Beiträge von schnauzermädel

    Warum sollte das bei einem Welpen oder Junghund nötig sein?
    Die drehen dann richtig auf und es geht erst Recht zur Sache, das ist doch nun nicht das Ziel der Übung.
    Ich bin kein Hund, ich bin ein Mensch. Also muss Hund lernen auch mit mir adäquat umzugehen. Und das kann er auch.
    Und wenn ich meine Althunde und einen Jungspung beobachte, dann regeln die das übertriebene Nerven nicht körperlich. Denn dann müssten sie richtig draufschlagen, das tun sie nur im absoluten Notfall. Normalerweise tun sie das ganz ruhig und überlegen. Scheint Hund also auch zu verstehen.
    Wenn ich meinem 6-Monatshund die Faust voll in die Rippen hämmere, wenn der im Wahn loslegt, dann legt der noch ne Schippe drauf. Wenn ich den beeindrucken möchte, dann brauche ich keinen körperlichen Zugriff, dann brauche ich nur Austrahlung und schon ist Ruhe. ;)
    Und das ist mir 1000 mal lieber, denn ich wälze mich ungern mit später 45kg Hund wild auf dem Boden rum, weil er körperlich dummerweise überlegen ist.

    LG
    das Schnauzermdel

    Mhhh, der Riese, der gerade vor wenigen Tagen den Diensthundeführer verletzt hat, der hatte in den letzten Jahren massig dieser Mitarbeitergespräche..., bevor der Besitzer völlig verloren hatte und den Hund abgegeben hat. Bezahlt hat der Hund jetzt mit seinem Leben und ein Diensthundeführer...
    Waren wohl einfach nicht hart und deutlich genug, diese Maßregelungen. :mute: :lepra:

    LG
    das Schnauzermädel

    Die Rattler sind noch nicht anerkannt. ;)
    Sie haben bisher die Anerkennung im Heimatland und seit neuestem eine Betreuung in D über einen VDH-Verein.
    Und natürlich gelten für diese Hunde die gleichen Regeln, also diese Auswüchse von 1300g Hund, die Zahnstocher als Beine haben, DAS sind keine Prager Rattler, das widerspricht völlig Geschichte und Verwendungszweck!
    Wenn man sich z.B. den Idealhund auf dem Standard des Ursprungslandes ansieht, dann sieht man eben auch, dass der Rattler, der hier als Handtaschenhund papierlos oder mit Pseudo-Papieren verkauft wird, nichts mit dem Hund, der erhalten werden soll, zu tun hat: http://www.kleinhunde.de/standard_prager_rattler.pdf
    Nur weil unter irgendwelchen Deckmäntelchen Schindluder getrieben wird und auf teufel komm raus ein Markt bedient wird, spricht das doch nicht gegen den Hundetyp an sich.

    Und was spricht gegen einen kleinen Hund, so lange der körperlich fit ist?
    Weniger Futter, weniger Müll, trotzdem ein ganzer Kerl. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist da, der Transport ist leichter... Wo liegt das Problem?
    Klar darf mein Riesenrüde mit einem Zwergenrüden nicht den Boden aufwischen, das darf er aber auch nicht mit größeren. Mit Hündinnen um 2kg kommt er bestens zurecht, genau wie mit Damen die 20 oder 60kg haben.
    Mein Schnauzermädel hat auch gelernt mit Zwergen umzugehen, kein Problem.

    LG
    das Schnauzermädel

    Was hat die Überprüfung eines Hundes, der evtl. in Behördendienst gehen soll, mit irgendeiner ie auch immer gearteten Gefährlichkeit zu tun? :???:
    Die meisten Bundesländer Kaufen nur Hunde in überprüfbarem Alter an. Diese Überprüfung dauert mehrere Wochen und ist für alle Hunde gleich, ganz egal wo sie herkommen und ob die Ausbildungerfahrung mitbringen oder nicht. Das ist zum einen ganz großes Kino beim TA, wo der Hund von rechts auf links gedreht wird, notfalls noch mit Zahnaltersbestimmung, und dann eben sein restliches Verhalten. Da wird nach einfach allem geschaut: Spielverhalten, Sozialverhalten, Umweltsicherheit, Triebwechsel, Belastbarkeit, Ausbildbarkeit... Das ist ein recht langer Prozeß, an dessen Ende man den Hund mit allen seinen Stärken und Schwächen kennt. Und so eben beurteilen kann, ob er als Diensthund geeignet ist oder nicht.
    Ob der dann tatsächlich angekauft wird, das hängt z.B. dann auch bei Eignung am Preis. Denn auch nach einer positiven Überprüfung heißt das nicht, dass sich Besitzer und Behörde einig werden.

    Das ist einer von hunderten Hunden, die jedes Jahr durch Beamtenhände gehen. Einer der einfachen Fälle. Hier ist es wegen der Vorgeschichte des Hundes schief gegangen. Aber das kann man sicherlich nicht dem Hundeführer anlasten.

    LG
    das Schnauzermädel

    So, entschuldigung, aber jetzt müssen nochmal drastische Worte sein!

    Was hat der Hundeführer mit der Glanzleistung privater Hundetrainer in den letzten 2 Jahren zu tun? Wer konnte sämtliche Fehlverknüpfungen, die die Misshandlung der letzten Jahre gebracht haben kennen?
    Wo war dieser Hund eine Gefahr für seine Umwelt?

    Und wieso kennt niemand den Hund??? Es gibt genügend Menschen, die ihn kannten.

    LG
    das Schnauzermädel

    Klar...
    Hat den Vorteil, dass die Hunde, die immer nur eben auf der Wiese neben unserem Haus plattgespielt werden, jetzt die Felder kennen.
    Denn das war der eigentliche Stein des Anstoßes: Dass man seine nicht gehorchenden Hunde eben nicht mehr einfach frei rennen lassen konnte, weil meine das nicht witzig finden. Hier herrscht übrigens Leinenzwang... Also sollte der Vet die bösen Bestien, die nie rauskommen und gleichzeitig hochgefährlich sind, beseitigen. :lachtot:

    LG
    das Schnauzermädel