Beiträge von schnauzermädel

    Dass die Urlaubsbetreuung blöde gelaufen ist, das steht ja nun außer Frage.
    Aber wenn Hund einer Katze oder sonst einem Viech hinterher ist, dann passiert sowas schnell mal. Da muss Hund nur irgendwo hängengeblieben sein. Und es hat ja auch ein TA draufgeschaut. Bei solchen Verletzungen macht man im Prinzip wenig, man lässt es heilen.
    Einen schönen Hund entstellt nichts, jetzt ist er eben ganz einzigartig.

    Ungepflegt, stinkend, dünn, DAS würde mich stören.
    Das Ohr ist doch super verheilt. Shit happens, den Hund wird es nicht stören.

    LG
    das Schnauzermädel

    Eine Impfung mit einem abgelaufenen Impfstoff ist nicht gültig, da kann im Pass stehen, was möchte.
    Aber...
    Wenn man jetzt nicht gerade in Länder möchte, wo man zig Papiere braucht und routinemäßig kontrolliert wird (England/Schweden, das wäre mir zu heiß), dann wird man zu 99% eh nicht kontrolliert. Ich fahre ja nun mehrfach die Woche über die Grenze, meist mit Hunden. Ab und an zieht mich der Zoll raus. Meist sagen die nur Hallo, manchmal muss ich echt die Pässe rausholen, wirklich reingesehen wurde einmal: Aufkleber da wo er sein soll, Gültigkeit eingetragen, also weiter.
    Ich denke nicht, dass es da Probleme gibt, da schaut doch keiner auf den Minieintrag beim Aufkleber.
    Genauso wie man sicherlich bei großen Ausstellungen nicht auffallen würde.

    Sorgen würde ich mir bei Drittländern, Prüfungen und kleinen Ausstellungen machen, wenn man selbst ausstellt.
    Ich würde es wohl so lassen.
    Und ansonsten, wenn einem das zu unsicher ist, also von der Papierkramseite her, dann echt nur TW und für 3 Jahre eintagen, damit der Spuk vorbei ist.

    Weil es Geld bringt, sagt dein TA das.
    Und weil es der Hersteller so angibt. Sagt dein TA was anderes, dann haftet er.
    Je nach Erregerart ist Impfen sehr unterschiedlich lang wirksam. Zwingerhusten und Leptospirose halten nur recht kurz, ähnlich wie bei uns die Grippeimpfung. Die Viruserkrankungen dagegen sind viel langfristiger im Immunsystem gespeichtert, das ist wie bei uns Tetanus, Kinderlähmung und ähnliche, da muss man auch nicht ständig auffrischen. Und Studien, die zeigen, dass das beim Hund ähnlich ist, die gibt es. Wirtschaftlich ist das aber eben uninteressant.


    LG
    das Schnauzermädel

    Noch etwas zur Nutzbarmachung...
    Da sieht man dann eben genau, wieviel Lobbyarbeit dahinter steht.
    Ferkel werden meist kastriert, millionenfach und ewig ohne Betäubung und Schmerzbehandlung danach. Es sollte Ebergeruch beim Fleisch vermieden werden. Lange wurde nichts in dieser Hinsicht entwickelt, erst jetzt kommt Bewegung in die Sache.
    Aber die paar Cent hätte der Verbraucher verschmerzt, man hätte nicht so viel tun müssen, nur einige Wirkstoffe umwidmen oder eben früher und mit mehr Druck an "der elektronischen Nase" arbeiten, die solches Fleisch erkennt, wenn man den Eber Eber lässt. Alt genug, dass sehr viel Ferkel einen Eigengeruch entwickeln oder es in der Gruppe noch mehr Stress gibt, werden konventionelle Schweine nicht.
    Da stand ganz lange der Anspruch billig und einfach Fleisch zu produzieren ganz vorne. Nutzbarmachung vom Feinsten, gedeckt vom Gesetz, weil es angeblich nicht anders ging. Aber die Lobby der Großmäster und Riesenschlachtereien ist eben riesig.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Wir man das in der Zeit als Barfer automatisch? Ich mache mir immer voll die Platte, gerade auch jetzt, weil der Herr wieder so mäkelt. :/ Aber ich weiß, ich muss entspannter werden.

    Jain, das ist wohl auch eine Typfrage.
    Erstens bin ich kein Barfer, ich füttere frisch. Siehe meinen Beitrag drüber. ;)

    Mir ist es wichtig, dass meine Hunde gesunde Futter-/Lebensmittel bekommen, die sie gut vertragen und die sie möglichst angepasst versorgen. Da gehe ich durchaus barfkonform. Aber ich nutze eine größere Palette von Produkten. Ich werfe z.B. Schweinefleischabschnitte von uns nicht weg, die bekommen die Hunde gegart, notfalls nach dem Braten unseres Essen in unserer Pfanne. Ich bereite einfach mehr Beilagen zu, wenn es bei uns futtergeeignete Beilagen gibt.Ich kaufe Obst reichlich, was uns zu reif wird, das wandert in den Napf.
    Einige Werte sind halt wichtig, die halte ich auch ein. Aber den Rest regeln unsere Küche und die Vorratskammer. Und wenn es dann einen Tag mal nur überkochte Reisflocken mit Fleisch gibt, dann stört mich das wenig.
    Wenn einen das nicht stresst, dann füttert es sich toll so. Richtig Barfen würde mich irre machen. Ein anderer Typ wäre bei meinem Vorgehen völlig gestresst und fühlt sich mit Barf pudelwohl. Und so lange Hund bekommt, was er braucht, sind doch beide Varianten und ale möglichen Nuancen dazwischen genau richtig. :D

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich möchte jetzt niemandem auf die Füsse treten und ich meine es absolut nicht böse: ;)
    Aber BARF ist eben schon wieder mehr als eine reine Fütterungsvariante, da steckt schon eine ganze Ideologie hinter. In diesem Fall eben alles roh, was dann aber bedeutet, dass man Dinge nicht füttern kann, die Hund eigentlich in kleinen Mengen zuträglich sind, aber eben roh nicht gehen.
    Es ist eine eher "extreme" Art der Selbstversorgung seines Hundes.

    Und bitte nicht böse sein, das meine ich absolut nicht wertend.

    LG
    das Schnauzermädel

    Die weitere Nutzbarmachung bezieht sich weniger auf Hunde. Also es meint nicht Kastrieren, damit der Teppich nicht verdorben wird. Es betrifft mehr die Haltung von z.B. Pferden, Ziegen, Schafen, Eseln, etc., wo die Haltung insbesondere mehrerer männlicher Tiere zwar generell möglich ist, aber eben viel aufwändinger.
    Man kann es aber auch auf die Haltung von Haushunden übertragen, wenn man mehrere, verschiedengeschlechtliche Hunde hält. Sicher kann man auch da die unkontrollierte Fortpflanzung vermeiden, das schaffe ja sogar ich. Aber es kann ja z.B. auch zu Spannungen in der Gruppe kommen, weil z.B. eine Hündin alle anderen massiv angeht, wenn die läufig werden. Hier müsste man sich auf dauer trennen und eine Kastration könnte evtl. Abhilfe schaffen. Zumindest wenn man weiß, wann man wen kastrieren sollte. Auch bei Rettungshunden könnte man so argumentieren, die sollen schließlich nie abgelenkt sein. Aber wie weit die Meinungen da auseinandergehen, das sieht man dann am Diensthund. Logischerweise sollte der dann auch eher Kastrat sein, denn der soll meinetwegen Drogen oder Sprengstoff suchen und keine heiße Dame. Aber Diensthunde sollen nach Möglichkeit ihre körperliche Unversehrheit behalten, sagen zumindest die meisten zuständigen Landesministerien.

    Und da es eben um massive wirtschaftliche Interessen geht, hat das zuständige Ministerium eher einen Maulkorb. Es plädiert vorsichtig für ein Belassen der natürlichen Zustände. Mehr geht nicht, sonst kommt Lobbykrach. Wie bei allen anderen Themen leider auch. Ist mehr politisches Zerren als Erarbeiten echter Lösungen. Nicht anders als das Scheintheater um die deutschen AKWs jetzt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Sterilisieren ist völlig sinnlos bei einer Hündin. Sie hat weiterhin alle Risiken, die evtl. später zur erneuten OP führen können, man verhindert nur die Möglichkeit einer Trächtigkeit, wenn ordentlich gearbeitet wurde (Und wie schwer das ist, das sieht man bei Frauen), dafür hat man aber eine große Bauch-OP.

    Kastration sollte man sich eben gut überlegen. Es hat Wirkungen und Nebenwirkungen, man tauscht einige Risiken gegen andere aus. Was einem da wichtig ist, das sollte man extrem gut abwägen.
    Speziell beim Boxer würde ich z.B. das Inkontinenrisiko bedenken. Über 65% der kastrierten Hündinnen werden inkontinent bei dieser Rasse. Und man weiß nie, ob der Hund die Medis verträgt, wenn es passiert. Nur ein Ansatzpunkt, da gibt es noch viel mehr.

    LG
    das Schnauzermädel