar-pei (nach unserem standart). sicherlich ist nach oben immer so viel spielraum, dass man immer mehr übertreiben kann.
glotzaugen stehen nciht im standart, das stimmt.
aber eine bulldogge deren kopf nicht schwer im verhältnis zum körper ist, der rücken gerade, die zähne als scherengebiss aufeinander stehen, der gang ganz schwungvoll erscheint und die beine gleich lang sind ist nicht mehr im standart. mit jedem einzelnen punkt fällt er hier raus.
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Moment...
DU hast ein Bild im Kopf bei z.B. der Bulldogge und sagst, das steht im Standard. Dabei kann man all das, was du anführst auch ganz anders interpretieren und der Hund sieht dann deutlich anders aus.
Natürlich soll eine Bulldogge einen Zangenbiss und einen aufgebogenen Kiefer aufweisen, DAS brachte elementare Vorteile im Gebrauch.Die ausgestellten Beine, die Verteilung der Muskulatur, das leicht Überbaute, das hatte praktische Gründe in der Verwendung und ermöglichte dem Hund bei der Arbeit zu überleben. Selbst die Falten der Bulldogge haben ihren Sinn, sie verhindern, dass Blut in die Augen läuft und dem Hund so die Sicht nimmt.
Und wenn du den Standard nimmst, dann siehst du, dass der bis auf höheres Gewicht kaum geändert wurde. Wenn du man das Bild der "modernen" Bulldogge aus deinem Kopf verbannst und die eine alte Bulldogge ansiehst, dann siehst du, dass dieser Hund vor über 100 Jahren dem Standard entspricht. Bedenke, der Hund war ein Arbeitshund.
Und wenn du dir den 1992er FCI-Standard der Rasse ansiehst, das ist schließlich eine der Varianten, die in der Zeit der heftigsten Übertypisierung galt, dann siehst du bereits bei den einleitenden Sätzen, wie das Folgende zu interpretieren ist:
Zitat
Kein Merkmal darf derart dominieren, dass die Ausgewogenheit insgesamt gestört ist, oder der Hund verformt oder in seiner Bewegungsfreiheit beeinträchtigt erscheint
,
Vermittelt den Eindruck von Entschlossenheit, Kraft und Aktivität.
Du machst nämlich gerade das, was übertypisierende Züchter machen, nur umgekehrt.
Und nochmals, der Film dreht sich um Hunde aus England. Die Hundezucht dort hat nichts, aber auch gar nichts mit der FCI-Zucht zu tun. Daher ist die Frage, wie sich das mit den Statuten der FCI vereinbaren lässt sinnlos. Die Statuten der FCI gelten dort nicht.
Ich finde es dann doch reichlich unfair und zeugt auch von wenige Sachkenntnis, die Arbeit eines Zuchtverbandes zu nehmen und alles was dort passiert, dann auf die FCI-Zucht zu übertragen, wenn dieser Verband der FCI gar nicht angeschlossen ist. 
LG
das Schnauzermädel,
dem gerade ein Beitrag in die Binsen gegangen ist