Ich weiß, wie Baumann arbeitet, er hat ja nun auch genügend Erfahrung, die weiter geht als bei vielen anderen Trainern.
Aber:
Was lernt der Hund besonderes in einer Raufergruppe, was er nicht auch bei sozialkompetenten Hunden lernt?
Baumann sagt selbst, dass der größte Teil der Hunde Angst hat. Dass Sozialakontakte eine ganz normale Angelegenheit sind, die weder besonders gefährlich sind noch unbeeinflussbar, das lernt solch ein Hund auch ohne andere Raufer. Ich finde, er lernt es deutlich stressfreier und mit weniger Misserfolgen, weil ein Raufer sein Verhalten ignoriert.
Und wenn ich mir dann anschaue, wie die Gruppen in den zahllosen Hundeschulen aussehen, dann wird es wirklich kritisch.
Ein Raufer braucht angemessene Sozialkontakte. Wie die genau aussehen sollten, richtet sich nach dem Problem des Hundes. Aber andere Raufer braucht so ein Hund nicht, das kann man ganz ohne regeln.
LG
das Schnauzermädel