Beiträge von schnauzermädel

    Ich mache ja nun kein Obi, habe es ja mehr mit VPG :D .

    Aber aus Interesse und Langeweile habe ich mit meinen Hunden das ganze geübt.
    Logischerweise kennen meine Hunde das Hereinrufen mit Vorsitz und das Steh aus dem Laufschritt, also eigentlich sind alle Kommandos bekannt, das Steh kennen sie auch auf dem Spaziergang, wenn sie warten sollen.
    Handzeichen kennen sie für diese Übungen nicht.
    Der Versuch, den Hund einfach zu rufen und Stehen zu lassen, scheiterte. Der schnelle Lauf wurde unterbrochen, Hund eierte gradezu zu mir und stand dann offensichtlich ratlos rum.
    Dann riet eine Obi-Kollegin zum Ball. Ich war etwas ratlos, aber versuchte es mal nach ihrer Beschreibung:
    Hund rufen und Ball über den Hund werfen, Hund stoppt und holz sich den Ball. Das schnelle Bremsen kann er jetzt.
    Bei den Übungen natürlich immer variieren, mal fliegt der Ball, mal gibts die Bestätigung fürs kommen, mal habe ich den Ball durch meine Beine nach hinten geworfen, damit Hund nicht auf halbem Weg erwartungsvoll langsamer wird.
    Als das reibungslos klappte, habe ich nur noch so getan, als ob ich den Ball werfe. Hund stoppte, drehte sich um, suchte ein wenig nach seinem Ball und schaute irgendwann wieder mich an, DA flog der Ball.
    Recht schnell hate der Hund verstanden, dass der Ball nur kommt, wenn er mich anschaut, aber das schnelle Stoppen hatte er auf die Wurfbewegung schon verinnerlicht, also klappte plötzlich ein schnelles Steh aus vollem Lauf. Ich war positiv überrascht.
    Ich habe immer mit der rechten Hand geworfen. Hand mit Ball grade am Körper herabhängen lassen. Dann den ausgestrecktem Arm in einer Schwungbewegung etwa auf Brusthöhe gehoben und dabei den Ball geworfen. Dieses Handzeichen wurde bei uns zum Steh.
    Das Steh klappt wirklich aus vollem Lauf und das Kommen danach ist genauso zügig. Allerdings endet das ganze bei uns immer im Vorsitz, weil wir das für unsere UO brauchen.
    Aber das war eben nur ein Experiment einer VPGlerin :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Wir hatten mal einen Soka. Als damals dieser schrecklicher Vorfall in Hamburg war, mussten wir von heute auf morgen einen Maulkorb benutzen, weil meine Heimatstadt sofort eine Notstandsverordnung hatte :kopfwand: .
    Unsere arme Maus hat damals zwar mit dem Ding Pipi gemacht, aber sage und schreibe 5! Tage keinen Haufen. Sie tat mir so leid, ich wäre dankbar gewesen, wenn sie sich in der Wohnung erleichtert hätte :ops: .
    Nachdem sie sich einmal überwunden hatte, ging es halbwegs.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Das ist ein bedenkenswerter Aspekt - da ja auch rassebedingte Unterschiede bestehen, ist eine genetische Komponente sicher vorhanden. So gibt es bei den Labbis überdurchschnittlich viel geile, bei den Borders überdurchschnittlich viel coole Exemplare.

    Ich kenne mich weder mit Labbis noch mit Bordern aus :D .
    Aber übermäßig sexuell orientierte Arbeitshunde sind ja äußerst kontraproduktiv.
    Rein gefühlsmäßig ist der Labbi schon länger als Familientüddelhund verbogen und zahlenmäßig stark gezüchtet als der Border, der ja noch nicht so lange Mode ist.
    Wie waren denn die Labbis VOR ihrer Karriere als Modehund.
    Ich meine, die sind ja auch oftmals distanzlos ohne Ende und leben da etwas gefährlich. War das wirklich schon immer so?

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    da kommt das nächste problem du braucht nur zur halterung gehen in der wohnung wo die leinen hängen er dreht ab er dreht völlig durch, in der wohnung hat das keinen sinn...etwas ruhiger wird er erst vorm haus dann :irre:

    Das kannst du schnell abstellen :D .
    Ab zum Haken gehen, dreht Hund ab, gehst du wieder weg.
    Es dauert zwar einige Male länger, aber danach klappt es problemlos.
    Wenn du die Leine nimmst und er dreht auf, brichst du ab, bis er sich beruhigt hat. Dann ein neuer Versuch.
    Das gleiche bei Theater wegen Schuhe oder Jacke überziehen. Dreht er auf, setzt du dich gelassen auf die Couch bis Ruhe herrscht.
    Macht er in Hausflur Theater, gehts eben wieder in die Wohnung.
    Wenn man das konsequent durchzieht, lernt der Hund sehr schnell welches Verhalten zum gewünschten Ziel führt.

    Und zur Leinenführigkeit gibt es hier gute Anleitungen, ich bin nur zu dumm zum Suchen :ops: .
    Auch hier hilft nur Geduld und Konsequenz ;) . Wenn Hund zieht stehenbleiben und erst weitergehen, wenn die Leine wieder locker ist, ist eine gute Möglichkeit. Zuerst braucht man zwar für 50m eine Stunde, aber in wenigen Tagen klappt es gut, wenn man es durchhält.

    LG
    das Schnauzermädel

    Woher soll ich das wissen :D ?
    Naheliegend ist ein Gebrauchshund und da kommt es auf dich an, wer zu dir passt. Das gilt für die Rasse und für den jeweiligen Hund.
    DSH: Sicherlich ein solider Gebrauchshund, oftmals sehr führig
    Mali: Lernt schnell, verzeiht meist Fehler schlecht, oft Arbeitsjunkie
    Dobi: im Vergl. zum DSH machmal hibbelig, wenig Leistungshunde
    Rotti: auch tolle Arbeitshunde, wenn man sie mag
    Boxer: gute Arbeitshunde sind leider schwer zu finden, aber wenn man einen findet, dann sind die auch leistungsfähig
    Hovawart: Die Zucht hat sich in den letzten Jahren echt gemausert, es gibt wieder viele gute Hunde, sie sind aber eher spätreif
    Airedale Terrier: Wenige Leistungshunde, aber gute, wenn sie zu einem passen
    Riesenschnauzer: Charmante Kohlenkästen, spätreif, u.U. eigensinnig, was für Individualisten
    Hollandse Herder: Meist etwas weniger ausgeglichener als Malis

    Schau dich in Ruhe um. Sieh dir an wie die Hunde arbeiten und sich in ihrer "Freizeit" verhalten. Temperament und Arbeitsweise der der Rasse und des einzelnen Hundes sollten zu dir passen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich kenne weder den Zwinger noch Hunde daher,
    aber mir gefällt es nicht, dass dort die Hündinnen 2 mal im Jahr belegt werden, nur weil es die Zuchtordnung hergibt. Beim Sv ist das leider erlaubt, aber es gibt genügend Züchter, die einerseits ihren Hündinnen genügend Regeneration gönnen und außerdem die Ergebnisse der Nachzucht abwarten, um ihre Zucht vernünftig planen zu können. Bei den Malis reizt er ja auch alles aus, was die Zuchtordnung hergibt...

    LG
    das Schnauzermädel

    Also vom Berner würde ich Abstand nehmen.
    Die VPG 1 sollte ein Hund im Dienst schon haben und jährlich wiederholen. Und ob ich einen Berner regelmäßig über eine 1m-Hürde scheuchen würde :???: . Oder die Belastungen bei der langen Flucht bei der Masse :???: .
    Es sind tolle Hunde, aber für deren Gesundheit ist das wohl die falsche Beschäftigung.
    Einem Tierheimhund ein Zuhause geben ist immer eine gute Sache, aber da muss man mit Bedacht vorgehen und die Vorgeschichte genau kennen.
    Normalerweise hat man im Dienst den Hund ja nur dabei. Aber sollte man ihn einmal wirklich brauchen, dann sollte das ganze nicht die Nerven des Hundes ruinieren.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich bin ja mit großen Hunden gesegnet, 36kg und mittlerweile 45kg haben die beiden.
    Ich nehme zum Training andauernd ungesunde Sachen, weil mengenmäßig kommt da nicht viel zusammen.
    Ich nehme eine kleine Bockwurst (60g), halbiere die längs und schneide dann etwa 2mm dicke Scheibchen.
    Wenn ich mit beiden Hunden trainiere, habe ich meistens noch gut ein Drittel übrig. Ich denke, 20g pro Tag und Hund kann ich vertreten.
    Bei der Fährtenarbeit trainiere ich viel mit Katzenfutter, am Ende gibt es eine Schale mit 100g. Wenn ich auch noch an den Gegenständen bestätige, dann gibt es dort nur kleine Mengen aus Fotodosen, sonst finde ich das selbst bei meinen großen zu viel. Wären die Hunde kleiner, würde ich wohl weiterhin Katzenfutter nehmen, aber nur noch Fotodosen verwenden ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Die Wohnungsgröße ist kein Problem, wenn der Hund ausgelastet ist.

    Aber ob und wenn welcher Gebrauchshund zu dir passen könnte, kann dir niemand sagen. Die Hunde sollen zwar alle einen ähnlichen Zweck erfüllen, aber sie sind im Wesen doch sehr unterschiedlich.
    Ich habe Riesenschnauzer, DSH sehe ich gern arbeiten, möchte aber keinen :D .
    Dann kommts es ja auch noch auf den jeweiligen Züchter und den jeweiligen Hund an. Zwischen den meisten Hochzucht- und Leistungs-DSH liegen Welten. Wobei es natürlich auf beiden Seiten immer wieder untypische Hunde gibt.
    Und was man bei deinen Voraussetzungen immer bedenken muss, was ist, wenn der Hund krank oder gar ganz arbeitsuntauglich wird.
    Ich habe Sporthunde, wenn das etwas passiert, dann leben wir eben ohne Sport normal weiter.

    LG
    das Schnauzermädel