Das Problem hat man bei beiden "Extremseiten".
Wenn ich sehe, was es für ein Vereinstheater um den Wesentest gab.
Der PSK betreut ja nun die ganz kleinen, die mittleren und die großen. Der Test ist aber für alle gleich. Jedoch ist die Bewertung anders.
Alle Hunde müssen z.B. spielen. Zuerst wird geschaut, ob der Hund mit seinem Menschen spielt, klappt das, wird das Spielzeug auch mal zu einem Fremden geworfen und geschaut, was Hund da nun macht. Entscheidend zum Bestehen ist das nur für die Riesen, bei allen anderen wird lediglich vermerkt spielt oder spielt nicht.
Und ein Aufschrei ging durch einen Teil der Fraktion der Kleinen.
Warum? Es verändert für diese Hunde nichts am Bestehen, und mal gucken, ob ein Hund mit seinem Menschen oder einem Fremden spielt, das soll Hund überfordern? WAS zum Geier züchten die dann?
Oder die böse Stelle mit dem Schuss... Wieder so ein Punkt, wo die Gezerre ewig war.
Auch ein Kleinhund sollte einen 6mm-Schuss aus 15 oder 20 Meter Entfernung überstehen ohne heillos in Panik zu geraten. Was züchte ich, wenn ich davor Angst habe? Auch heute haben manchmal Autos Fehlzündungen, Silvester trifft uns jedes Jahr, es fällt mal etwas herunter, ständig müssen ganz normale Familienhunde neue, unbekannte, evtl. auch erschreckende Reize hinnehmen, das bringt unsere Welt so mit sich. Wie sieht es mit dem Wesen meiner Hunde aus, wenn ich Angst vor einem Schuss habe? Sollte das einen normalen, wesensfesten Hund etwas traumatisieren? Dann gilt mein Beileid allen Hunden in der Großstadt, wie halten die das nur aus?! Zumal der Hund das unsicher sein darf, er darf nur nicht panisch sein. Schussgleichgültig hat keiner gefordert.
Aber so wie mancher Sportzüchter eben schlechte Nerven als "gut" ansieht, entschuldigt manch Kleinhundezüchter sie mit der Kleinheit und Zartheit des Hundes. Beides ist übel. Und natürlich gibt es tolle Züchter, egal ob klein, groß oder was auch immer. ![]()
LG
das Schnauzermädel