Beiträge von schnauzermädel

    Also ich kaufe ja nicht so viel ein, aber wenn ich kaufe, dann zahle ich:
    Pansen, kg 80ct
    mageres Rindfleisch, kg 2,50
    Lammkeule oder Carree, kg 2,50
    ein ganzes Rinderherz 5€
    Kehlkopf 1€
    Puten- oder Hähnchenbrustfilet, kg 2,50

    Hühnerklein kaufe ich bei Edeka aus der Tiefkühltruhe, das kostet dann kg 1,18.

    Hier der Link zu meinem früheren Futterdealer, der hat alle Preise online. http://www.futterquelle-bochum.de/

    LG
    das Schnauzermädel

    Nee. Minderwertigkeitskomplexe haben Hunde nicht, aber durchaus Kommunikationsprobleme.
    Das Verhalten eines Rüden ändert sich nach einer Kastration erst über Monate, der Testosteronspiegel im Blut ist aber bereits wenige Stunden nach der Kastration auf dem Niveau eines Kastraten. Die Hormone allein erklären also nicht das verhalten.
    Dazu kommt, dass Rüden für ihre Entwicklung einen Testosteronschub im Mutterleib brauchen, der die Entwicklung des Gehirns beeinflusst. Je höher der Schub, desto männlicher wird der Rüde. Das erklärt, warum einige Kastraten nicht mal mehr das Bein heben, während andere munter weiter markieren und komplette Deckakte vollziehen.
    Man hat also u.U. einen Hund, der sich als ganzer Kerl fühlt. Der Hund erwartet dann von einem anderen Rüden das typische verhalten der Kerle untereinander. Man beäugt sich, imponiert ein wenig und schätzt die Stärke ein und nähert sich eher respektvoll. Für den anderen Rüden riecht der Kastrat aber nicht nach Rüde, er riecht eher neutral oder durch Östrogenausschüttung weiblich. Also kommt der andere eher aufgebauscht angerauscht und hängt dem Kastraten am Hintern. Aus Sicht des Kastraten ist das ein respektloses Verhalten, dass ihn entweder total verunsichert oder ihn auf Abwehr schalten lässt. Der andere Rüde nimmt das aber höchstwahrscheinlich nicht ernst oder rüffelt zurück, weil irgendein Neutrum sich nicht so selbstbewusst zu verhalten hat.
    Passiert so etwas öfter, dann wird der Kastrat bald keine Rüden mehr schätzen und breits prophylaktisch toben.
    Das alles muss nicht passieren, aber es ist eine häufige Nebenwirkung der Kastration.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn es irgendwann diese "Bedrängproblem" mit einem anderen Rüden gegeben hat, entweder sehr belastend für den Hund war oder eben wiederholt mit mehreren, dann wird ihm egal sein, was dein Hund macht. Dann hat er gelernt, dass andere Rüden für ihn unangenehm sind und hält sie sich von vornherein vom Hals.
    Hündinnen sind zu Kastraten meist viel normaler, obwohl es auch da mobbende Exemplare gibt.
    Aber das ist alles nur eine Möglichkeit, es kann auch gar nichts mit der Kastration zu tun haben.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ja, das Verhalten kann wirklich von der Kastration kommen, aber es kann auch ganz andere Gründe haben.
    Für einen Rüden kann es sehr schwierig sein, wenn sich die anderen Hunde wegen des Geruchs plötzlich ganz anders verhalten als vorher. Unter Umständen fühlt er sich bedrängt und wehrt ab. Viele Hunde lassen sich das aber von einem Kastraten nicht gefallen und vertsärken ihre Aufmerksamkeit oder werden ungehalten. Dann hat man oft einen ehemals verträglichen Hund, der jetzt nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" lebt.
    Es kann aber, wie gesagt, auch ganz andere Ursachen haben.

    LG
    das Schnauzermädel

    Machs doch selbst :D .
    Ich habe damals nur nach einer Alternative gesucht, als ich einen dicken Babybauch hatte und befreundete Züchter zu weit weg waren.
    Für den Hund ist es entspannter, weil man Pausen machen kann und er zumindest die groben Arbeiten verschlafen kann.
    So schwer ist das nicht, man muss sich nur heranwagen.
    Je nach Fellstruktur bekommt man auch mit einem Furminator oder einem CoatKing ganz tolle Ergebnisse, dazu eine normale und eine Effilierschere zum Einkürzen und für Übergänge. Oder eben mit Messer und Fingerlingen gleich richtig loslegen. Die beiden Scheren und ein Messer sind auch nicht teurer als max. 2 Friseurbesuche.

    LG
    das Schnauzermädel

    Irgendwie sind die beklopptesten Hunde immer sehr robust. Mein alter Rüde hat mehrfach Öl-/Wassermischungen getrunken, mehrere Seifenstücke verspeist (seitdem haben wir nur noch Flüssigseifenspender, das letzte je gekaufte Seifenstück hat er direkt aus der Einkaufstasche verspeist), auch WC-Steine fand er prickelnd :ops: , Toilettentrinker war er eh :roll: .
    Er hat alles immer unbeschadet überstanden, aber ungefährlich ist es sicherlich nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hier in meiner Gegend findest du keinen Friseur, der trimmt. Hier behauptet jeder Salon felsenfest, dass der Hund dabei leidet :headbash: . Sie wollen meine Riesen dann scheren :schockiert: .
    Bei einem kleineren Hund liegt man meist irgendwo zwischen 30 und 50 Euronen, je nachdem was alles gemacht werden soll und wo man lebt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn das Fell deines Hundes überreif ist, dann geht fast alles ab :D .
    Da ist dann der beste Weg ganz systematisch die gesamten Grannen abzutrimmen, also das gesamte glänzende, feste Haar.
    Die Unterwolle lässt du stehen, sonst ist dein Hund nackt. Jetzt sieht der Hund schlimmer aus als vorher, also nicht wundern. Die Unterwolle lässt den Hund fluffig aussehen und er wird in der Farne höchstwahrscheinlich verwaschen aussehen. Dein Hund hat jetzt bei Regenwetter keinen vernünftigen Schutz mehr, also für ordentlich bewegung sorgen und daheim gründlich abrubbeln.
    Jetzt wartest du 2-4 Wochen, in dieser Zeit ziehst du immer mal das Fell auseinander und schaust, wie weit die neue Granne bereits gewachsen ist. Ist die neue Granne lang genug, ab etwa 7mm ist das der Fall, trimmst du die gesamte Unterwolle ab.
    Jetzt hast du einen ganz neuen Hund :D .

    Danach kannst du dich entscheiden, on du dir das in Zukunft 2-3 mal im jahr antun möchtest oder ob du deinen Hund im Rolling Coat hälst. Dann musst du zwar öfter ran, dafür aber deutlich kürzer und der Hund sieht immer gepflegt aus und haart nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    @rotti-frauchen

    Nein, ich habe keinen Glücksgriff gemacht, ich habe ein gesundes Selbstbewusstsein :D .
    Ich trainiere jede Woche auf mind. 3 verschiedenen Plätzen, regelmäßig besuche ich insgesamt etwa 12 Plätze, ab und an besuche ich auch noch Sportkollegen quer durch D oder in den NL.
    Ich lasse mir schlichtweg nicht alles vorschreiben. Jeder Ausbildungswart hatte bisher mit mir die Diskussion, dass ich meine Hunde in der UO mit Leine arbeiten soll, weil ich ja sonst nicht korrigieren könnte. Meine Hunde laufen bis heute ohne :lachtot: .
    Jeder, der mit seinem Hund einen Hundeplatz oder eine Hundeschule besucht, sollte sich immer vor Augen halten, das er mit seinem Hund arbeitet und seinen Hund erzieht. Die Trainer geben eine Hilfestellung, sie sind nicht Gott und wenn ich nichts Tierschutzrelevantes oder andere Gefährdendes tue, dann müssen sie das hinnehmen. Wenn mir eine Anweisung oder eine Trainingsanweisung nicht schlüssig erscheint, dann hinterfrage ich das, wenn ich es nicht verstehe. Entspricht es nicht meinen Prinzipien, dann lehne ich das ab.
    Ein Fahrlehrer lässt seinen Schülern mehr Freiheit als die meisten Hundetrainer. Aber nach der Klärung der Grundsätze, braucht man diese Freiheit, weil man sonst nie lernt ohne fremde Hilfe auf neue Situationen zu reagieren. Nicht jeder Ansatz passt zu jedem hund und jedem hundeführer, schon gar nicht zu jeder individuellen Kombination. Es wird viel zu wenig vorher und anchher besprochen, dafür wird währenddessen eingeengt.

    LG
    das Schnauzermädel