Beiträge von schnauzermädel

    Ja, unsere Hunde werden durchgeröngt und auf erbliche Augenerkrankungen untersucht (jährlich), dazu sind Blutproben für Studien abgegeben worden.
    Röntgen lasse ich auch aus purem Eigeninteresse, da ich keinen Sport machen möchte, der dem Hund große Probleme machen könnte.
    Aber Röntgen und die anderen Untersuchungen lassen wir machen, weil wir die Rasse gesund erhalten wollen. Wie soll ein Züchter wissen, ob er eine Hündin in der Zucht lassen sollte oder ob bestimmte Linien harmonieren, wenn es keine Ergebnisse gibt. Wenn der Hund gesund und munter ein hohes Alter erreicht hat, dann ist das zwar sehr schön, aer für die Planung der weiteren Zucht zu spät.
    Da es eben nicht nur um die Gesundheit geht, stellen wir unsere Hunde auch mind. 3 mal aus, erlangen Ausbildungskennzeichen mit ihnen, nehmen an einer Körveranstaltung und am Wesenstest teil.

    LG
    das Schnauzermädel,
    das auch in vielen Jahren noch gesunde und wesensfeste Riesen kaufen können möchte...

    Viele Rüden sind vollkommen irritiert vom Welpengeruch und "erkennen" darin eine läufige Hündin.
    Wenn es eine "Geruchsverwirrung" bei eurem Rüden ist, dann sollte sich das Problem mit der Zeit von selbst erledigen, weil der Welpe mit zunehmender Reife einen "eindeutigen" Geruch entwickelt. Bis dahin solltet ihr die beiden aber nur unter Aufsicht zusammenlassen und alle Versuche des Altrüden konsequent unterbinden.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also Bauchgurt geht bei uns z.B. gar nicht.
    Sicherlich hält man den Hund mit dem Bauch besser, ich lege im Schutzdienst die Langleine ja auch hinten um den Rücken, aber wenn ich jetzt meinen Hund betrachte, dann hat der so viel zu viel Spiel. Wenn er entspannt steht, ist er etwa 130cm lang (Nasenspitze bis Rutenansatz). Wenn er den Hals richtig lang macht, dann kommen mehr als 30cm Länge dazu. Mit dem Bauchgurt könnte ich ihn nicht direkt neben mir halten, weil er mich mit seinem Hintern locker von den Beinen holen kann, er hat schließlich schon öfters Tischbeine oder Regalseiten "abgebaut", nur weil er sich mal schnell umdrehen wollte. Also müsste er vor mir laufen und müsste etwas Vorsprung haben, damit ich ihm nicht ständig in die Hacken trete. Dann hat der Hund aber einen Radius von mehr als 2m zur Verfügung und das ist auf Bürgersteigen, Waldwegen, etc. viel zu viel, da erwischt er dann ja jeden :schockiert: . Und im Notfall loslassen geht ja nun gar nicht, er soll ja eben nicht vor ein Auto brettern oder tatsächlich jemanden beissen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Alina, wo liegt dein Problem :???: ?
    Schutzdienst ist eine Teildisziplin der Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde. Die Prüfungsordnung schreibt ein einreihiges Gliederhalsband, das nicht auf Zug gestellt sein darf (gilt für BH und Fährte, in allen anderen Situationen ist keine Leine am Halsband) vor, weil man ein so einem Halsband nicht manipulieren kann (versteckte Stacheln, straffes Verschnallen im Nacken und ein TIG vorzugaukeln, etc.). Also führt man die Hund auch im Training mit ihrem Kettenhalsband, damit der Hund es gewöhnt ist und sich durch Verrutschen oder Klirren des Halsbandes nicht verunsichern lässt, außerdem verbindet der Hund das Halsband mit der Arbeit.
    In der Zeit, in der der Hund im Schutzdienst noch an der Leine ist, trägt der Hund ein Hetzgeschirr. Hetzhalsbänder sind ungeeignet, trotz der Breite nehmen die Hunde sich zuviel Luft und werden im schlimmsten Fall bewusstlos.
    In der Prüfungssituation führt man seinen Hund in der Fährte entweder an Leine und Kettnhalsband ohne Zug, mit Böttcher-Geschirr im Kettenhalsband ohne Zug und Leine, mit Suchgeschirr und Leine oder frei suchend, dann hängt die Kette nur um den Hals. Die gesamte Unterordnung läuft man ohne Leine und ohne den Hund anzufassen (außer Lob in der Grundstellung), den Schutzdienst läuft man ebenfalls mit freiem Hund. Wo liegt also das Problem?
    Nur weil irgendwelche Deppen mit TIG, Stackel, Ketten auf Zug oder sonstwas arbeiten, darf man den Sport nicht ausüben? Dann muss aber jeder Hundesport verboten werden, denn dort gibts auch solche Deppen, es laufen schließlich genügend Agility-Hunde mit TIG, dort wird das Thema aber vollkommen totgeschwiegen.

    Warum ist ein Halti oder ein Halti-Harness per se schlecht? Darf niemand ein Hilfsmittel richtig anwenden, nur weil die breite Masse es falsch macht?

    LG
    das Schnauzermädel

    Alina
    Im Schutzdienst hat man den Hund anfangs an Geschirr und Langleine. Der Hund geht normalerweise in Art und Heftigkeit nach vorn, die man aus dem tägl. Leben nicht kennt. Da haben oftmals gestandene Männer Probleme ihre Hunde sicher zu halten :D .
    Jetzt hat man ja in seltenen Fällen auch mal Hunde, die wegen Artgenossen oder Passanten etc. so richtig "die Welle machen". Was macht man dann? Ist ein vernünftig eigesetztes Hilfsmittel dann nicht ein vernünftiger Ansatz?

    Wie du so ein Problem in wenigen Tagen lösen möchtest, wenn man das richtige Gespann trifft, interessiert mich übrigens sehr. Bei einem wirklich gefährlichen Hund mit jahrelang gefestigtem Verhalten geht es selten so schnell.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Mh,hat mich nämlich ein wenig an den Vater meines Hundes erinnert. Hätte ja sein können,ich habe ein Geschwisterchen gefunden ;)

    Hier mal ein Bild vom Papa (Riesenschnauzer), finde sieht deinem ausgewachsen sehr ähnlich! (bis auf die Größe)

    Externer Inhalt www.fotos-hochladen.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Wenn, dann liegt der Riese aber auch schon einige Generationen zurück, oder? Egal, netter Hund :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo Alina!

    Mich interessiert eigentlich nur, wie ein körperlich schwacher Mensch einen Problemhund halten kann, der ihn kräftemässig überlegen ist, bis man das Problem dann im Griff hat. Ich finde in so einem Fall ein fachgerecht eingesetztes Hilfsmittel nicht falsch.

    Der 2. Teil ist off topic. Ich war bereits einmal mit MASSA spazieren. MASSA würde gern meinen Rüden kennenlernen, aber der Ort des letzten Treffens ist denkbar ungeeignet für den Hund ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich kann dir zu meiner Frage keinen konkreten Hund anbieten, weil die ja ursprünglich allgemein gemeint war.
    Als Beispiel: Eine Freundin von mir wiegt nur etwas über 40 kg und hat wenig Kondition. Sie kann mit der Hündin, die du kennst, wunderbar spazieren gehen, weil dieser Hund unkompliziert ist. Im Schutzdienst kann sie den Hund aber an der Langleine ganz und gar nicht halten, da fehlt sowohl die Kraft als auch das Körpergewicht, das man für sich arbeiten lassen könnte.
    Was würde man machen, wenn so ein Mensch - rein hypothetisch - einen ihm körperlich überlegenen Problemhund übernehmen würde. Es kann ja nicht sein, dass man seinen Hund loslässt oder sich von seinem Hund vor ein Auto ziehen lässt. Also welche Lösungsansätze hättest du da, die eben für Sicherheit sorgen, bis das Erziehungsproblem gelöst ist?

    So, und zu dem Rüden: Ich kann wohl schlecht mit einem Rüden, der sich mit jedem anderen intakten Rüden, wenn er ihn in die Finger bekommt, einen Kommentkampf liefert und der u.U. ernsthaft gegen fremde Menschen geht (z.B. wenn die wegen des Theaters schimpfen) auf eine Hundewiese gehen, wo man allg. frei laufen lässt und Kontakte erwünscht sind ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich muss noch ergänzen:
    Ich führe den Hund nicht mit Halti, Stacheln o.ä., er trägt eine festgestellte Kette, weil Leder und Nylon bisher wegen der Verarbeitung von Ringen und Verschlüssen nicht gehalten hat. Am Geschirr kann ich ihn nur halten, wenn ich vorbereitet bin und einen guten Stand habe.

    Eigentlich wollte ich nur wissen, was man macht, wenn jemand seinen Hund gar nicht halten kann.

    LG
    das Schnauzermädel