Aus unserer Sicht herzlich und herzlos ist ein deutlicher Unterschied.
Die Grundlagen lassen sich kaum vergleichen. Aber wir neigen ja gerne dazu anderen unsere Ansichten unreflektiert überzustülpen.
LG
das Schnauzermädel
Aus unserer Sicht herzlich und herzlos ist ein deutlicher Unterschied.
Die Grundlagen lassen sich kaum vergleichen. Aber wir neigen ja gerne dazu anderen unsere Ansichten unreflektiert überzustülpen.
LG
das Schnauzermädel
Ich maße mir nicht an eine über hundertjährige Tradition, die funktioniert in einem anderen Land zu ändern.
Dort herrscht eine komplett andere Einstellung zum Hund, aber sie ist weder herz-, noch respektlos. Sie ist durchaus aufrichtig und ehrlich. Kaum eine Nutztierzucht wird die Bedingungen, die ein Familienhundkäufer an seinen Züchter stellt, erfüllen.
Kritisch zu sehen ist eher das typisch deutsche kaputtmachen der dort geschaffenen Ergebnisse durch Hundeimport und folgende enge Linienzucht. Das Anschaffen dieser Hunde für den deutschen Hundesport, denn für diese Anforderungen sind die wenigsten ansatzweise passend selektiert.
LG
das Schnauzermädel
Anders als Virbac lässt Riemser den TA aber nicht allein.
De sagen 2 Jahre und fertig. Bei Virbac sind Diskussionen vorprogrammiert und leider beschäftigen sich die wenigsten TAs mit Impfungen sehr genau. Wann auch?
LG
das Schnauzermädel
Nein, sind sie wirklich nicht.
http://www.pei.de/cln_170/nn_161…-veterinaer.pdf
Hier die Übersicht über die zugelassene Immunitätsdauer bei allen in D zugelassenen Kombinations- und Einzelimpfstoffe.
Völlig abweichend ist hier z.B. Virbac. Die verlangen eine Impfung nach der 12. Woche, ein Auffrischung nach einem Jahr, bestätigen dann eine zweijährige Dauer und merkan an, dass Labortests auch auf 3 Jahre schließe lassen könnten. Ob der TA nun 2 oder 3 Jahre einträgt, das soll er bitte selbst entscheiden. ![]()
LG
das Schnauzermädel
In D würde es sicherlich nicht funktionieren.
Und ob es wirklich eine gute Sache ist, das sollte man sich stark überlegen.
Denn sicherlich klingt der X-er aus deutscher Sicht hochinteressant und auf deutschen Seiten werden diese Hunde geradezu fabelhaft beschrieben.
So und nun die Kehrseite der Medaille: Diese Hunde sind nichts wert. Sie kosten als Welpe weniger als ein Tierschutzhund, es gibt keine Organisation, die diese "Zucht" kontrolliert. Man bekommt dort Hunde aus den unglaublichsten Verhältnissen, wer gesundheitlich nicht ok ist oder sich eben nicht eignet, der stirbt jung, u.U. noch deutlich vor Erreichen der 8. Lebenswoche.
Um einen Hund aus einem akzeptablen Umfeld zu bekommen sucht man sich wahnsinnig.
Aber nur diese Einstellung, dass alles, was nichts taugt, sich nicht vermehrt, diese für uns herzlose Selektion, bringt diese außergewöhnlichen Hunde hervor. Und diese Hunde sind zumeist nicht als Familienhund geeignet, weil sie deutliche Ecken und Kanten haben, schlecht veranlagte Hunde sind durchaus brandgefährlich für ihre Umwelt.
Ich bin dankbar für meinen tollen Hund, aber besser finde ich dieses Vorgehen nun nicht, es ist eben anders. Und aus Sicht der Hunde ist es sicherlich deutlich schlechter!
Das System der Rassehundezucht hat sicherlich bei manchen Rassen extreme Auswüchse erreicht. Aber generell sorgt es für sehr gesunde Hunde und wenig "Ausschuss".
LG
das Schnauzermädel
Nein, wir haben keine Impfpflicht.
Nur bei Reisen und auf Veranstatungen braucht man einen gültigen Eintrag gegen Tollwut.
Auch bei Katzen muss man nun nicht immer Impfen, da hält z.B. die TW sogar offiziell 4 Jahre, wenn der TA es entsprechend einträgt. Wie es bei den anderen Krankheiten aussieht, kann ich nicht sagen, ich habe mich damit nie beschäftigt.
Eingetragen werden darf die Impfung gegen TW für 3 Jahre, wenn Hund ab der 12. Woche einmalig geimpft wurde, nur Virbac verlang bei seinen Präparaten eine einmalige Auffrischung nach einem Jahr.
Ansonsten kann 12 Wochen passend oder auch zu früh sein. Hunde bekommen von ihrer Mutter Antikörper mit, die die ersten Lebenswochen gegen Krankheiten schützen. Eine tolle Einrichtung der Natur, nur verhindern sie auch einen Impferfolg. Deshalb impft man junge Hunde mehrmals. Meist sind in der 12. Woche alle Antikörper abgebaut, ganz sicher sind sie mit 16 Wochen weg. Man kann auch bei Welpen in der 6. Woche Blut nehmen und das Labor kann bestimmen, wann die Antikörper abgebaut sind, dann reicht auch da eine einmalige Impfung.
unseraussie
Ja, es gibt Impfversager, da nützt aber auch ständiges Impfen nicht.
Und es sind nicht alle Impfstoffe gegen TW in D für 3 Jahre zugelassen, einige haben nur eine zweijährige Zulassung.
LG
das Schnauzermädel
Sicher kennt man das.
Es gibt reihenweise Hunde, das kann dir jemand, der die Rasse gut kennt, genau sagen, wie der Hund wohl wird. Ich kann das z.B. bei vielen Riesenschnauzern. Ob der Weltmeister wird, das weiß ich nicht, aber welches Temperament, ob eher leichtführig oder nicht, ob wahrscheinlich sehr lebhaft oder ruhig, das geht problemlos. Und da liegen die meisten Hunde sehr nah dran.
Auch mein X-Mechelaar (zwar Mischling, aber eben mit "Ahnentafel und überprüften Eltern) entwickelt sich bisher sehr genau so, wie es von dieser Linie zu erwarten war. Ob er sich als wirklich geeignet für einen Zweck zeigen wird, kein Ahnung. Aber er bringt definitiv die Eigenschaften mit, die mir ein Zusammenleben mit dem Hund sehr angenehm machen. Und das ist das wichtigste. Denn Sport hin oder her, den größten Teil der Zeit lebt man "nur" zusammen und da sollte es passen.
LG
das Schnauzermädel
Wieso überhaupt impfen?
Bereits eine einmalige Impfung gegen Staupe, Hepatitis und Parvo schützt den Hund mindestens 7 Jahre, wenn er bei der Impfung alt genug war. Gegen diese Erkrankungen sollte dein Hund also bis an sein Lebensende geschützt sein.
Zwingerhusten und Leptospirose schützt nur wenig umfassend, die Krankheiten sind gut behandelbar, auf den Schutz kann man verzichten.
Und Tollwut kann man für 3 Jahre eintragen lassen, dann hat man 3 Jahre Ruhe, auch wenn man auf Reisen oder Veranstaltungen geht. Halten tut der Schutz aber auch länger.
Ich würde gar nicht mehr impfen, bzw. nur noch TW, wenn es denn benötigt wird.
Jede Impfung ist auch eine Belastung, der Hund hat genügend andere Baustellen. Wichtig ist doch nur, dass der Hund gegen die wirklich gefährlichen Krankheiten geschützt ist, und das wäre er auch ohne Impfung und nicht starr irgendein Schema einzuhalten.
LG
das Schnauzermädel
Ähm, Hunde, die irgendwelche "Genprobleme" haben, die sich verantwortungsvoll verpaaren lassen (MDR, Dilute, etc.), dann ist es eine große Frage, ob wirklich sinnvoll ist alle Hunde aus der Zucht zu nehmen. DAS hat dann einen massiven Einfluß auf den Genpool einer Rasse und meist keinen guten.
LG
das Schnauzermädel
Natürlich ging es hier nicht um Riesenschnauzer oder den PSK, aber dieser Verein funktioniert genauso wie die meisten anderen, wo nicht extreme Regeln gelten. Und das ist eben ein gutes Beispiel, wenn man keine klare Vorstellung von Zucht und Vereinen hat. Das sieht bei den Qualzuchten nicht anders aus.
Kinder und Hunde vergleichen? Nein, danke!
Kinder sind ein Geschenk. Da versucht man das Kind "seinen Anlagen und Interessen" entsprechend aufzuziehen, ihm immer Rückhalt zu geben und es fit für ein Leben auf eigenen Füße zu machen.
Ein Hund dagegen soll das eigene Leben bereichern. Und dazu sollte er gut zum eigenen Leben passen. Da sind Hunderassen eine gute Sache, wenn man verantwortungsbewusst auswählt. Denn das Leben mit einem nicht wirklich passenden Hund ist eine anstrengende Sache. Ich habe hier so einen Hund, der nicht zu meinen Interessen und zu den Anlagen der vorhandenen Hunde passt. Ein toller Hund, aber eben kein gut in unser Leben einpassbarer. Jemand anders dagegen wollte die anderen nicht geschenkt und wäre mit genau diesem Hund sehr glücklich. Wenn man das vorher abschätzen kann, weil man sich die passende Rasse sucht, das ist auch im Sinne der Hunde. Denn sonst hat man noch mehr ausgewachsene Hunde, die neue Plätze suchen.
LG
das Schnauzermädel