Beiträge von schnauzermädel

    Ich weiß, wie Baumann arbeitet, er hat ja nun auch genügend Erfahrung, die weiter geht als bei vielen anderen Trainern.
    Aber:
    Was lernt der Hund besonderes in einer Raufergruppe, was er nicht auch bei sozialkompetenten Hunden lernt?
    Baumann sagt selbst, dass der größte Teil der Hunde Angst hat. Dass Sozialakontakte eine ganz normale Angelegenheit sind, die weder besonders gefährlich sind noch unbeeinflussbar, das lernt solch ein Hund auch ohne andere Raufer. Ich finde, er lernt es deutlich stressfreier und mit weniger Misserfolgen, weil ein Raufer sein Verhalten ignoriert.
    Und wenn ich mir dann anschaue, wie die Gruppen in den zahllosen Hundeschulen aussehen, dann wird es wirklich kritisch.

    Ein Raufer braucht angemessene Sozialkontakte. Wie die genau aussehen sollten, richtet sich nach dem Problem des Hundes. Aber andere Raufer braucht so ein Hund nicht, das kann man ganz ohne regeln.

    LG
    das Schnauzermädel

    Grade einen Raufer mit anderen Raufern zusammenzustecken ist doch widersinnig.
    Nehmen wir mal un, unser Raufer zeigt endlich mal ein gutes Verhalten, er nähert sich dem anderen Hund angemessen. Der andere Raufer zeigt aber das übliche Verhalten, dass man bei einem Raufer erwarten darf. Was hat unser Hund denn nun gelernt?
    Sicherlich wird er diesen vernünftigen Ansatz nicht noch einmal zeigen, denn er hatte damit keinen Erfolg.

    Ich nehme als Beispiel mal meinen rüdenunverträglichen Rüden. Dieser Hund ordet sich nur bei mental sehr starken anderen Rüden unter. Das ist ganz größenunabhängig, manch kleinen Terrier z.B. nimmt er sehr ernst. Mit allem anderen wischt er den Boden auf, er ist groß und stark, er kann es sich leisten. Ein anderer Raufer wird genauso wenig echte Souveränität zu besitzen wie meiner. Also wird er toben und bei den meisten Gegnern auch gewinnen oder es gibt eine ernste Beißerei.
    In einer Raufergruppe verfeinert er höchstens seine Kampftechnik ;) , aber viel gelernt hat er bei sozialkompetenten, souveränen Rüden.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hier in NWR haben wir ja die "großen Hunde", die extra angemeldet werden müssen. Da fällt der DSH auch darunter, das betont das Ministerium.
    Aber der DSH ist ja gar nicht auffälliger als andere Hunde, es gibt nur viel mehr davon und so trifft man eben viel wahrscheinlicher auch mal einen mit nicht so tollem Halter. Natürlich wird an einem Zwischenfall eher ein DSH oder ein Mischling beteiligt sein, denn das sind die zahlenmässig am meisten vertretenen Hunde. Trotzdem beißen nicht mehr DSH als z.B. Huskys ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich erkläre es dir jetzt mit Abteilungen :D , meint das Gleiche, wird nur anders genannt.
    Damit ein Richter nicht überfordert wird und ordentliche Arbeit leistet, darf er an einem Tag nur 30 Abteilungen richten.
    Gerechnet wird das ganze so.
    Eine BH besteht aus 3 Abteilungen, 1. Abteilung Sachkundenachweis, 2. Abteilung die Unterordnung auf dem Platz, 3. Abteilung der Strassenteil.
    Wenn alle Prüflinge auch den Sachkundenachweis machen müssen, dann können an diesem Tag 10 Teilnehmer ihre Prüfung machen, denn dann machen 10 Teams 3 Abteilungen, das sind insgesamt 30 Abteilungen und damit alles, was der Richter an einem Tag richten darf.
    Haben alle Teilnehmer bereits einen Sachkundenachweis, dann machen sie nur 2 Abteilungen und somit können 15 Teams an einem Tag die Prüfung machen.
    Eine VPG wird mit 3 Abteilungen gerechnet, eine FH gilt auch als 3 Abteilungen, obwohl das Team nur eine Fährte sucht, aber die ist entsprechend lang, die Unterordnungsprüfung, die Fährtenprüfung und die Stöberprüfung werden als eine Abteilung gerechnet, die Wachhundprüfung und die Rettungshundezauglichkeitsprüfung als 2.
    Damit eine Prüfung stattfinden kann, müssen mindestens 4 Teams starten, diese 4 Teams müssen eine Sparte ablegen, mit der man ein Ausbildungskennzeichen erlangt (also BH, VPG, FH, WH oder RTG), danach kann man mit aufstocken, wie man möchte. Es ist immer ein Rechenexempel, denn je nach Prüfungswunsch können unterschiedlich viele Teilnehmer an einem Tag ihre Prüfung machen. Hat man noch zu richtende Abteilungen frei, z.B. weil an dem Tag 8 Teams die BH machen (alle mit Sachkunde, dann hat man 24 Abteilungen), dann können an diesem Tag noch 6 Leute ihren Sachkundenachweis ablegen ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Auch das ist eine individuelle Sache, da muss man seine Hündin beobachten.
    Meine jetzige blutet insgesamt ungefähr einen Monat, ihre Stehtage hat sie aber immer so um den 12.-14. Tag. Daher darf meine Hündin bereits wieder von der Leine, wenn sie noch blutet. Ich meide dann aber noch irgendwelche Freilauftreffs, weil sie noch zu gut riecht. Das stresst sonst sie, weil die Rüden alle kommen und macht auch Stress unter den Kerlen, die sich dann gern mal anraunzen ;) .
    Aber das sind eben nur die Werte für meine Hündin, andere haben die Stehtage bereits nach einer Woche oder wirklich erst zum Ende der Blutung hin.
    Wenn du die Stehtage eingrenzen kannst, dann ist das Ganze einfach. Ansonsten würde ich die gefährliche Zeit konsequent abwarten und danach vorsichtig mit Leine antesten, wie die Rüden und wie die Hündin reagiert. Nach 4 Wochen sollte man auf der sicheren Seite sein, zumindest bei der Mehrzahl aller Hündinnen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe das Gegenmodell :D .

    Bisher war ich es als Halterin von schwarzen Riesenschnauzern gewöhnt, dass die Leute meist eher ängstlich sind.
    Und dann kam das Schnauzermädel...
    Plötzlich sprechen mich sogar Eltern an, die selbst Angst haben, ob ihr Kind mal streicheln darf. Jeder lächelt sie an, alle finden sie toll. Angst? Keine Spur, da können zig helle Kleinhunde anwesend sein, das Schnauzermädel wird gekrault.
    Jetzt haben wir wieder einen zweiten und auf den reagieren die Menschen in gewohnt ängstlicher Weise...

    Versteh einer die Welt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also die Gabel teile ich nur mit meinem Schnauzermädel, der leicht dümmliche Bube würde sich die glatt in den Rachen rammen :roll: .

    Übrigens gibts nichts besseres als putzende Hunde, wenn grade ein Kleinkind den Umgang mit Besteck übt. Wenn die Hunde fertig sind, braucht man nur schnell zu wischen und nicht erst die ganzen "Unglücke" aufheben :lachtot: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Eve, da kann ich dir direkt helfen.
    Königs-Rottweiler sind außerhalb des Standards gezogene Hunde, die viel größer und massiger werden sollen, quasi Shetlandponies :D .
    Es ist also keine Rasse, sondern eine Zuchtrichtung, die mit Vorsicht zu genießen ist. Zuviel Masse und Höhe lässt die Hunde nicht robuster werden.
    Das ist so etwas wie der Giant Dobermann.

    Übrigens alles Gute für den kleinen Großen, hoffentlich übersteht er den Kleber und wird nur so groß, dass er auch gesund alt wird.

    LG
    das Schnauzermädel