Beiträge von schnauzermädel

    Wenn es nur das ist, dann ist alles halb so wild ;) .
    Die Bauchspeicheldrüse ist natürlich auch für das Insulin zuständig, aber euer Problem wäre die Fettverdauung, für der Hund dann eben nicht genügend Enzyme absondert. Der Fachbegriff wäre exokrine Pankreasinsuffizienz, kurz EPI, der Hund wird dann wohl immer etwas mehr Futter brauchen und man muss die fehlenden Enzyme zufüttern, es gibt auch durchaus schlechte Zeiten mit Bauchweh und Durchfall, aber der Hund kann damit gut alt werden.
    Gib mal EPI in die Suche ein ;) .

    Aufmunternde Grüße
    das Schnauzermädel

    Gar nicht :D !
    Für ein ausgeprägtes Revierverhalten ist der Hund noch viel zu jung.
    Und Ausbildung hin oder her, ob ein Hund schützt, das liegt ganz allein am Hund.
    Mein Top-Sporthund macht einen Bombenschutzdienst, da wird Hund auch sehr ernsthaft und geht deutlich in den Wehrbereich. Einbrecher dagegen werden reingelassen :headbash: .
    Mein zweiter Hund findet jeglichen Hundesport als ziemlich unsinnig, da wird recht halbherzig mir zuliebe gearbeitet. Aber Haus, Hof, Auto und Familienmitglieder werden sicher und mit Augenmass verteidigt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat


    Allerdings finde ich nicht, das es bei Mischlingen so furchtbar schwierig ist einen Hund zu finden, der vom Charakter zu einem passt. Sicher, ich habe auch konkret nach Berner-Mixen gesucht, und mir war auch klar, dass ich in keinem Fall irgend ne Rasse mit Jagdtrieb wollte, aber trotzdem kann man meines Erachtens auch bei Mischlingen schon beim Welpen den ungefähren Charakter erkennen.

    Neben seiner Funktion als Familienhund ist ein Hund bei mir auch ein Arbeitshund.
    Ich brauche einen Hund mit einem gesunden Nervenkostüm, einem gradezu unermüdlichen Arbeitseifer, viel Beutetrieb (weil der eben auch ermüdet) und gut ansprechbaren Wehrbereichen. Das Nervenkostüm muss schnelle und saubere Wechsel in den Trieblagen zulassen. Dazu muss dann auch noch die Chemie stimmen.
    Das finde ich sicherlich nur schlecht zielgerichtet in einem Mischlingswurf. Da ist es viel einfacher, wenn man die Elterntiere und viel Verwandtschaft, die auch gern kombiniert mit den verschiedensten Linien, gesehen hat. So weiß man, welche Verbindungen man sucht. Dann muss man sich die Welpen ansehen, denn auch bei bester Vorauswahl kann man nicht davon ausgehen, dass der Wunschwelpe dabei ist. Weil was nützt mir der beste Welpe, wenn dieser mich nun so gar nicht anspricht? Es ist ja eben nicht nur ein "Arbeitsgerät", sondern ein Partner für viele Jahre.

    LG
    das Schnauzermädel

    Es kommt ganz auf die Rasse an.
    Bei den Riesenschnauzern findet man keinen Zuchtverein, der bessere Vorgaben hat, als eben den PSK innerhalb des VDH. Die Vorgaben sind außerhalb noch viel lascher.
    Aber es gibt eben leider nur eine begrenzte Gruppe, die den Hund weiterhin als Gebrauchshund züchtet und der Genpool ist viel zu eng. Bei den Schönen soeht die Welt aber auch nicht besser aus, weil man auch dort ständig zu nur wenigen Rüden rennt :hilfe: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Meine Hunde sind auch alle Individuen, jeder hat ein eigenes Verhalten, eigene Stärken und Schwächen. Aber es sind alles typische Riesenschnauzer, jeder ganz auf seine Art. Und genau das ist für mich wichtig, denn sonst könnte ich ja auch einen DSH, einen Mali oder einen Herder kaufen. Das sind auch tolle Hunde, aber es sind eben nicht meine Hunde.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich kann jetzt nur von meinem Extremscharrer ausgehen ;) :
    In der Umgebung des Hauses scharrt er mehr und lauter, in Anwesenheit eines von ihm als überlegen angesehenen Rüden scharrt er gar nicht. Wenn er mit einem Rüden garauft hat, dann scharrt er viel länger und lauter, das macht er sofort danach. Hat er Pipi einer läufigen Dame entdeckt, dann wird es auch mehr.
    Also würde ich schon als Dominanzverhalten ansehen. Allerdings halte ich es für sehr fraglich, dass dieses Verhalten unseren Status generell schmälert. Je nach Verhältnis zum Hund gibt es in den meisten Fällen wohl keinen Grund das zu unterbinden.

    LG
    das Schnauzermädel

    Es gibt ja nun genügend Vereine, die sehr viel für die Gesundheit ihrer Rassen tun, "Ausschuss" wird in D auch nicht mehr ausgemerzt, den kann man ganz normal mit Papieren käuflich erwerben.
    Wenn mir nun mir meinem Pärchen ein Unfallwurf passieren würde, dann bekämen auch diese Hunde Papiere. Es würde vermerkt, dass sie nicht nach den Richtlinien gezüchtet worden sind und ich müsste recht viel Geld aufwenden, aber das ist richtig so. Meine Hund sind zwar zuchtzugelassen, aber ich habe keinen Zwinger angemeldet und mir fehlen die erforderlichen Züchterschulungen, daher sollte diese Art der "Zucht" natürlich vermiest werden. Sonst hätte ja jeder plötzlich "Unfallwürfe", man spart schließlich ordentlich Kosten für Untersuchungen.
    Die Rassehundezucht ist nicht per se schlecht. Ich halte meine Hunde nicht wegen ihrer Optik, an die habe ich mich mit den Jahren gewöhnt :lachtot: . ich möchte und brauche Hunde mit vorhersehbaren Wesensmerkmalen und Arbeitsleistung. Natürlich kann es auch genau so einen Míx geben, nur wo finde ich den? Und was mache ich mit dem hund, wenn er sich nicht so entwickelt?

    LG
    das Schnauzermädel

    Scharen verteilt den Geruch nocheinmal weitläufig. Dazu besteht die Frage, ob Hunde nun Drüsen in den Füssen haben, die nochmals markieren. Mal liest man ja, dann wieder nein.
    Mein Rüde ist markiertechnisch vollkommen durchgeknallt:
    Der scharrt ausgiebig gut einen qm Boden komplett frei, da fliegt die Grasnarbe nur so, danach wir manchmal gepieselt oder gehäufelt, das ist aber nicht zwingend. Zusätzlich wird während der Scharrerei genurrt und gebellt, was das Zeug hält. Mancher Passant, der uns kurz danach begegnet, fragt, ob es grade eine Beisserei gegeben hätte :hust: . Zusätzlich werden Bäume mit ordentlichen Prankenschlägen verunziert, das gibt richtige Rindenverletzungen und er wirft sich mit dem ganzen Körper gegen Buschwerk und verteilt seinen Geruch so :lachtot: .
    So einen irren Rüden hatte ich noch nie.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich finde schon, dass es den meisten Züchtern nicht nur ums Geld geht. Eine Zucht, die ordentlich Gewinn abwirft, ist kein Ding, das man eben so aufbaut, wenn man von mancher Moderasse absieht.
    Normalerweise hat der Züchter eine Vision, wie die Rasse seiner Ansicht nach aussehen und sich verhalten soll. Dass mehr Menschen bereit sind mit ihren Hunden von Ausstellung zu Ausstellung zu pilgern als sich bei langwieriger Ausbildung ständig Dreck ins Haus zu schleppen und enorm viel zeit allein zu verbringen ist auch klar. Wenn die Regeln eines Verbandes die Sache auch noch erleichtern und Zuchtrichter mit unglaublichen Urteilen die Sicht des Züchters bestätigen, dann ist die Entwicklung in der Masse doch abzusehen.
    Ich bleibe mal beim Riesenschnauzer, da kenne ich mich aus. Wenn dort fettgefütterte Haarmonster mit zuchtausschließender Übergröße das V1 holen, wie reagiert wohl ein nicht unerheblicher Teil der Züchterwelt? Welpenkäufer wollen zumeist keine Hunde mit Arbeitsprüfungen. Züchter haben oft das Problem, da schmust der geneigte Welpenkäufer mit der werdenden Mama und merkt an, dass er aber einen "mannscharfen Hund, so mit in den Ärmel beißen" haben möchte und diese Zeiten ja Gott sei Dank vorbei seien. Wenn dann dem geneigten Käufer gesagt wird, dass das schmusige Muttertier, das halb auf seinem Schoß hängt aber genau diese Prüfungen abgelegt hat, dann hat der Welpenkäufer meist erstmal einen gehörigen Kulturschock. Gut, wenn wird den Welpen wohl trotzdem verkaufen können und wenn man sehr viel Glück hat, dann kommt der später auch mal auf dem Platz vorbei, macht evtl. eine BH oder mit ganz viel Glück irgendwann die 1. Aber mindestens eine Stunde Gespräch und viel weitere Arbeit mit diesem Käufer hätte man sich erspart, wenn man nur "schöne" Hunde züchten würde. Meine Hochachtung für jeden Züchter, der das alles auf sich nimmt und dafür sorgt, dass ich gute Leistungshunde kaufen kann.

    LG
    das Schnauzermädel